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Revive Israel Ministerien

Update
©3. Oktober, 2010 Von Asher Intrater

Demonstration in Genf
Von Youval Y.

Am Dienstag, dem 28. September 2010 haben das Jerusalem Institute of Justice zusammen mit jüdischen Organisationen in der Schweiz eine Veranstaltung vor den Vereinten Nationen und dem Hauptquartier des Roten Kreuzes in Genf organisiert.

Die Kundgebung protestierte gegen die Doppelmoral des Roten Kreuzes in ihren Verhandlungen um Besuchsrechte für Gilad Shalit mit den Hamas. Seit mehr als vier Jahren ist Gilad in Einzelhaft und durfte keinen einzigen Besucher empfangen. Gleichzeitig bietet das Rote Kreuz drei Hamasführern, die von der israelischen Polizei wegen Begünstigung des Terrorismus gesucht werden, Unterschlupf in ihrem Büro in Jerusalem. Dort haben sie einen Laden eröffnet, führen ihre Geschäfte und empfangen internationale Besucher.

In der Menge waren Familienangehörige von Shalit, Christen aus der ganzen Welt, Juden von Genf, die Palmzweigen (lulavs) mitbrachten, israelische Touristen und eine grosse Gruppe ortsansässiger messianischer Juden. Internationale Medien und der israelische Sender 10 haben über die Versammlung berichtet. Yoel Shalit (Gilads Bruder) hielt unter Tränen eine Ansprache. Nach ihm sprach Caleb Meyers, der Rechtsbeistand des Jerusalem Institue of Justice. Christliche Leiter und auch der Chabad Rabbi von Genf, sprachen Gebete.

Die Atmosphäre war geprägt durch die Liebe zu Israel und zu Gott. Ich sah ein prophetisches Bild von Sacharja 14,16… nur noch nicht in Jerusalem, sondern in Genf. Es war ein historischer Moment, als Rebekah N. von Gateways Beyond die Hatikvah auf Hebräisch sang. Soweit ich weiss, war dies das erste Mal, dass die israelische Nationalhymne vor den Vereinten Nationen in Genf gesungen wurde. Als Rebecca sang, kam der Geist Gottes über die Menge und die Atmosphäre wurde spürbar von Heiligkeit gefüllt.


Die Familie Vanderpool

Einer meiner Glaubenshelden ist David Vanderpool und seine Familie. Sie leiten einen unglaublichen Dienst Namens „Mobile Medical Disaster Relief“ (Mobile medizinische Katastrophenhilfe). Sie haben in Afrika gedient und seit einiger Zeit helfen sie den Opfern des haitianischen Erdbebens.

Sie wurden für den „People Magazine Reader Hero Award“ (Preis für den Leserhelden des People Magazine) nominiert. Falls sie diesen Preis gewinnen, erhalten sie $10‘000 für die Hilfe für Katastrophenopfer. Ausserdem würde es dem Herrn Ehre geben. Ich möchte euch alle ermutigen, euch jetzt einen Moment Zeit zu nehmen und für sie zu stimmen, in dem ihr hier klickt. Mehr Informationen über die Vanderpools und ihren Dienst sind auf ihrer Webseite hier zu finden.


Sieben Früchte der Busse
Von Asher Intrater

Es gibt gemäss der Liste in Galater 5,22 neun Früchte des Geistes: „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung“. Sie sind das Resultat, wenn eine Person in Glauben und Gehorsam auf den Einfluss des Heiligen Geistes in ihrem Leben reagiert.

Es gibt auch Frucht aus dem Glauben an den Tod und die Auferstehung Jeschuas (Jesus). Diese Frucht beinhaltet unter anderem wiedergeboren zu sein, Freiheit von Schuld, die Möglichkeit, Gottes Liebe zu erfahren, Heilsgewissheit, das Zeugnis des Evangeliums und noch viel mehr. Jeschua sagte: „Wer in mir bleibt, und ich in ihm, der bringt viel Frucht“ – Johannes 15, 5.

Ausserdem gibt es die Frucht der Busse. Ich nenne diese die „Sieben Früchte der Busse“: „Denn siehe, wie viel ernstes Bemühen hat dies bei euch bewirkt, dass ihr in gottgewollter Weise betrübt worden seid, dazu Verantwortung, Entrüstung, Furcht, Verlangen, Eifer, Bestrafung! Ihr habt in jeder Hinsicht bewiesen, dass ihr in der Sache rein seid“ – 2. Korinther 7,11.

Die Botschaft des Evangeliums verlangt Reaktionen auf drei Ebenen: Busse zu tun, an Jeschua zu glauben und den Heiligen Geist zu empfangen (Apostelgeschichte 2,38). Jede dieser Ebenen bringt Früchte. Sie sind einander ähnlich, aber doch in ihrer Natur verschieden.

Die Früchte der Busse erfordern alle eine aktive Erwiderung der Seele der Menschen. Es ist ein intensiver und aktiver Sinneswandel. Er verlangt unseren ganzen Lebensinhalt und alle unsere Absichten als Mensch. Die Früchte der Busse schaffen eine Balance zu den Früchten des Geistes. Die Frucht des Geistes reflektiert mehr die Liebe Gottes, während die Frucht der Busse mehr die Heiligkeit Gottes widerspiegelt. Lasst uns beides haben.


Pastor sein nach Art des Bundes
Von Asher Intrater

Es gab dieses vergangene Jahr  viele Angriffe gegen die Pastoren in Israel. Einige fielen und andere wurden verletzt und geschwächt. Kürzlich wurde ich gefragt, wie Pastoren gestärkt werden können. Hier sind drei Aspekte des „Pastorseins“ nach Art des Bundes, die, wie ich glaube, hilfreich sind.

Teamwork – Es gibt einfach zu viel zu tun für eine Person, ganz egal wie begabt sie auch sein mag. Wir müssen Methoden entwickeln, wie wir gemeinsam mit anderen Leitern im Team dienen können. Das bedeutet, sich selbst zurücknehmen und Platz für die Gaben und Berufungen anderer machen.

Ausbildung – Wir müssen nicht nur im Team mit anderen Leitern arbeiten, sondern auch zukünftige Leiter unter uns, die jünger sind oder jünger im Glauben, ausbilden. Dies bedeutet nicht nur, sich selbst zurückhalten, um Platz zu schaffen, sondern auch mit Geduld und Ausdauer in diejenigen investieren, die Potenzial haben. Möglicherweise sehen wir die Frucht nicht sofort, aber später, wenn wir anfangen müde zu werden, wird es andere geben, die hervortreten werden.

Belehrbarkeit – Dies ist eigentlich ein anderes Wort für Demut. Es ist die Bereitschaft, sich von anderen korrigieren zu lassen und seine Fehler zuzugeben. Viele geistliche Leiter denken, dass sie den Menschen um sich herum zeigen müssen, dass sie immer Recht haben. Diese Haltung wird zu schmerzhaften Fehlern, unnötigem Schaden und ausbrennen führen. Flexibilität funktioniert meistens besser als Sturheit.

Die Schwierigkeit, in einem Team zu arbeiten, andere zu lehren und belehrbar zu sein ist, dass es viel Zeit und Energie braucht. Es braucht drei bis vier Mal so lang, etwas zu erledigen. Das ist wahr. Aber langfristig gesehen, werden wir eine wachsende, sich fortpflanzende Gruppe von Freunden haben, welche sich die Arbeit teilen kann und diese multipliziert.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.