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Update
©2. Januar, 2011 Von Asher Intrater

Katzav verurteilt

Der frühere Israelische Präsident, Moshe Katzav, wurde am 30. Dezember 2010 in zwei Fällen der Vergewaltigung als schuldig befunden. Premierminister Netanjahu meinte, dies wäre ein trauriger Tag, aber auch ein Anzeichen für die Ehrlichkeit und Ausgeglichenheit des Israelischen Justizapparats. Sowohl Justizminister Yakov Neeman, als auch der oberste Richter Doris Beinish zitierten die Thoraverse über die Einhaltung der Gerechtigkeit und Unparteilichkeit im Gericht.

In Israel werden Gerichtsfälle durch einen leitenden Richter und zwei Assistenzrichter entschieden. In diesem Fall war der leitende Richter George Kara, ein arabischer Israeli aus christlichem Hintergrund aus Jaffo. Die Assistenzrichter waren Judith Shevah und Miriam Sokolov. Im Licht der internationalen Propaganda über den Missbrauch der Menschenrechte in Israel, sehen wir hier ein Beispiel von einem arabischen Christen und zwei jüdischen Frauen, die Gericht hielten über den ehemaligen Israelischen Präsidenten.

Fälle von sexuellem Missbrauch ohne direkte Zeugen sind im Allgemeinen schwierig zu beurteilen. Drei Faktoren helfen dabei: 1) Beweismaterial, 2) Zeugenaussagen, 3) der intuitive Eindruck der Richter darüber, ob der Ankläger, oder der Angeklagte die Wahrheit sagen.
In diesem Fall waren sich die Richter einig (3), dass die Frauen glaubwürdiger waren als Katzav. (Diejenigen, die Katzav nahestehen, fühlten das Gegenteil und waren sehr erzürnt über die Voreingenommenheit gegen ihn.) Die öffentliche Meinung in Israel scheint eher zu sein, dass Katzav den sexuellen Missbrauch begangen hat, obwohl einige der Aussagen gegen ihn gewisse Widersprüche aufzeigten.

Positiv zu beurteilen ist die Tatsache, dass sexueller Missbrauch in Israel so streng verurteilt wird. Männliche Führungspersönlichkeiten in der Geschäftswelt und in der Politik empfinden Respekt vor körperlichen Berührungen von Frauen in ihren Büros. Dies ist vielleicht auch eine Art Gottesfurcht.

Traurig hingegen ist der hohe Anteil an sexueller Unmoral und Isebel-Geistern in der Israelischen Gesellschaft. Der Fall Katzav erinnert uns irgendwie auch an König Davids Affäre mit Bat Scheva (Batseba), obwohl in diesem Fall David ein gottesfürchtiger Mann war, der wirklich Busse getan hat von ganzem Herzen. Warum hat Gott dafür gesorgt, dass Davids Sünde so öffentlich aufgedeckt und bestraft wurde? Ein Grund dafür war, dass David nicht allein war mit seiner Sünde. Es gab sexuelle Unmoral in der ganzen Nation. Gott wollte David als Beispiel benutzen, um die Gottesfurcht in Israel wieder zunehmen zu lassen.

Ironischerweise unterstützen die Feministen im Land, welche richtigerweise sexuellen Missbrauch bekämpfen, das homosexuelle Anliegen und deren sexuelle Unmoral, selbst in den Schulen. Die Tochter einer Familie aus unserem Team, welche in die 11. Klasse geht, erhielt Aufklärungsunterricht. Dies beinhaltete auch den Besuch von homosexuellen Sprechern, welche über ihre “Alternative” lehrten, sowie den Unterricht über “sicheren Sex”, in der Annahme, dass alle Schüler bereits in diesem Alter sexuell aktiv seien. Diese Familie baten um das Recht, auch ihre Sichtweise in der Klasse mitteilen zu dürfen: Das Warten bis zur Ehe. Die Schulleitung weigerte sich dies als Option zu unterrichten.

Ein weiterer Punkt schaffte es nicht in die Schlagzeilen: Ich bemerkte, wie Moshe Katzav sich beim Verlassen des Gerichtssaals an einen seiner Begleiter wandte und flüsterte: “Sot Ptirati” – “Dies ist mein Tod“. Es ist nicht undenkbar, dass Katzav selbst mit Gedanken des Selbstmordes spielt.

