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Revive Israel Ministerien

„Channel One“-Dokumentation
© 04.03.2011, Asher Intrater

Von Asher Intrater

Diese Woche hat „Channel One“ im Rahmen des sehr bekannten Programms „Second Look“ mit Journalistin Karen Neubach eine Dokumentation über Organisationen gezeigt, die messianische Juden in Israel angreifen. Obwohl das Programm messianischen Juden nicht wohlgesinnt ist, hat es doch deutlich die Verfolgung von uns und die unethischen Aktivitäten der Anti-messianischen Gruppen gezeigt.

In der Sendung ging es auch um die Aktivitäten des „Jerusalem Institute of Justice“, welches von Caleb Meyers geführt wird. Caleb wird immer mehr zu einem der bedeutendsten Wortführer für Bürgerrechte in und auch ausserhalb Israels. Die Sendung beinhaltete auch Interviews mit Itai Meron von Yad HaShmonah, Avner Boskey aus Beer Sheva, Penina Conforti aus Ashdod und anderen.

In der Hauptsache ging es um die Frage der demokratischen Rechte in Israel einerseits und die jüdisch-religiöse Identität andererseits. Die Sendung war ein bedeutender Sieg in Bezug auf religiöse Freiheit, war aber nicht in der Lage, die komplexeren Fragen der religiösen Identität zu klären. (Dieser geistliche Kampf steht uns noch bevor.)

Obwohl das Ziel der Sendung eindeutig nicht evangelistisch war, kamen einige Szenen mit dem Team von Revive Israel vor, vom Lobpreis der Ahavat-Yeshua-Gemeinde und von Asher, wie er aus Jeremia 31 über den Neuen Bund lehrt. Hier kann man die Sendung ansehen: http://www.youtube.com/watch?feature=iv&v=GvtxhvKs_WA (auf Hebräisch)


Persönliche Evangelisation

Von Asher Intrater

Wir sehen zu Zeit eine Welle von Möglichkeiten der persönlichen Evangelisation unter gebürtigen Israelis, einschliesslich einer erneuten Zusammenarbeit des Revive Teams und Netanel House Outreaches. Zum Beispiel wurden Rachel, Asher und weitere Teammitglieder von einer Familie zur Sabbatfeier eingeladen, um von ihrem Glauben zu erzählen. Die Atmosphäre war sehr liebevoll, mit Stunden der Geselligkeit und sehr persönlichen Diskussionen über den Messias und das Königreich Gottes.

Unsere Schwester T., Studentin an der Universität, wurde gebeten,  die Bewegung der messianischen Juden im Land vorzustellen. Nach dem die Stunde fertig war, blieben zwanzig Studenten, um noch mehr Fragen zu stellen. Diese Art der Frucht können Israelis vor Ort bringen: echt, relevant, persönlich, liebevoll, weniger kostspielig und wirkungsvoller  als eine ausländische Missionskampagne.

Das Evangelium soll nicht nur mit Worten weitergegeben werden, sondern durch das Zeugnis eines echten Lebens der Rechtschaffenheit, der Zivilcourage und des Dienstes bestätigt werden. „Unser Glaube zeigt sich in unserer Treue.“


Titus oder Philemon

Es gibt einen merklichen Unterschied im Stil von Saulus (Paulus) Brief an Titus im Vergleich zum Brief an Philemon. Beim Brief an Philemon (Philemon 8-9) verbringt Saulus viel Zeit mit einem persönlichen Aufruf, um ihn mit einer freundlichen Bitte zur Zusammenarbeit zu bewegen (um Onesimus aus der Verfolgung zu entlassen). Zu Titus (Titus 1, 5) schickt er eine lange Liste mit Dingen, die zu erledigen sind. Er spricht mit Autorität und ohne auf Titus Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. Saulus hatte viel mehr Vertrauen zu  Titus. Er wusste, dass Titus bereit war, zu arbeiten, sich zu unterordnen, zu gehorchen und zu kooperieren. Titus‘ Herz war schon vorbereitet.

