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Palästinensische und islamische Begriffe definieren
©13. februar, 2011 Von Asher Intrater

Wenn ich gefragt werde, was ich im Bezug auf den Palästinenserkonflikt empfinde, habe ich gemerkt, dass es hilft, zwischen einigen Begriffen zu unterscheiden. Hier sind einige kurze Definitionen:

1. Palästinenser – Die Palästinenser, oder die Araber im Allgemeinen, sind eine ethnische Gruppe wie jede andere. Sie haben gute und schlechte Aspekte. Ihre Kultur muss respektiert werden, sie haben Anspruch auf grundlegende Menschenrechte und müssen als Volk geliebt werden. Sie brauchen das Evangelium, so wie jeder andere auch. Trotz des Konflikts zwischen Juden und Arabern sind wir uns ethnisch eigentlich sehr nahe. Oft bezeichnen wir sie als unsere „Cousins” im Nahen Osten.

2. Palästinensische Christen – es gibt palästinensische Araber, die wahre, wiedergeborene und geisterfüllte Christen sind. Sie sind eine ganz besondere Gruppe Gläubiger, die uns sehr viel bedeuten. Viele erzählen mutig von ihrem Glauben und tun das in einer Atmosphäre, die von islamischem Extremismus und Terrorismus erfüllt ist. Ihr Leben ist täglich in Gefahr. Wir sehen eine Parallele zwischen ihnen und den messianischen Juden in Israel. Für unser Werk, „Revive Israel”, ist die Partnerschaft mit palästinensischen Christen, die das Evangelium zu den Muslimen bringen, eine der höchsten Prioritäten.  Sie sind geistliche Helden, und wir stehen im Gebet, in der Gemeinschaft und auch finanziell hinter ihnen.

3. Islam – Der Islam ist eine Religion. Nicht alle Palästinenser sind Muslime, aber die grosse Mehrheit ist es. Der Islam ist eine falsche Religion. Er beruft sich auf unwahre historische Fakten (zum Beispiel dadurch, dass sie behaupten, Abraham hätte Ismael statt Isaak „geopfert”). Er ist falsch in seiner Darstellung von Gottes Natur, in der Art, wie er Menschen behandelt und sie zur Gewalt aufruft, und in seinem heidnischen Ursprung (zum Beispiel der „Schwarze Stein der Kaaba”). Aber trotzdem ist es kein Verbrechen, ein Muslim zu sein. Glaubensfragen sollten mit klarer Lehre angegangen werden, mit intelligenter Konfrontation und mit Worten der Liebe und der Wahrheit.

4. Dschihad – Der Dschihad, das Prinzip der gewaltsamen Übernahme der Welt, ist das Ziel des islamischen Extremismus. Der Islam hat drei Stufen: A) Gebete und Rituale, B) Dienst an der Gemeinschaft, C) Dschihad. Neue Muslime, die nur die ersten zwei Stufen A und B praktizieren, werden vom Westen als „gemässigt” angesehen. Aber der Islam führt letztlich zur Stufe C, der gewaltsamen Stufe. Deshalb werden die „gemässigten” Muslime nie in der Lage sein, die Extremisten zu kontrollieren. Dschihad und Terrorismus sind Verbrechen. Dschihad ist sogar mehr als ein Verbrechen, es ist Verbrechen und Krieg in einem. Die internationalen Gesetze verfügen im Moment nicht über geeignete und korrekte Massnahmen, um den verbrecherischen und militärischen Aspekt des Dschihads zu stoppen. Die gewaltsamen Aspekte des Dschihad müssen mit Nachdruck mittels gerichtlicher und militärischer Möglichkeiten gestoppt werden. Alle Volksgruppen haben ein Recht  auf Bürgerrechte. Aber der Dschihad ist ein „Kriegs-Verbrechen”, das Jedem, der ihn propagiert, seine Rechte absprechen. Jemand, der eine Bombe in einem öffentlichen Bahnhof explodieren lässt, hat seine Bürgerrechte verwehrt.

