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Gebete von Jeschua (Jesus)
©17. Oktober, 2010 Von Asher Intrater

Jeschua (Jesus) lehrte oft über Gebet. Noch öfter betete er.  Nach meiner Zählung berichten die Evangelien 15 Gelegenheiten, bei denen Jeschua betete. Am besten sind sie im Lukasevangelium  aufgezeichnet. Die 15 Beispiele können in drei Gruppen eingeteilt werden: 1) persönliche Vorbereitung, 2) Jüngerschaftstraining 3) vor und während der Kreuzigung.

Persönliche Vorbereitung

  1. Lukas 3, 21 – Nach der Taufe betet Jeschua und der Heilige Geist steigt in Gestalt  einer Taube auf Ihn herab. Er hört die Stimme, die von Gottes Liebe spricht.
  2.  Lukas 4,1 – Jeschua wird in die Wüste geführt, wo Er 40 Tage lang fastet und betet, während Er vom Teufel versucht wird.
  3. Lukas 4, 42; Markus 1, 35 –  Es war Jeschuas Gewohnheit, früh am Morgen vor Tagesanbruch aufzustehen und zu beten, wenn andere schliefen.
  4. Lukas 5, 16 – Jeschua betet, um Salbung zu bekommen, um das Wort Gottes zu lehren, Sünden zu vergeben und die Kranken zu heilen.
  5. Lukas 9, 42; Matthäus 17, 21 – Jeschua heilt und treibt aus einem epileptischen Menschen einen Dämonen aus und sagt: „Diese Art fährt nicht aus außer durch Gebet und Fasten.“

Jeschuas tägliche Disziplin des Gebets, um in Seinem Leben die Weisung und Offenbarung des Heiligen Geists zu empfangen, sollte uns ermutigen, auch in unseren Leben das Gebet zu einer persönlichen Gewohnheit zu entwickeln. 

Jüngerschaftstraining

  1. Lukas 6, 12 – Jeschua betet die ganze Nacht, um die Fähigkeit der Unterscheidung zu bekommen, um Seine Jünger zu wählen und in ihren Dienst zu berufen.
  2. Lukas 9, 18; Matthäus 16, 13 – Jeschua betet für Seine Jünger, dass sie Offenbarung darüber haben, wer Er ist und dass sie in der Lage sind, selbst von Gott zu hören.
  3. Lukas 9, 28 – Jeschua betet und wird verwandelt und offenbart dadurch Seinen Jüngern die Quelle von Kraft und Herrlichkeit.
  4. Lukas 10, 2 – Jeschua betet, um Arbeiter in die Ernte zu senden.
  5.  Lukas 11,1; Matthäus 6, 10 – Jeschua betet und zeigt Seinen Jüngern, wie sie für das Kommen von Gottes Königreich beten können und dafür, dass auf der Erde Sein Wille getan werde, so wie es im Himmel ist.

Diese Gebete Jeschuas für seine Jünger interessieren mich besonders. Durch Seine Gebete brachte Er sie zu sich. Er unterschied, was ihre Berufungen waren. Er betete für sie, dass sie Erkenntnis aus Offenbarung hätten. (Ich glaube, der Apostel Paulus [Saulus] dachte an  Jeschuas Gebet in Lukas 9 und Matthäus 16, als er das Gebet von Epheser 1 für uns schrieb, dass wir von Gott Weisheit und Offenbarung haben mögen, wer Jeschua ist [Vers 17] und wer wir in Ihm sind [Vers 18]. )

Während der drei oder vier Jahre, die Jeschua mit Seinen Jüngern verbrachte, formte Er ihren Charakter durch viel Gebet. Er betete für sie und mit ihnen. Jeschua betet noch heute für uns, dass wir in Sein Ebenbild geformt werden und den Heiligen Geist empfangen (Apg 2, 33;  Römer 8,34; Gal 4, 19; Hebr 7, 25).

