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Revive Israel Ministerien

Update
©26. September, 2010 Von Asher Intrater

Siedlungsstopp

Am letzten Sonntag, 26.September 2010, kam die ausgehandelte Dauer des Siedlungsstopps zu ihrem Ende. Benjamin Netanjahu sieht sich enormem internationalen Druck ausgesetzt, den Stopp weiterzuführen. Bitte betet für Weisheit für Netanjahu, um zu wissen, was zu tun ist und um den Mut zu haben, dies auch zu tun. Sollte er einwilligen, den Stopp weiterzuführen, würde dies die weiteren Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern positiv unterstützen und internationalen Druck von Seiten der Vereinigten Staaten und der Vereinten Nationen befriedigen.

Auf der anderen Seite würde diese Einwilligung Netanjahus aber auch grundlegende Verhandlungsprinzipien brechen, nämlich: Geben und Nehmen. Und: Versprechen werden erfüllt. Israel stimmte einem begrenzten Siedlungsstopp zu, und hielt sich daran. Sie erhielten nichts dafür.

Den Siedlungsstopp weiterzuführen würde auch das internationale Märchen unterstützen, dass Israels Bauen von Wohnungen in den Siedlungen Terrorismus gleichzusetzen ist. Israelische Bürger brauchen ein Zuhause. Was wäre die Weltreaktion, wenn ein Land den Baustopp für Wohnungen für Farbige, oder für Muslime fordern würde? Was, wenn Israel als Voraussetzung für Friedensverhandlungen einen Baustopp für Wohnungen von Arabern in Israel fordern würde? Die rassistische Haltung gegenüber Juden in der Art und Weise, wie mit der Siedlungsthematik umgegangen wird, sollte allen auffallen.


Wahrheitsliebe

Diese Woche sahen wir erneute Kritik mit „doppelten Standards“ gegen Israel. Ahmadinedjad sagte in seiner Rede vor den vereinten Nationen, dass die USA und Israel Schuld hätten an den Angriffen auf die Türme des World Trade Centers in New York. Obama verlangte von Israel die Weiterführung des Siedlungsstopps, während er von den Palästinensern nichts im Gegenzug verlangte. Hysterische Reaktionen folgten der Ankündigung eines Pastors in Florida, welcher Korane verbrennen wollte. Aber die Tatsache, dass Amerikanische und Israelische Flaggen in zahllosen Demonstrationen von Muslimen auf der ganzen Welt verbrannt werden, wurde verschwiegen (ganz zu schweigen von der Ermordung von zahllosen christlichen Missionaren). Die Vereinten Nationen verurteilten Israels Vorgehen in der Flotilla-Affäre, obwohl klare Bildbeweise bestehen, die zeigen, dass die Israelischen Soldaten zuerst angegriffen wurden.

Römer 1, 25 –  Sie, die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge.

2. Thessalonicher 2, 10 –  die Liebe zur Wahrheit haben sie nicht angenommen.

Jesaja 5, 20 – Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heissen!

Diese internationalen Angriffe in den Medien und auf politischer Ebene zeigen ein gewisses Ausser-Acht-Lassen der Wahrheit. Die Frage der Beteiligten lautet dabei nämlich nicht, was ist wirklich passiert, oder was ist richtig, und was falsch, sondern wie sehr werden Muslime etwas als Beleidigung empfinden, oder wie die Vereinten Nationen reagieren werden.

(In der Washington Times erschien dazu ein Artikel auf Englisch: http://www.washingtontimes.com/news/2010/sep/20/rushdie-rules-reach-florida/

Der Artikel beschreibt diesen doppelten Standard im Islam, welcher einerseits verlangt, dass dem Koran und ihrer Religion im Ganzen Respekt entgegengebracht wird, aber andererseits keinen solchen Respekt für andere Religionen aufbringt. Er erwähnt verschiedene Vorfälle, zum Beispiel das Verbrennen von Hunderten von Bibeln durch die Iranische Regierung im Mai; Die Erklärung, dass Bibeln für Muslime nur dazu gut seien, sich nach dem Stuhlgang zu säubern; Khomeinis Erlass, dass der Autor Salman Rushdie ermordet werden sollte für das Verfassen anti-islamische Schriften…

Weiter berichtet der Artikel, es sei nun seit vielen Jahren eine Tatsache, dass in Bezug auf den Islam keine Freiheit der Rede mehr herrscht. Regierungen und Nationen müssen sehr vorsichtig sein, was sie sagen, tun, oder lassen. Jedes Auftreten von Islam-kritischen Schriften, Publikationen, oder Aussagen führen zu gewalttätigen Reaktionen, wenn die Regierungen nicht dagegen vorgehen. So ist es nun heute so, dass Muslime frei andere beleidigen und angreifen können, doch selbst können sie nicht ohne Weiteres angegriffen werden.)


