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Die Kraft des Blutes
©19. September, 2010 Von Asher Intrater

Am Versöhnungstag (Yom Kippur) brachte der Hohepriester das Opferblut ins Allerheiligste. Dieser Tag bringt uns die Wichtigkeit des Blutes des Messias in Erinnerung, der für uns als Opfer hingegeben wurde. (Hebräer 7 bis 10).  Das Blut Jeschuas (Jesu) hat grössere Bedeutung als die physischen Zellen des Blutes, die am Kreuz aus Seinem Leib kamen (Johannes 19, 34). Die geistliche Kraft dieses Blutes ist immer noch lebendig und spricht auch heute noch. (Hebräer 12, 24).

Das Blut verleiht dem Bund Geltung und vollzieht ihn. Ein Bund ist ein göttlicher unbrechbarer Vertrag. Ein Vertrag ist aus Worten geformt. Die Bündnisse Gottes für die Menschheit sind in der Bibel aufgeschrieben, beide, der “Alte” und der “Neue” Bund. Das Blut versiegelt und unterzeichnet den Bund. Die Person hat im Namen des Bundes ihr Leben gegeben und garantiert den Bund. Die Seele des Bündnispartners ist in seinem Blut. (3. Mose 17, 11).

Als Gott mit dem Volk Israel einen Bund schloss (wörtlich: einen Bund schnitt: bei der Tradition des Bundes fügten sich die Bündnispartner an der Hand einen Schnitt zu, Anm. D. Übersetzers) sprengte Moses die Hälfte des Blutes auf den Altar und die andere Hälfte des Blutes auf das Volk.

2. Mose 24, 6; 8

Und Moses nahm die Hälfte des Blutes und tat es in Becken; aber die andere Hälfte des Blutes sprengte er auf den Altar.

Da nahm Moses das Blut und sprengte es auf das Volk  und sprach: Sehet, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch gemacht hat....“ "

Das Blut berührte den Altar und das Volk. In dem Bund sind Worte des Segens und des Fluches. Das Blut bringt diese Segnungen und Flüche zur Entfaltung. Das Blut bringt den Bund im Volk zur Anwendung. Wenn wir an den Bund und das Blut der Versöhnung glauben, wird grosse geistliche Kraft freigesetzt.

Der Bund hat Bedingungen und Folgen. Die Bedingungen erfordern ein Blutopfer. Die Folgen sind die Segnungen und Flüche. Wenn wir an das Blut des Bundes glauben, werden die Flüche in Segnungen verwandelt. Unsere Sünden werden vergeben, unsere Seelen werden befreit, unsere Leiber werden geheilt, unsere Familien werden gesegnet, unsere Finanzen werden freigesetzt und der Teufel wird besiegt (Offenbarung 12, 10-11).

Viele Christen sind sich der Kraft des Blutes des Bundes hinsichtlich ihrer persönlichen Erretung bewusst. In der Geschichte des Volkes Israel war der Bund auch kollektiv; nicht nur auf einer individuellen Person, sondern auf einer Nation als Ganzes. Sie würden gemeinsam aufsteigen oder untergehen, gemeinsam gesegnet oder verflucht sein. Das Volk Israel empfing den Bund als Nation in einer Annahmeerklärung.

2. Mose 24, 7

Und sie sprachen: „Alles, was der Herr gesagt hat, das wollen wir tun und befolgen! "

Sie brachten durch ihre Worte mittels ihrer Annahmeerklärung des Glaubens den Bund zur Wirkung. In den Evangelien finden wir, dass die Menschen den Bund in genau die falsche Richtung zur Wirkung bringen. Sie erklärten ihre Ablehnung des Messias und sie brachten das Blut des Bundes als einen Fluch über sie selbst, anstelle eines Segens.

Matthäus 27, 25

Und das ganze Volk antwortete und sprach: “Sein Blut komme über uns und unsere Kinder."

Sie setzten die gesamte Kraft des Blutes frei, nicht in der Weise wie es beabsichtigt war, sondern genau  umgekehrt. Sie brachten Zerstörung über sich selbst, ihre Nation und die kommenden Generationen. Der Tempel wurde niedergerissen, die Nation vernichtet und das Volk ins Exil geschickt.

Wenn da so viel Kraft in dem Blut war, als es gegen das, wofür es ursprünglich beabsichtigt war, eingesetzt wurde, wieviel mehr wird passieren, wenn es in der richtigen Weise eingesetzt wird. (Römer 5, 15; 11, 12).  Die Kraft des Blutes umzukehren wird die umgekehrten Ergebnisse bringen. Das Volk Israel wird wieder gesammelt werden, der Messias wird angenommen werden und das Königreich Israel wird wiederhergestellt werden. (Apg 1, 6).

Als die Kraft des Blutes für das Böse eingesetzt wurde, wurde unser Volk unter die Nationen zerstreut. Wenn die Kraft des Blutes zum Guten eingesetzt wird, werden die Nationen in Jerusalem versammelt werden, um sich der Königsherrschaft Jeschuas zu unterwerfen. (Jesaja 2,2-4; Sacharja 14, 16).

In der Endzeit wird in Israel ein Überrest des Glaubens das Blut Jeschuas anrufen, dass es über ihnen sei, nicht zur Zerstörung, sondern zur Wiederherstellung. Wenn dieser Überrest eine kritische Anzahl erreicht, wird die Erweckung anbrechen und ganz Israel wird gerettet werden. (Römer 11, 26)

Am Ende des Versöhnungtags wird ein langer Schofarton geblasen (3. Mose 25, 9-10).  Dieser Schofarschall ist der gleiche wie die letzte grosse Posaune, die zur Zeit der Entrückung  und des Zweiten Kommens geblasen wird (1. Thessaloniker 4, 16;  1. Korinther 15, 52). Das Schofar am Tag der Versöhnung ist ein Zeichen. Der Schrei des Überrests, das Blut wirksam werden zu lassen, ist die Kraft. Die Einladung durch den Überrest an den Messias, wiederzukommen, ist die Voraussetzung. (Matthäus 23, 37-39). Das Zweite Kommen von Jeschua ist das Ergebnis.

Diese Woche haben sich in Jerusalem drei messianische Gemeinden am Versöhnungtag in Einheit getroffen, um das Fest zu feiern. Nach einem Tag des Gebets und des Fastens riefen wir gemeinsam im Glauben aus:  „Sein Blut sei über uns und über unseren Kindern und über unserer Nation“, und "Gesegnet sei der da kommt im Namen des Herrn, Jeschua, König von Israel." Dann bliesen wir die letzte grosse Posaune.

Wir bitten euch, mit uns im Glauben zu stehen, damit der Fluch umgekehrt wird, und dafür, dass die Kraft des Blutes Gottes Schicksal für Israel, die Gemeinde und die Nationen bewirke.


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