5. Der Geist des „Tieres” – Es gibt eine weitere Stufe in diesem Konflikt, die mit der Wiederkunft von Jeschua (Jesus) zu tun hat. Er wird bald wieder kommen, um das Königreich Gottes auf Erden von Jerusalem aus aufzurichten (Offenbarung 19, Sacharja 14, Jesaja 2, etc.). Wenn Er wieder kommt, wird Er die dämonischen Kräfte besiegen und den Teufel für tausend Jahre binden (Offenbarung 20). Daher sind diese satanischen Kräfte darauf ausgerichtet, das Evangelium aufzuhalten und Israel zu zerstören. Dies sind die entscheidenden Themen der geistlichen Kampfführung, und nur diejenigen, die geistliche Kampfführung verstehen, können diese unterscheiden.    


Ein Besuch in Amsterdam

Von Betty Intrater

Diesen Winter haben Asher und ich einige Tage Urlaub in Amsterdam verbracht. Wir freuten uns am Netzwerk der Kanäle, die durch die Stadt führen, an den schmalen, bunten Reihenhäusern sowie an der Überbevölkerung an Fahrrädern. Wir haben auch einige Museen der Stadt besichtigt.

Ich war besonders interessiert daran, das Haus von Anne Frank zu sehen, nachdem ich als Kind ihre Geschichte so gut kennen gelernt habe. Das Haus, in dem Anne und ihre Familie sich während der Nazi-Besetzung der Niederlande versteckt hatten, ist heute ein Museum.

Es ist unheimlich, durch die versteckten Räume dieses Gebäudes zu gehen und sich den Schrecken vorzustellen, in dem die Bewohner lebten, als sie sich vor den Nazis versteckten, und ihre lähmende Angst davor, gefunden zu werden.

Nach dem Krieg setzte sich Annes Vater und der einzige Überlebende der Familie, Otto Frank, dafür ein, dieses Haus als Museum zu erhalten. Er widmete sein Leben auch dem Kampf für Menschenrechte und gegen Rassismus und Vorurteile.

Asher und ich waren etwas überrascht, als wir am Ende des Rundgangs in einen Informationsraum gelangten, der Kurzfilme und Unterlagen zeigte, die genau diese Werte propagieren.

Unglücklicherweise verbanden diese Unterlagen zu Unrecht  die unmenschlichen Taten des Naziregimes mit der Art und Weise, wie die niederländische Polizei illegale Immigranten in Holland behandelt. Als ob die Ausschaffung illegaler Immigranten mit dem Aussondern und der brutalsten Ermordung einer ganzen ethnischen Gruppe gleichgesetzt werden könnte!

Ebenso überrascht waren wir, als wir das Gebäude verliessen und am Kanal auf unseren Transport warteten. Wir standen vor dem „Homomonument”, das errichtet wurde, um „Lesben und Schwule in ihrem Kampf gegen Verleugnung, Unterdrückung und Diskriminierung zu ermutigen”, und das sich in ihrem „Kampf” mit dem nahegelegenen Haus der Anne Frank direkt identifiziert.

Die Bibel warnt davor, Böses gut und Gutes böse zu nennen (Jesaja 5,20). Lasst uns in diesen Zeiten, wo der Humanismus göttliche Werte ersetzt und die Grenzen zwischen Gut und Böse undeutlich werden, beten, dass wir Gottes Unterscheidung haben, damit wir in Seinen gerechten Werten stehen können und sie nicht mit denen der Welt verwechseln.


Fernost-Gebetsupdate

Von Ariel Blumenthal

Unser Team (Asher, Ariel, Ami, Amir (Pakistan/Thailand), Matthew (Hong Kong), Abraham & Grace (Korea), ist zurzeit im Dienst in Seoul, Korea. Wir gehen weiter in unserer Vision von Apostelgeschichte 1, das Evangelium von Jerusalem aus bis an die Enden der Erde zu tragen. Wir glauben, dass das Evangelium des Königreichs allen Nationen gepredigt werden muss, bevor der Herr wieder kommt (Matthäus 24, 14). Bitte betet für gesalbte Gottesdienste und dafür, dass wir Schlüsselpersonen finden und fördern können als Bundespartner im Fernen Osten, besonders in China.

Israelisches Fernsehen

Betet weiter eifrig für die Fernsehdokumentation über das messianische Judentum, die bald ausgestrahlt wird und in der Interviews mit einigen Mitgliedern unserer Gemeinde und unseres Teams enthalten sind.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.