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Dienerschaft
©12. Dezember, 2010 Von Asher Intrater

Jeschua (Jesus) gab uns das Beispiel, ein Diener zu sein, als Er die Füsse Seiner Jünger wusch. Das war kein religiöses Ritual, sondern ein Vorbild, jemand anderem zu dienen; Dienen ganz praktisch, in etwas Schmutzigem, ohne jegliche Ehre.

Johannes 13:14-15 – Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füsse gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füsse waschen.; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt , wie ich an euch gehandelt habe.

Wir dienen nicht, nur weil es viel Arbeit gibt, sondern weil Dienerschaft eine göttliche Charaktereigenschaft ist. Es gibt immer mehr als genug Pflichten und Aufgaben; wenn es sie jedoch nicht gäbe, müssten wir welche erfinden, um diese Eigenschaft zu üben und zu entwickeln. Jüngerschaft hat zum Ziel, in das Bild Jeschuas geformt zu werden, „so wie Jeschua“ zu werden, einen Charakter wie Christus zu erlangen. Die Bereitschaft, in schmutzigen Umständen zu dienen, ist ein Christus-ähnliches Charaktermerkmal. Ohne es können wir nicht wie Er sein.

Einmal im Monat leistet unser Team einen Tag lang Dienst an der Gemeinschaft. Aufgrund zeitlicher  Engpässe kann ich selbst nur einen halben Tag geben. Ich versuche zu Idan, den Projektkoordinator zu gehen, und sage; „Was ist die schmutzigste Aufgabe, die du hast?“  Wir dienen nicht bis in die letzte schmutzige Ecke, weil wir Schmutz und letzte Ecken lieben. Wir dienen, weil wir wie Jeschua sein wollen.

Weisst du, wie man “Dienst” auf Hebräisch sagt?  Die Antwort ist: Es gibt so ein Wort nicht. Es gibt nur das Wort “Dienstleistung“. Die meisten Menschen benutzen das Wort Dienst als eine Verbindung zwischen Dienstleistung und Erfüllung des Egos. Unsere Haltung sollte sein: wir „leisten keinen Dienst“, wir dienen.  Gott möchte unser Ihm-Dienen von unserem Stolz und unserem Ego scheiden.

Der einzige Weg, dies zu erreichen, ist indem wir der Vision eines anderen dienen.  Du wirst nie wissen, ob dein Stolz von deinem Dienst getrennt ist, bis du dem Dienst eines anderen dienst. Das ist das notwendige Instrument der Trennung.

Lukas 16, 12 – Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu wart, wer wird euch das Eure geben?

(Bitte lest diesen Vers noch einmal.)  Die meisten Menschen, die zu einem Dienst kommen, um zu „helfen“, sagen "Gott hat mir diese Vision oder diesen Plan gegeben. Wirst du es segnen? "  Die Sprache, die das Herz eines Dieners offenbart, ist jedoch eine andere. Sie sagt einfach, ohne jede Bedingungen, “Wie kann ich euch helfen?“

Gott gibt uns Visionen und Berufungen im Leben. Das biblische Muster, um eine Vision zu erfüllen ist jedoch: Vision – Tod einer Vision – Wiedergeburt einer Vision.  Josef hatte eine Vision von Sternen, die sich vor ihm verneigten. Er verbrachte 13 Jahre im Gefängnis, bevor sich die Vision zu erfüllen begann. Mose hatte Vision, Israel aus Ägypten zu retten. Er verbrachte 40 Jahre in der Wüste, bevor das erfüllt wurde. Jeschua sagte, das Königreich Gottes ist wie ein Same, der in die Erde fällt und stirbt. Danach bringt er viel Frucht. (Matthäus 13, Markus 4, Johannes 12). Wenn ein Same stirbt, wird die Spreu vom Samenkern getrennt. Wenn unsere Vision stirbt, wird sie von dem daran klebenden Ego getrennt. Wenn sie wieder lebendig wird, ist sie rein.

Gott ruft uns zur Leiterschaft. Der biblische Stil von Leiterschaft ist jedoch dienende Leiterschaft. Es gibt keine andere Form. Lukas 22, 26  – "… der Führende wie der Dienende …" Das könnte auch übersetzt werden mit "Derjenige der leitet soll wie einer sein, der dient." Leiterschaft ist einfach in einem größeren Massstab zu dienen. Was die Ehre betrifft, sollte es keinen Unterschied geben zwischen vor Tausenden zu lehren und die Toilette zu reinigen.

In den meisten Gesellschaften schaut man auf denjenigen, der dient, nicht mit Wertschätzung. Der Diener wird als unwürdig angesehen. Die biblischen Werte zu diesem Thema sind denen des Weltsystems entgegengesetzt. Kollegialer Druck und die öffentliche Meinung werden gegen dich arbeiten. Um in Dienerschaft zu wandeln, müssen wir gegen die Wertvorstellungen der Gesellschaft um uns herum vorgehen.

Matthäus 20, 25-26 – Ihr wisst, dass die Fürsten der Welt sie unterdrückten … Unter euch aber soll es nicht so sein; sondern wer unter euch gross werden will, der sei euer Diener.

Wir sprechen nicht über die geistliche “Gabe” des Dienens (Römer 12, 7). Das ist eine besondere Gnade, ein Charisma, um zu dienen. Nicht jeder hat diese Gabe. Wir sprechen hier über die Charaktereigenschaft des Dienens. Das wird von jedem verlangt. Charakter kommt vor Charisma.  Frucht ist wichtiger als Gaben. Die Charaktereigenschaft des Dienens ist die Basis für alle anderen Gaben und Berufungen.

