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Revive Israel Ministerien

Update
©9. januar, 2011 Von Asher Intrater

Der Leiter des Mossad tritt zurück

Nach einer aussergewöhnlichen Amtszeit von 8 Jahren als Leiter des Mossad (Internationale Israelische Spionageagentur), wurde Meir Dagan in einer Abschiedszeremonie im Israelischen Kabinett geehrt. Dagan, ein eher untersetzter, glatzköpfiger, bebrillter, etwas molliger und scheuer Mann hat wohl in den letzten zehn Jahren mehr als irgendein anderer Mensch dazu beigetragen Terrorismus zu verhindern.

Premierminister Netanjahu erinnerte sich an die folgende Geschichte:

"Letztes Jahr sass ich in Ihrem Büro und sah an der Wand das Bild eines religiösen Jüdischen Mannes, auf seinen Knien vor Nazischlägern. Das Bild machte mich neugierig und ich fragte Sie danach. Sie sagten, dies sei Ihr Grossvater gewesen. Ich fragte daraufhin, was denn mit ihm geschehen wäre. Sie sagten mir: „Sie haben ihn umgebracht.“

"Da sagte ich: “Meir, nun verstehe ich Sie. Ich verstehe Ihre tiefe Verpflichtung, sicherzustellen, dass niemand je wieder das Jüdische Volk mit Vernichtung bedrohen kann.“

Im Blick auf seinen Rücktritt sagte Dagan, dass dies sein erster “freier Tag” in 8 Jahren sein würde. Er sagte auch, dass er – entgegen anderer Prognosen – nicht gedacht hatte, dass der Iran vor dem Jahr 2015 zu nuklearer Macht kommt. Damit tönte er an, dass der Mossad eine gewisse Rolle darin gespielt hatte, diesen Aufrüstungsprozess zu verlangsamen.

[Bemerkung: Der Israelische Militärkorrespondent Alex Fischmann berichtete diese Woche, dass trotz Dagans Aussage über die Nuklearmacht Irans (und Syriens, Hisbollahs) Arsenal an herkömmlichen Geschossen schnell zunimmt. Während einer Information im November 2009 berichtete Israels Militärchef Gabi Ashkenasi, dass der Iran über 300 Geschosse mit einer Reichweite von 2000km (genug, um Israel zu erreichen) verfüge. Der amerikanische und europäische Geheimdienst vermutete die Zahl fälschlicherweise nur auf einem Drittel davon. Diese Kapazität wuchs an bis zu dem Punkt, an dem Iranische Geschosse heute alle Teile Israels erreichen könnten.]


Antisemitismus und Anti-Christ

Alles Böse in der Welt richtet sich mit Hass auf ein Ziel: Messias Jeschua. Aber Jeschua sagte seinen Jüngern auch, wenn die Welt Ihn hasste, so würde sie auch sie (die Jünger) hassen. Johannes 15,18-19 – “Wenn die Welt euch hasst, denkt daran, dass sie mich vor euch gehasst hat… ihr gehört nicht zur Welt, denn ich habe euch ja aus der Welt heraus erwählt. Das ist der Grund, warum sie euch hasst.”

Ein gleiches Prinzip finden wir auch in Offenbarung 12,17 – “ Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jeschuas.“ Die Wut des Teufels überträgt sich auf die „Übrigen der Samen“. Wer sind diese Nachkommen?

Die Jünger glaubten an Jeschua und waren Juden. Die Hälfte der Wut des Teufels richtet sich auf Geist-erfüllte, evangelisierende Gläubige auf der ganzen Welt. Die zweite Hälfte richtet sich auf das Jüdische Volk. Das erste ist ein anti-christlicher Geist, das zweite ein antisemitischer. Sie kommen beide von der gleichen Wurzel.