Lasst uns beten für:
1. Gerechte Entscheidungen in den Gerichten
2. Abnahme von sexueller Unmoral und Missbrauch
3. Die Entfernung der Anliegen von Homosexuellen und Isebel aus dem Schulsystem
4. Rettung für Moshe Katzav und ganz Israel

Das Leviathan Gasfeld

In der letzten Woche von 2010 wurde bei einer Stelle bekannt als Leviathan, mehr als 130 Kilometer vor der Küste Haifas in Nordisrael, ein riesiges natürliches Gasfeld entdeckt. Berichten zufolge beläuft sich das Potential auf über 450 Milliarden Kubikmeter (!), zusätzlich zu den einiges über 200 Milliarden Kubikmetern bei der nahebei gelegenen Stelle Tamar. Der Verkaufswert dieser Ressource beläuft sich auf über 100 Milliarden Dollar.

Beide Stellen werden von einem Gemeinschaftsunternehmen zwischen der texanischen Noble Energy und der Israelischen Delek Energy verwaltet. Der Meeresgrund liegt in über 1.5km Tiefe und das Gas noch einmal beinahe 5km darunter.

Es gibt mehrere Herausforderungen, welchen sich die Produktion stellen muss. Als erstes gibt es Opposition von islamischen Extremisten in der Gegen, wie zum Beispiel die Hisbollah im Libanon. Zweitens bestehen auch technisches Schwierigkeiten bei der Förderung und Verarbeitung dieses Gases. Und, drittens, sind die Steuerfragen noch ungeklärt.

Israel hat relativ geringe Steuern auf natürlicher Gas-Produktion. Finanzminister Yuval Steinitz beauftragte ein Komitee unter der Leitung von Professor Eitan Sheshinsky damit, eine mögliche Steuerreform abzuwägen. Die Empfehlung lautete die Steuern an die Europäische Höhe anzupassen. Dies hat erwartungsgemäss zu Widerstand von Investoren geführt.

Israels potentielle Unabhängigkeit im Bereich der Antriebs-Ressourcen, könnte einen grossen Einfluss auf das politisch-wirtschaftliche Gleichgewicht im Mittleren Osten haben. Israelische Forscher sprechen bereits von der Möglichkeit zur Umstellung auf ein durch natürliches Gas betriebenes Beförderungssystem. Der Produktionsbeginn bei Tamar wird für das Jahr 2013, diejenige bei Leviathan für das Jahr 2017 erwartet.

Schlangenregierung

Die Thoraverse dieser Woche beschreiben die 10 Plagen und die Konfrontation zwischen Mose und Pharao. Man könnte denken, dass Gottes Gericht zu hart war. Denkt daran, dass Pharaos Herrschaft ein anderes Volk in brutalem Rassismus versklavte und systematisch alle männlichen Kinder dieses versklavten Volkes tötete (2Mose 1). Gott sagte, Er würde Pharaos Herz „verhärten“ (2Mo 7,3), doch dies war als Folge auf Pharaos wiederholte Sünde und Weigerung auf Gottes Warnung zu hören.

An einem Punkt wirft Aaron seinen Stab vor Pharao auf den Boden und er wird zu einer Schlange. Pharaos Zauberer tun dasselbe (2Mo 7,11). Aarons Schlange aber verschlingt die anderen.
Bilder aus dem alten Ägypten zeigen die Pharaonen mit “Schlangen” auf ihren Köpfen. Dieses Symbol finden wir auch bei satanischen Sektenführern heute. Ägyptens Regierung wurde angeführt von einem Mann, der Schlangen anbetete und eine satanische Sekte leitete. Ihre Zauberei war so mächtig, dass Regierungsminister Stäbe zu Schlangen verwandeln konnten. Dieses Wunder diente dazu, diese Dämonisierung aufzudecken. Das Wunder der Zauberer zeigte, dass offener Satanismus im alten Ägypten stark dominierte. Der Sieg von Moses Stab zeigte aber, dass Gott grösser ist.


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