Vor und während der Kreuzigung

  1. Lukas 22, 42; Matthäus26, 38 – In Gethsemane betet Jeschua unter großer Belastung, dass Gottes Wille geschehe, nicht Seiner.
  2.  Johannes 17, 1 – Jeschua bittet als Hoherpriester für Seine Jünger und die künftige internationale Gemeinde, dass sie eins mit Gott seien, verherrlicht, von Heiligkeit erfüllt, und die Welt evangelisieren.
  3.  Matthäus 27, 46 – Jeschua schreit zu Gott, indem Er Psalm 22 zitiert: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?“
  4.  Lukas 23, 34 – Jeschua betet, um allen zu vergeben: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“
  5. Lukas 23, 46 – Jeschua gibt sich selbst völlig hin mit dem letzten Gebet „Vater, in Deine Hand befehle ich Meinen Geist.“

Die Kreuzigung ist die letzte Handlung der Fürbitte für uns und Seine letzte Handlung des Gehorsams zum Vater. Jeschua widmete Sein Leben der aufopfernder Liebe und dem  Gehorsam. Das Kreuz dient als perfektes Vorbild für uns, ebenfalls in fürbittendem Gebet zu wandeln.


Die Chilenischen Bergarbeiter

Wir freuen uns zusammen mit dem Rest der Welt über die Rettung der chilenischen Minenarbeiter.

In einem Fernsehinterview mit CNN sagte der gerettete Bergarbeiter Mario Sepulveda, „Ich war mit Gott zusammen und mit dem Teufel. Sie kämpften und Gott gewann.“ Sepulveda sagte, er ergriff Gottes Hand und zweifelte nie, dass er gerettet werden würde.

In einem Interview mit der LA Times beschrieb Mauricio Pino, der Ingenieur, der die Rettungsarbeiten leitete, wie er zum Gebet auf seine Knie fiel, als sie den ersten Kontakt mit den Bergarbeitern herstellten, am 22. August, nach 17 Tagen vergeblicher Anstrengung. Er beschrieb auch, wie er während der ganzen Rettungsanstrengungen unter persönlichen Herausforderungen litt. Seine Tochter Daniela wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die rund um die Uhr dauernden Anstrengungen gefährdeten seine Ehe und er verpasste sogar die Zeremonie, bei der das Paar sein Eheversprechen erneuern wollte, die für den 28. August angesetzt war. Das war der Preis der Hingabe, um 33 Leben zu retten.

Unser Freund Francis Frangipane schreibt: „Diese tapferen Männer kamen Jesus preisend aus ihrer Grube empor. Kameras aus aller Welt übertrugen uns Szenen weinender Männer, viele auf Knien, betend, Gott dankend. In all diesem steckt eine Botschaft: Egal, wie tief oder dunkel die Grube, wenn du zu Jesus rufst, wird Er dich finden und dich freisetzen.

Diese Minenarbeiter hatten auf die Rücken ihrer Jacken Psalm 95, 4 geschrieben, In Seiner Hand sind die Tiefen der Erde.  Seine Hand reicht in die Tiefen der Erde; er kann auch dich erreichen.“ Siehe www.frangipane.org


Ahmadinejad im Libanon

Der iranische Präsident Achmadinejad besuchte Bint J’Bal im südlichen Libanon, nur sechs Kilometer von der israelischen Grenze, in einem klaren Versuch der Provokation. Während er zu einer Volksmenge von Tausenden sprach, wiederholte er seinen Aufruf, dass Israel von der Landkarte verschwinden müsse.  Der Israelische Premierminister Benjamin Netanjahu stellte klar fest, dass es nicht Israel ist, das verschwinden wird, sondern diejenigen, die nach unserer Vernichtung rufen.

Unterdessen berichten die israelische und die internationale Presse, dass es in der Khoramabad-Militärbasis im Iran eine Explosion gab. Viele der Flugkörper vom Typ Shibab 3, die eine potentielle Reichweite von 1300 Kilometern haben (genug, um nach Israel geschossen zu werden), wurden vernichtet. Achtzehn Offiziere der iranischen Revolutionsgarde wurden getötet und viele weitere verletzt. Die iranische Obrigkeit ist wütend, dass die Geschichte in die Presse durchtröpfelte.


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