Ein weiteres Beispiel finden wir im Buch Esther. Mordechai ist ein Abbild Jeschuas. Haman ist ein Abbild Satans (oder des Anti-Christen). Hamans Hass auf Mordechai überträgt sich auf die ganze Jüdische Rasse. Hamans „Endlösung“ war Völkermord. Esther 3,6 – “Doch weil er es unter seiner Würde hielt, sich an Mordechai allein zu rächen, beschloss er, alle Juden im ganzen Reich des Xerxes zu vernichten. Man hatte ihm nämlich mitgeteilt, dass Mordechai ein Jude wäre.“

Auf der ganzen Welt heute wachsen sowohl der Anti-Christliche, als auch der antisemitische Geist. Eine grosse Zahl von Christen werden jeden Tag verfolgt oder ermordet. Die liberale, westliche Gesellschaft lehnt Christen ab, weil sie zu religiös sind, rechtfertigt aber den radikalen Islam aus „politischer Korrektheit“. Der radikale Islam verübt die meisten Straftaten gegen Juden und Christen.

Während wir uns der Rückkehr Jeschuas nähern, werden diese zwei bösen Geister zusammenarbeiten. In der Trübsalszeit werden sowohl Juden, als auch Christen vom Anti-Christen angegriffen werden. Beim Zweiten Kommen wird es einen weltweiten Angriff auf Jerusalem geben, welcher auch ein Angriff auf Jeschua selbst sein wird (Sacharja 14,1-9).

Letzte Woche wurden 21 koptische Christen während eines Terroranschlages in Alexandria, Ägypten, umgebracht. Unsere Messianisch-Jüdische Gemeinde hier in Jerusalem schickt humanitäre Hilfe an die Familien der Opfer. Bitte steht mit uns, wie wir mit ihnen stehen.

Dutzende von evangelikalen Christen wurden vorletzte Woche während der Weihnachtsferien im Iran von der Iranischen Regierung festgenommen. Sie bitten um Gebet. Mehr Einzelheiten findet ihr (in Englisch) auf: http://www.elam.com/articles/70-Christians-Arrested/

Ein neues Video des Instituts für Nachforschungen im Mittleren Osten beschreibt die Zunahme von Antisemitismus in den arabischen Nationen. Es zeigt muslimische Geistliche, welche Juden “Affen und Schweine” nennen (in Übereinstimmung mit dem Koran), sie beschuldigen christliche Kinder zu töten, um mit ihrem Blut Matzah für das Passafest zu machen (dies kommt von den Blut-Verleumdungen aus dem Mittelalter), und Hitler ehren für seinen Versuch, die Juden umzubringen. Diese muslimischen Geistlichen machen ausserdem klar, dass selbst wenn Israel alles Land an die Palästinenser geben würde, so würden sie immer noch die Juden hassen, denn dies ist Teil ihrer Religion. Das Video ist (in Englisch) zu sehen auf http://vimeo.com/16779150


Erinnerung an Haiti

An diesem Dienstag, 11. Januar, ist es ein Jahr seit dem zerstörenden Erdebeben auf Haiti. Die Mobile Medizinische Katastrophenhilfe (Mobile Medical Disaster Relief ministry) unter der Leitung von David Vanderpool, ruft auf zu einem Tag des Gebets. MMDR dient noch immer den Bedürftigen vor Ort, welche letztes Jahr von einer Reihe von Naturkatastrophen und Epidemien getroffen wurden. Mehr Informationen (in Englisch) auf www.mmdr.org


Weltmission

Wir glauben an die Erfüllung von Apostelgeschichte 1,8 und versuchen Zeugen Jeschuas zu sein auf der ganzen Welt. Eddie und Jackie, Mati und Alex kehrten gerade von Indien zurück. Jonathan und Simcha sind unterwegs in den Vereinigten Staaten. Asher und Betty werden kommende Woche in Dänemark sein.

Unsere Freunde, Viktor und Harun, von Al Hayat Fernsehen, strahlten vergangene Woche aus Nazareth ein evangelistisches „Weihnachstprogramm“ auf Arabisch aus. Zum Zeitpunkt des Programmendes hatten sie bereits über 1000 schriftliche Email-Anfragen erhalten von interessierten Zuschauern. Bitte betet mit uns für viel Frucht aus diesem Programm.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.