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Gehorsam und Geistlicher Kampf
©30. januar, 2011 Von Asher Intrater

Gehorsam ist kein schnutziges Wort. Wir sind durch Glauben gerettet und wahrer Glaube bringt uns zu Gehorsam.

Römer 1, 5 – zum Glaubensgehorsam für Seinen Namen [zu wirken] unter allen Heiden

Römer 6, 17 – …nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, dem ihr euch übergeben habt

Römer 16, 26 - zum Gehorsam des Glaubens für alle Völker

Wenn Glaube nicht an Gehorsam geknüpft ist, kann er eine mystische Fantasie werden, die zur Verdammnis führt. Unsere Errettung gründet auf einem Bekenntnis, dass Jeschua (Jesus) der Herr ist (Römer 10, 9). Wenn Jeschua Herr ist, bedeutet dies, dass wir tun sollen, was Er sagt (Lukas 6, 46). Es ist möglich, zu denken, dass jemand gerettet ist, der Jeschua dauernd „Herr“ nennt, aber in Realität ist er nicht gerettet wegen eines Mangels an Gehorsam (Matthäus 7, 21; 23).  Die Täuschung einer falschen Erretung ohne Gehorsam ist so weit verbreitet, dass viele Menschen, sogar bekennende Christen, in diese Falle stürzen werden (Matthäus 7, 22).

Rund um das Thema des Gehorsams findet eine geistliche Schlacht statt. Es gibt viele Philosophien und Technologien, die uns zu der Annahme verführen, dass wir Gott nicht gehorchen müssen. Es gibt ganze Gedankensysteme, die Ungehorsam entschuldigen, angefangen bei der ersten Lüge des Teufels (1. Mose 3, 4). Die Denkweise, die uns auffordert, nicht zu gehorchen, ist in den menschlichen Köpfen so massiv, dass sie mit einer Festung verglichen wird.

2. Korinther 10, 4-5 – denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, so dass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangennehmen zum Gehorsam gegen Christus,…

Es gibt eine Verbindung zwischen geistlichem Kampf und Gehorsam. Viele reden von geistlichem Kampf, übersehen aber die Verbindung zum Gehorsam. Die Schlacht des geistlichen Kampfes ist im Moment des Gehorsams gewonnen. Der Angriff auf unsere Gedanken soll uns vom Gehorsam abhalten. Wie gewinnen wir diese Schlacht?

  1. Wir treten jeder Art von Denken entgegen, das uns davon abhält, zu gehorchen.
  2. Wir machen unsere Gedanken gehorsam gegenüber dem biblischen Denken.
  3. Wir finden den Gedanken, der den richtigen Gehorsam des Glaubens in sich trägt
  4. Dann gehorchen wir.

Der Kampf geht nicht nur um die Gedanken; er geht um den Gedanken, der zum Gehorsam führt. Das ganze Denken bewirkt nichts Gutes, bis es die Grenze hin zum Gehorsam überschreitet. Der Schritt des Glaubens ist ein Schritt des Gehorsams. Der Gehorsam des Glaubens bringt den vielfältigen Segen Gottes. (Durch Glauben gehorchte Abraham – Hebräer 11, 8). Der Moment des Gehorsams im Glauben ist der Moment des Sieges des Glaubens.


Umbrüche im Mittleren Osten

Die vergangene Woche brachte nie dagewesene Umbrüche im Mittleren Osten.

  1. Tragischerweise wurde die gemässigte Regierung des Libanon gestürzt und durch eine von Hisbollah, Syrien und Iran gestützte Marionette islamischer Extremisten ersetzt.
  2. Der Sturz der ägyptischen Regierung unter Präsident Hosni Mubarak hat begonnen in Form von massiven Demonstrationen auf den Strassen und Aufruhr.
  3. Der iranische Admiral Khadem Bigham kündigte die Absicht an, iranische Kriegsschiffe für militärische Übungen und Aufklärung ins Mittelmeer zu entsenden.
  4. In Tunesien, Algerien und Jordanien brachen Aufstände aus mit der Drohung, in diesen Nationen die Regierung zu stürzen.
  5. Der arabische Fernsehsender Al-Jazeera berichtete über die Veröffentliung geheimer  Dokumente, die gegen die palästinensische Führung gerichtet waren, was von den Palästinensern als Drohung gegen sie aufgefasst wurde.
  6. Islamische Selbstmordattentäter ermordeten 35 und verletzten 110 Menschen an der U-Bahn im Moskauer Flughaven Domodedovo.

Der gemeinsame Nenner all dieser Erhebungen ist der Versuch der Kräfte des Islamischen Dschihaad, die Nationen des Mittleren Ostens unter Kontrolle zu bringen als Teil ihres Gesamtplans der Weltherrschaft. Die Vision des Islamischen Dschihaad schliesst auch die Vernichtung der christlichen Religion und der Nation Israel ein. Die geistlichen Kräfte werden für die Ereignisse der Trübsale der Endzeit und den Angriff auf Israel versammelt, der sich zur Zeit der Zweiten Kommens ereignen wird (Sacharja 14, 1-9).


Täuschung durch Demokratie

Ich glaube, dass eine Republik aus Volksvertretern, die auf einer Verfassung mit demokratischen Wahlen gegründet ist, die beste Regierungsform ist, die es in der Gegenwart gibt. (Obwohl ich einen göttlichen König, der einen Bund mit Gott hat, bevorzugen würde). Der Punkt ist jedoch nicht in erster Linie die Regierungsform, sondern der Inhalt der Werte innerhalb der Regierung.

Vor einigen Jahren schrieb ich einen Artikel, der erklärte, dass die Demokratie allein im Mittleren Osten die Probleme nicht lösen würde. Es ist vorstellbar, dass sowohl ein kommunistisches Regime, ein islamisches Regime oder ein Nazi-Regime aus Wahlen hervorgehen könnte. Was eine Gesellschaft gut macht ist nicht die Form ihrer Regierung, sondern die jüdisch-christlichen Werte in der Gesellschaft.

Die demokratische Illusion gründet auf dem Rückzug von den moralischen Werten der Bibel und auf einem Glauben, dass das, was die Mehrheit der Leute will, immer das Beste ist. In der Tat ehrt Gott den Willen der Menschen und erlaubt ihnen in der Regel, die Regierung zu haben, die sie wollen, sogar wenn sie Seinem Willen widerspricht. (1. Samuel 8, 7).

Gemäss der Schrift liegt die Mehrheit nicht nur nicht immer richtig, sondern in der Regel falsch. Aus dem Torah-Abschnitt der vergangenen Woche: 2. Mose 23, 2 – Du sollst nicht der Mehrheit folgen zum Bösen. Es ist uns nicht geboten, dem zu folgen, was die Mehrheit sagt, sondern zu tun, was richtig ist.

Die Mehrheit tut in der Regel das Böse. Alle Menschen in Sodom waren „Sodomiten“ (Homosexuelle). Zu Jeremias Zeit nahm fast niemand seine Botschaft an. In Elias Tagen waren es nur 7000, die Baal nicht dienten. Beim Auszug aus Ägypten in den Tagen Mose gabe es nur zwei Gerechte (Josua und Kaleb) in einer Gruppe von zwei Millionen. Glaube erfordert den moralischen Mut, gegen das Böse aufzustehen, auch wenn es gegen die Mehrheit ist.


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