Wir dienen Menschen. Wir dienen ihnen jedoch nicht lediglich als menschliche Wesen; wir dienen dem Herrn durch sie. Eine Frau ordnet sich ihrem Mann unter „wie dem Herrn“ - (Epheser 5:22). Meine Frau dient mir in einer überaus hingegebenen Weise. Ich weiss jedoch, dass es ihre Priorität ist, zuallererst Jeschua zu dienen. Ich komme an zweiter Stelle. Wir haben nur einen Herrn.

Epheser 6,5 – Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herren … wie dem Christus.

Unser Dienst hängt nicht von der Reaktion anderer Leute ab. Wir haben nur ein Verlangen: treu gefunden zu werden in den Augen des Herrn und Ihn sagen zu hören: "Recht so, du guter und treuer Knecht " – Matthäus 25,21, 23; Luke 19,17.

Lasst uns diese Prinzipien der Dienerschaft zusammenfassen:

  1. Dienen ist eine Charaktereigenschaft, wie sie Christus hat
  2. Wir geben keine “Dienstleistung”, wir dienen
  3. Wir dienen der Vision eines anderen
  4. Wir fragen, "Wie kann ich die helfen?"
  5. Vision – Tod einer Vision – Wiedergeburt einer Vision
  6. Alle Leiterschaft ist dienende Leiterschaft
  7. Charakter kommt vor Charisma

Lasst uns Jeschuas Beispiel folgen (Joh 13), unseren Stolz abstreifen (Phil 2) und diese Charaktereigenschaft der Dienerschaft entwickeln.


Der kanadische Premierminister

Wir haben diese Worte von unserem kanadischen Partner Patrick Downey bekommen: "Die Gemeinde in Kanada liebt Israel. Wir haben einen Premierminister, der den Herrn liebt. Wir glauben, dass Kanada vom Herrn benützt werden wird, in diesen letzten Tagen mit Israel zu stehen."

Schaut diesen Link an mit Premierminister Stephen Harper, der über Kanadas Verpflichtung gegenüber Israel spricht (Englisch):

http://www.youtube.com/watch?v=AUfFdhIOoQM

Deutsche Übersetzung dieser Rede:

… Wenn Israel, das einzige Land auf der Welt, dessen Recht auf Existenz angegriffen wird, stetig und deutlich sichtbar vor allen verdammt wird, glaube ich, sind wir moralisch dazu gezwungen uns dem entgegenzustellen .

Dämonisierung, ungleiche Standards, für unrecht erklären – es ist unser aller Verantwortung gegen dies aufzustehen. Im Übrigen weiss ich aus Erfahrung, dass es sowohl in der UNO, als auch in allen anderen ähnlichen Foren, das einfachste ist, einfach diesem anti-israelischen Fluss zu folgen… Schliesslich gibt es viel mehr Stimmen – viel mehr – gegen Israel, als solche, die sich gegen diese Haltung wehren. Aber solange ich Premierminister bin – sei es in der UNO, oder in irgendeinem anderen Forum, wird Kanada sich für Israel einsetzen, ganz gleich wie hoch der Preis dafür .

Freunde, ich sage dies nicht nur, weil es das Richtige ist, sondern auch, weil uns die Geschichte zeigt, und es uns die Ideologie des anti-israelischen Mobs nur zu deutlich zeigt – wenn wir hinhören – dass diejenigen, welche die Existenz des jüdischen Volkes bedrohen, eine Bedrohung für uns alle sind .

Ich sprach zuvor über den Paradox der Freiheit. Freiheit macht uns menschlich, ob sie zu Heldentum oder Verdorbenheit führt, es kommt nur darauf an, wie wir sie benutzen… unsere Verantwortung ist je länger je klarer. Wir sind Bürger eines freien Landes, wir haben das Recht, und somit auch die Pflicht, zu sprechen und handeln. Wir sind freie Bürger, aber auch die gewählten Repräsentanten eines freien Volkes. Wir haben die ernste Pflicht die Verletzlichen zu verteidigen, den Angreifer herauszufordern, die Menschenrechte  und –würde zu beschützen und fördern, zu Hause und im Ausland. Keiner von uns weiss, ob wir Gutes tun würden in einem extremen Umstand. Doch wir alle wissen, dass es diejenigen gibt, die Böses tun würden, wenn man sie lassen würde. Deshalb müssen wir unsere Freiheit dazu nutzen, sie und ihren Antisemitismus zu konfrontieren, wann immer wir können .

Dies ist das Ziel unseres Handelns heute: Es ist unser gemeinsamer Beschluss, diesen schrecklichen Hass zu konfrontieren. Die Arbeit, die wir in unserem eigenen Land und in Zusammenarbeit mit anderen tun, ist ein Zeichen der Hoffnung. Genauso wie die Existenz und Ausdauer des jüdischen Heimatlandes ein Zeichen der Hoffnung ist. Und hier dient uns die Geschichte nicht als Warnung, sondern als Inspiration… Israel erschien als Licht in einer Umwelt der tiefen Dunkelheit. Entgegen aller Umstände wurde dieses Licht bis heute nicht ausgelöscht. Es brennt hell, erhalten durch die universellen Prinzipien aller zivilisierter Nationen: Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit. Durch engere Zusammenarbeit unter allen zivilisierten Nationen stärken und bestätigen wir diese Prinzipien, und wir verkünden unseren Glauben in die Zukunft der Menschheit in der Kraft von Gut über Böse.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.