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War Matthäus 23 ein Fehler?
©20. februar, 2011 Von Asher Intrater

In Matthäus 23, 37-39, sagt Jeschua (Jesus), dass Jerusalem wegen der Sünden unseres Volkes zerstört werden würde. Er fügte hinzu, dass er nicht zurückkehren würde, bis die Juden in Jerusalem Ihn im Glauben erwarten und Ihn als König Messias einladen mit Rufen von „Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn!“ Diese Prophetie ist ein zentrales Gebetsanliegen für alle messianischen Juden in Israel.

Manchmal scheint es, dass dies ein strategischer Fehler von Jeschua war. Du und ich, wir hätten dies vermutlich nicht riskiert. Die Folgen dieser Aussage sind enorm. Zum Einen enthält sie die Prophetie, dass die Juden eines Tages nach Israel zurückkehren und Jerusalem wiederaufgebaut wird (siehe auch Lukas 21, 24). Wie sonst könnten wir hier sein, um Ihn einzuladen? Es braucht ausserdem  eine Welle der Evangelisation im ganzen Land unmittelbar vor Seinem Wiederkommen.

Jeschuas Aussage ist auch eine komplette Entkräftung und Widerlegung der Substitutionstheologie. Wie können Israel oder die Juden ersetzt werden, wenn wir hier sein müssen, um Jeschua willkommen zu heissen? Jeschua bekennt hier dass die Juden eine wesentliche Rolle bei Seinem zweiten Kommen spielen werden, genau so wie bei seinem ersten.

Gott schloss einen Bund mit Abraham, dass durch sein Same der Messias kommen würde (1. Buch Mose 22, 18). Dieser Bund setzte sich fort mit Juda (1. Buch Mose 49, 10) und dann mit David (2. Samuel 7. 12-13). Deshalb war Satan durch die ganze Geschichtehindurch gegen das Volk Israel im Versuch, die Geburt des Messias zu verhindern. Als Herodes hörte, dass Jeschua geboren wurde, wirkte ein satanischer Geist durch ihn, um alle Jungen in Bethlehem zu töten (Matthäus 2, 16). Das Volk Israel verstand nicht und versteht nicht, warum alle diesen dämonischen Angriffe gegen sie kommen.

Wenn Satan gegen die Geburt des Messias war, wie viel mehr wird er gegen Jeschuas Wiederkunft in Herrlichkeit sein? Bei der Wiederkunft wird Satan von der Erde verbannt werden (Offenbarung 20, 2). Der Teufel ist wütend, weil er weiss, dass er verliert und dass seine Zeit zu Ende geht (Offenbarung 12, 12). Das erste Ziel der Tätigkeit Satans auf Erden ist es, die Wiederkunft zu verhindern und damit auch die Erfüllung von Matthäus 23, 39. Dies ist ein Schlüssel, um weltweite geistliche Kampfführung zu verstehen.

Das zugrunde liegende dämonische Ziel hinter dem Holocaust war, Matthäus 23, 39 zu verhindern. Während wir der Wiederkunft näher kommen, wird ein noch grösserer Holocaust stattfinden (Sacharja 13, 8; Offenbarung 9, 15). Die Zeiten werden so schwierig sein, dass alles Fleisch vergehen würde, aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt werden (Matthäus 24, 22). Und unser Volk wird immer noch verdutzt sein.

Warum beschliesst die UNO so viele Sanktionen gegen Israel? Warum will der Islam alle Juden töten? Warum kämpfen die religiösen Führer in Israel gegen den Glauben an Jeschua? All das sind dämonische Anstrengungen, um Matthäus 23, 39 zu verhindern.

Hinzu kommt, dass Israel erst zum Glauben an Jeschua kommen wird, wenn die Gemeinde ihre Fülle erreicht hat (Römer 11, 25-26). Daher sind die Substitutionstheologie (die besagt, dass es für Israel keine weiterführende Rolle als das Auserwählte Volk mehr geben wird) und die „Entrückung vor der Trübsal“-Theologie (die besagt, dass die Gemeinde nicht mehr hier sein wird und darum nicht für Israels Errettung beten können wird) sind Täuschungen, die als dämonischer Angriff gegen die Wiederkunft dienen. Unglücklicherweise ist ein grosser Teil der Gemeinde genauso blind dafür wie Israel selbst.

Einer der Hauptgründe, warum die Juden das erwählte Volk sein sollten, war es, den Messias in die Welt zu bringen. Als Miriam (Maria) Jeschua zur Welt brachte, war dies eine historische Erfüllung von Israels Bestimmung. Es war vielleicht möglich, Israels Bestimmung in diesem Moment als beendet anzusehen, da sie mit der Geburt des Messias erfüllt war.

Ob es nun ein strategischer Fehler war oder nicht, Jeschua entschied sich dazu, die Rolle Israels als auserwähltes Volk in die Zukunft zu verlängern, in dem er ihren Glauben zu einer Voraussetzung für die Wiederkunft machte. Matthäus 23, 39 ist eine überraschende Entscheidung, die Rolle der Juden als erwähltes Volk nicht nur mit der Geburt des Messias zu verbinden, sondern auch mit Seiner Krönung. (Immerhin, wie soll Jeschua seine eigene Bestimmung als „König der Juden“ erfüllen, wenn es keine Juden mehr gäbe, deren König Er sein könnte?)

Matthäus 23, 39 war kein Fehler! Es ist ein Beweis der Treue Gottes seinen Bündnissen gegenüber, sogar im Angesicht von Untreue. Es ist auch ein Beweis seiner Allmacht. Sogar wenn die ganze Welt gegen Ihn zu sein scheint, ist Er in der Lage, seinen Willen geschehen zu lassen. Es ist ein Beweis seiner Souveränität. Er entscheidet wie, wann, wo und durch wen Er es tun wird.


Gebetsanliegen

1. Die USA – standen hinter Israel in dieser Woche, als sie ihr Veto eingelegt haben bei einer weiteren Verurteilung Israels durch die UNO im Bezug auf eine Resolution durch die palästinensische Regierung.

2. Israel TV – Das Programm über messianisches Judentum wird immer noch überarbeitet und soll in 10 Tagen ausgestrahlt werden. Betet für eine positive Berichterstattung und positive Reaktionen.

3. Fernosten – Für viel Frucht durch den Dienst unseres Teams in Korea diese Woche, für das Korea-Israel Bibel Institut, für das Esther Gebetshaus, für die vielen Pastoren und Leiter, die dort berührt werden. Für den Einsatz in Japan, China, Hong Kong, Taiwan, Thailand, Pakistan und Indonesien. Möge das Evangelium die Enden der Welt erreichen (Matthäus 24, 14; Apostelgeschichte 1, 8).

4. Yad Hashmonah – ist der messianische Kibbuz (Moschaw) mit dem wir hier in Israel zusammen arbeiten. Sie haben eine Reihe von Projekten für Marktplatz, Immobilien, Tourismus, Gemeinschaft und vieles mehr, die Schlüssel sind für das Wachstum des Leibes des Messias in Israel. Auch sie leiden unter einer Reihe von dämonischen Angriffen auf ihre Arbeit.

5. Lokale Evangelisation in Israel – ist immer noch unser grösster Herzenswunsch. Dies ist das Gebet für Israel (Römer 10, 1). Betet dafür, dass die vielen Gespräche in Schulen, Geschäften, der Armee, in der Nachbarschaft, den Medien etc. Frucht tragen.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.