logo
Revive Israel Ministerien

Prozess und Vollendung
©05.15.2011 Revive Israel Ministries

Von Asher Intrater

Normalerweise lehre ich nicht über biblische Numerologie, weil ich lieber die Person Jeschuas (Jesus) und die Prinzipien des Glaubens, der Rechtschaffenheit und der Beziehungen hervorhebe. Der Torahabschnitt für diese Woche spricht vom Omer-Zählen und vom Jubeljahr. Es ist schwierig, der Wiederholung der Zahl 7 aus dem Weg zu gehen. Die Zahl 7 steht in der ganzen Bibel für einen Prozess und die Vollendung dieses Prozesses zur Vollkommenheit.

1. Schöpfung – Gott erschuf die Welt in 7 Tagen.

2. Sabbat – uns ist geboten, am 7. Tag zu ruhen.

3. Omer – Es sind 7 mal 7 Wochen von Passah bis Pfingsten (Schawuoth).

4. Sabbatjahr (Sch’mitah) – Jedes 7. Jahr werden die Schulden vergeben.

5. Jubeljahr – Nach 7 mal 7 Jahren wird das Land zurückgegeben und die Freiheit ausgerufen.

6. Das Fest der Trompeten – Es sind 7 Monate von Passah bis zu den Herbst-Festen.

7. Millennium – Der Messias wird während 1‘000 Jahren die Erde regieren im 7. Millennium.

Jeschua lehrte, dass das Königreich Gottes in verschiedenen Stufen kommt (Markus 4, 26 – 29). Die Zahl 7 lehrt uns, die Schritte und Prozesse Gottes zu verstehen. Sie zeigt uns auch, dass das, was am Ende geschehen wird, von Anfang an geplant ist. Die Rabbiner verweisen auf die Tatsache, dass der Sabbat der letzte Tag der Woche ist, als Beweis für das Prinzip: „Was zuletzt gemacht werden muss, musste zuerst geplant werden.” Was in der 7. Stufe passiert ist das Ziel dessen, was in der ersten Stufe geschah.

Die 7. und letzte Stufe zeigt uns auch, dass am Ende alles perfekt herauskommen wird. Die unterschiedlichen Elemente der verschiedenen Stufen scheinen während des Prozesses nicht miteinander verbunden zu sein. Aber in der 7. Stufe kommen sie alle zusammen.


Pfingstgebet

Bitte bereitet euch weiterhin vor, um mit uns, den messianischen Pastoren und Gebetsgruppen in Israel und Gebetsnetzwerken in der ganzen Welt am Abend vor Pfingsten (Schawuoth), dem 7. - 8. Juni  von 22.00 Uhr bis 10.00 Uhr (israelische Zeit), Fürbitte zu tun für eine weltweite Erweckung gemäss Apostelgeschichte 2, 17. Weitere Informationen folgen in den nächsten Wochen.


Gebet für Pakistan

Von unserem pakistanischen Partnerevangelisten „A”

In letzter Zeit haben islamische Organisationen verstärkt versucht, die pakistanische Regierung zu monopolisieren. Christen haben Angst vor noch grösserer Verfolgung. Es ist illegal, irgendetwas gegen Mohammed zu sagen. Wenn Muslime Probleme bei der Arbeit haben, versuchen sie oft, Christen zu beschuldigen. Sogar wenn der Christ unschuldig ist, gibt es Muslime, die lügen und sagen, dass er Mohammed gelästert habe.

Während den letzten sechs Monaten wurden Menschen sogar umgebracht wegen „Gotteslästerung”. Zwei Minister der Regierung, ein Christ und ein moderater Muslim, wurden kürzlich von einem islamischen Dschihadisten nur darum ermordet, weil sie sich gegen das Blasphemiegesetz geäussert hatten.

Seit der Tod Osama Bin Ladens bekannt gegeben wurde, fühlen sich die Christen in Pakistan dadurch bedroht, dass militante Islamisten sich möglicherweise noch mehr als zuvor erheben aus Rache für Bin Laden. Letzten Monat wurden eine Kirche und eine Missionsschule beschuldigt, den Koran geschändet zu haben. Viele Christen haben die Stadt verlassen, weil sie um ihr Leben fürchten. Die Sicherheitskräfte haben es nicht geschafft, sie zu beschützen.