Demonstration in Genf

Am Dienstag, 28. September, ist eine Demonstration für Gilad Shalit auf dem Platz der Nationen in Genf, in der Schweiz (vor dem Hauptsitz des Roten Kreuzes und der UN), geplant. Ihr könnt euch dazu den folgenden Film anschauen von Caleb Meyers und SI, der über die Demonstration und den ungleichen Erwartungsstandard gegenüber Israel berichtet.
 
http://www.youtube.com/watch?v=j6GBXLwixzw


Sukkot in der Ahavat Jeschua Gemeinde

Letzte Woche feierten wir in unserer Gemeinde in Jerusalem einen besonderen Gottesdienst zum Anfang des Laubhüttenfestes. Wir bauten eine Sukkah, schwangen die Palmwedel, feierten eine Zeit der Anbetung und hörten eine Botschaft über die Früchte des Geistes von Hesekiel Intrater. Des Weiteren erhielten wir tiefere Offenbarung der Parallelen zwischen unserem Tun und der Einweihung des Tempels in 2. Chronik 5.

Das dort erwähnte Fest des siebten Monats (Vers 3), war ebenfalls Sukkot. Wir befanden uns in Jerusalem, genau wie sie (Vers 2). Wir hatten die Ältesten unserer Gemeinde unter uns (Vers 4), vertreten durch Eddie Santoro und Dan Juster. Wir hatten unsere „Bundeslade“ und die Thora-Schriftrolle im Gottesdienst (Vers 7). Mitglieder unserer Gemeinde, welche aus der priesterlichen Cohen-Familie (Vers 11), oder dem Stamm Levi (Vers 12) kommen, kamen nach vorne und sprachen den Priestersegen über uns. Angeleitet wurden sie dabei von Chaim Warshawsky. Auch war unsere Lobpreisgruppe mit ihren Instrumenten vertreten (Verse 12-13).

Wir sahen dabei, dass Gott anfing dieselben historischen Bedingungen und die Bundesbedingungen in unserer Mitte wieder herzustellen, welche damals Teil der Tempeleinweihung waren. Anstatt im Namen König Salomons (Vers 1), trafen wir uns in Einheit im Namen Jeschuas, unseres Messias und Königs.

2. Chronik 5, 13 und 14 – das Haus des Herrn war erfüllt mit einer Wolke,… die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.

Als wir den Lobpreis begannen, füllte eine heilige Gegenwart den Raum. Es war vergleichbar mit dem, was viele „charismatische“ Lobpreisgottesdienste erleben, und doch war da eine besondere Ehrfurcht. Wir spürten, dass wir an eine antike Wurzel der Heiligkeit stiessen und gleichzeitig einen Samen zukünftiger Prophetie erfassten.


Simchat Thora

In dieser Woche bildet das Jüdische Fest “Simchat Thora” das Ende des Laubhüttenfestes. Jüdische Synagogen lesen einmal im Jahr durch das ganze Gesetz Mose. Jeschua nahm offensichtlich ebenfalls daran teil (Lukas 4, 16-17). An diesem Fest endet der Kreislauf mit dem Ende des 5. Buches Mose, und beginnt wieder mit dem Anfang des ersten Buches.

Eine “eiserne” Selbstdisziplin in der täglichen Meditation des Wortes Gottes ist das Fundament von wahrer Spiritualität. Einmal pro Jahr durch die ganze Bibel (Altes und Neues Testament) zu lesen, sollte für jeden Gläubigen eine Gewohnheit sein. Wer im Dienst steht, sollte seine Standards noch höher setzen.

Unser Vorschlag ist es, die Bibel in verschiedenen Sektionen gleichzeitig zu lesen (Gesetz Mose, geschichtliche Bücher, Propheten, Poetische Bücher, Evangelien, Briefe). Innerhalb dieser Sektionen lohnt es sich, in sich geschlossene Sequenzen zu lesen und konsistent von Anfang bis Ende weiterzugehen. Meine Empfehlung ist dieselbe Lesemenge täglich beizubehalten. Die Idee dabei ist es, das Lesen der Bibel zu einer täglichen Gewohnheit zu machen, die niemals vergessen oder verschoben wird.

Psalm 1, 2 und 3 – Er hat seine Lust am Gesetz Gottes und über Sein Gesetz sinnt er Tag und Nacht!

- und alles, was er tut, gelingt.

Diese tägliche Lesegewohnheit, ergänzt durch Gehorsam im Glauben und Integrität, führt zu Segen in allem, was wir tun im Leben.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.