Willst du ein Titus oder ein Philemon sein? Viel hängt von deiner Einstellung zu Autorität ab. Ich rate unseren Jüngern, dass man anderen um sich her, und besonders Menschen, die unter der eigenen Autorität stehen, mit der Sanftmut und Sensibilität begegnet, die Philemon entgegengebracht wurde. Wenn man aber Anleitung von anderen erhält, soll man sich wie Titus verhalten. Man soll Vertrauen haben und sich unterordnen, so dass die Leiter einem genügend vertrauen können, um direkt zu reden ohne Angst, einen zu verletzen


Goldstone spricht sein Bedauern aus

Von SI

Am Freitag 1. April veröffentlichte die Washington Post einen Brief des früheren UNO-Chefanklägers für Menschenrechte, Richard Goldstone. Er drückte darin sein Bedauern aus über die Schlussfolgerungen in seinem Bericht, der fälschlicherweise Israel beschuldigt, während der Operation „Gegossenes Blei“ in 2008-2009 aus Prinzip auf Zivilisten gezielt haben sollen.

Goldstone ist ein pensionierter südafrikanischer Richter, der die UNO-Anklage wegen Kriegsverbrechen gegen Jugoslawien und Rwanda geführt hat. Goldstone, als Jude in einer nicht-religiösen Familie aufgewachsen, sagt, dass sein jüdisch-Sein seine Ethik geprägt habe, was ihn zu seinem öffentlichen Engagement gegen die Apartheidpolitik in Südafrika geführt und später zum internationalen Ankläger gemacht habe.

Mit der „Operation Gegossenes Blei“ hatte Israel auf das anhaltende Raketenfeuer aus dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen reagiert und eine Bodenoffensive gestartet. Viele Zivilisten wurden im Gazastreifen zusammen mit Terroristen in den Feuerwechseln getötet. Goldstone wurde von der UNO beauftragt, die Untersuchungen zu diesem Gaza-Konflikt zu leiten.

Israel hatte sich geweigert, mit der Goldstone-Kommission zusammenzuarbeiten, weil die Ziele der Untersuchungskommission gegen Israel voreingenommen waren. Der Goldstone-Bericht zitierte Berichte über Opfer im Gazastreifen, ignorierte aber gleichzeitig Zeugnisse über israelische Opfer oder Soldaten. Der Bericht führte zu einem schweren, irreparablen Schaden für das Image Israels weltweit.

Goldstone hat seither den UN-Menschenrechtsrat für sein Versagen kritisiert, die aus Gaza nach Israel abgefeuerten Raketen zu verurteilen oder angemessene Schritte gegen andere Nationen und Fälle von Menschenrechtsverletzungen zu unternehmen und dafür, dass sie nur ausgewählte Teile des Originalberichts in eine Resolution übernahmen, die sich ausdrücklich gegen Israel richtet.

In dem Artikel der „Post“ sagt Goldstone, dass er sehr stark falsch informiert war, als er den ursprünglichen Bericht schrieb. Im Artikel wird dieser Punkt mehrfach wiederholt. Allerdings gibt Goldstone Israels fehlender Mitarbeit die Schuld dafür. Goldstone hält fest, dass er als Richter nur auf Grund der ihm vorliegenden Hinweise Schlussfolgerungen ziehen konnte.

 Seither hat Israel mehr als 400 Fälle von mutmasslichem Fehlverhalten untersucht, derweil die Hamas überhaupt nicht kooperiert hat. Goldstone betont, wenn er damals gewusst hätte, was er heute wisse, hätte sein ursprünglicher Bericht ganz anders gelautet.

Goldstone war unrealistisch und ungerecht, als er den haltlosen Behauptungen der Hamas Glauben schenkte, ohne die Resultate der offiziellen israelischen Untersuchung abzuwarten. Goldstones Annahmen waren falsch. Israels Taktik zielt sicherlich nicht auf Zivilisten ab, sondern sucht vielmehr nach Möglichkeiten, dies zu verhindern.

Goldstone hofft, dass die Nachwehen des Berichts nun der UN-Menschenrechtskommission die Chance geben, den Kurs ihrer Resolutionen zu ändern und einen Teil ihrer Bemühungen, die gegen Israel gerichtet waren, neu auf die von der der Hamas-Regierung begangenen Verbrechen zu investieren. Traurigerweise scheint das eher unwahrscheinlich, wenn man all den Schaden, den der ursprüngliche Bericht verursacht hat, und Geschichte des Menschenrechtsrates in Betracht zieht.

Der Artikel von Goldstone kann hier gelesen werden: http://www.washingtonpost.com/opinions/reconsidering-the-goldstone-report-on-israel-and-war-crimes/2011/04/01/AFg111JC_story.html  (auf Englisch)


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