Muslime in Pakistan sind sehr aggressiv gewesen in ihren Versuchen, Christen zu zwingen, zum Islam überzutreten. Es gibt Todesdrohungen gegen jene, die sich weigern, ihren Glauben an den Islam zu bekunden. Bitte betet um Schutz für meine Familie, für alle Christen in Pakistan, für die Abschaffung des Blasphemiegesetzes, für Einheit unter den Christen, für Frieden und dafür, dass pakistanische Muslime die Wahrheit erkennen und Jesus Christus persönlich erleben.


Tag der Nakba

Von Mati Shoshani

Sonntag der 15. Mai ist der palästinensische „Tag der Nakba (Unglück)”, ein Tag des Gedenkens an die Umsiedlung der Bevölkerung als Folge des israelischen Unabhängigkeitskriegs von 1948.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs fanden massive Vertreibungen und Umsiedlungen statt. Mehrere zehn Millionen Menschen flohen aus ihren Häusern oder wurden gezwungen, diese zu verlassen. Zu diesen verdrängten Völkern gehörten unter anderen: Polen, Inder, Pakistanis, Ukrainer, Rumänen, Deutsche, Juden und Araber. Mehr als 20 Millionen Menschen wurden allein in Europa zwischen 1945 und 1951 umgesiedelt. Bis Ende 1960 wurden alle Flüchtlinge des zweiten Weltkriegs als Bürger ihrer neuen Ländern aufgenommen, alle ausser einem Volk, die Palästinenser.

1948 flohen geschätzte 610‘000 Palästinenser der wurden vertrieben, während mehr als 850‘000 Juden aus ihren Heimen in arabischen Ländern vertrieben wurden (die „jüdische Nakba”).

Die Weigerung der arabischen Nationen, die palästinensischen Flüchtlinge aufzunehmen, war nicht nur menschenverachtend, es war auch eine geplante Strategie, ihre Notlage andauern zu lassen, um einen Krieg mit dem jüdischen Staat heraufzubeschwören. 1959 verabschiedete die Arabische Liga die Resolution 1457, in der es heisst: „Arabische Staaten werden es ablehnen, Anwärtern mit palästinensischem Hintergrund die Staatsbürgerschaft zu verleihen, um zu verhindern, dass sie in ihren Gastländern absorbiert werden.” Diese erstaunliche und bizarre Resolution stand im Gegensatz zu allen internationalen Gesetzen und Normen für ähnliche Situationen mit Flüchtlingen. [Siehe Ben-Dror Yemini, „The Arab Apartheid”, 13.05.2011, Maariv.]

Die israelische Regierung hat eine „Null Todesopfer”-Direktive für alle bewaffneten Truppen herausgegeben, um die Gewalt auf beiden Seiten bei einem absoluten Minimum zu halten. Veranstaltungen  zum „Tag der Nakba” erhalten dieses Jahr mehr Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit als in der Vergangenheit, weil die internationale Kritik an Israel ein Allzeithoch erreicht hat. Israel ist beschuldigt worden, ein Apartheidstaat zu sein. Hier sind interessante Bilder über die israelisch-arabischen Koexistenz und den Vorwurf der Apartheid:

apartheid?

Juden und Araber kaufen gemeinsam in einem Supermarkt ein – in den besetzten Gebieten.

Apartheid?


apartheid?

Juden und Araber schwimmen zusammen im Toten Meer.

Apartheid?


apartheid?

Walid Badir. Israelischer Fussballstar. Kapitän von HaPoel Tel Aviv. Araber.

Apartheid?


apartheid?

Rana Raslan. Frühere Miss Israel. Araberin.

Apartheid?


apartheid?

Majalli Wahabi. Früherer Delegiertensprecher der Knesset. Amtierender Präsident Israels im Februar 2007. Druse.

Apartheid?


apartheid?

Reda Mansour. Israelischer Historiker, Dichter und ehemaliger Botschafter in Ecuador. Druse.

Apartheid?


apartheid?

Salim Joubran. Richter am Obersten Gericht in Israel. Araber.

Apartheid?


apartheid? 

Die palästinensische Regierung sagt, dass jeder Araber, der einem Juden Land verkauft, getötet werden soll.

DAS ist Apartheid!


apartheid?

„Ich werde niemals einem einzigen Israeli erlauben, mitten unter uns auf palästinensischem Land zu leben.” – Mahmoud Abbas, 28. Juli 2010, zu ägyptischen Medien.

DAS ist Apartheid!


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2011

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.