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Update
©12. September, 2010 Von Asher Intrater

Antwort auf Rabbi Riskin

Rabbi Shlomo Riskin veröffentlichte kürzlich einen Artikel (Jerusalem Post vom 28.8.2010), in dem er das messianische Judentum kritisierte. Hier ist ein kurzer Auszug aus Asher’s Antwort:

Rabbi Riskin ist sowohl in christlichen als auch in jüdischen Kreisen sehr angesehen. Er ist dynamisch, intelligent und geistlich. Es gibt viele Themen, in denen wir völlig übereinstimmen. Es gibt jedoch gewisse Punkte, in denen wir verschiedener Meinung sind. Riskin sagt, dass er nicht glaubt, dass unsere Gemeinschaft Verfolgung erlitten hat. Bedenkt  jedoch zum Beispiel folgendes:

  1. Amiel Ortiz überlebte nur durch ein Wunder einen Mordanschlag auf sein Leben.
  2. Die Bäckerei von Frau Conforti in Ashdod, wo sie jahrelang von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gearbeitet hat, wurde absichtlich verwüstet.
  3.  Die messianische Gemeinde in Beer Sheba wurde von einem Mob geplündert. 
  4. Auf die kleinere messianische Gemeinde in Arad wurden wiederholt tätliche Angriffe verübt.
  5. Dutzenden neuen messianisch-jüdischen Einwanderern wurde die Staatsbürgerschaft verweigert.
  6. Zahlreiche messianische Juden wurden geschlagen, angegriffen, entführt, angespuckt und von ihren Familien isoliert.

Diese Angriffe wurden von extremistischen Elementen der Ultra-Orthodoxen begangen (die in unseren Augen nicht das durchschnittliche Judentum vertreten). Die einzige Ursache, warum diese Attacken stattfanden, war weil die Opfer messianische Juden waren.

Wir werden auch beschuldigt,  zu „missionieren“. Doch ist es ein grundlegendes Recht der freien Meinungsäusserung und Religionsfreiheit, unsere Überzeugungen zu verbreiten. Tatsache ist, dass wir unseren Glauben nicht verbreiten wie es viele ultraorthodoxe Missionare tun, die mitten im Verkehr an Autos herantreten, Leute in Einkaufszentren ansprechen, dass sie Gebetsriemen anlegen sollen, und die in ihren missionarischen Bemühungen mit Missionsmobilen mit Lautsprechern durch die Stadt fahren.

Rabbi Riskin beschuldigte uns, zu verführen. Doch werden unsere Überzeugungen jedem, der danach fragt, offen dargelegt. Jeder, der unsere Versammlungen für länger als ein paar Minuten besucht, versteht, wer wir sind. Die Ausübung jüdischer Praktiken einschliesslich  Beschneidung, Shabbath, die Heiligen Feiertage, Bar Mizvah und Traubaldachin sind Teil unseres Glaubens. Wir sind für diese Werte eingestanden trotz Kritik sowohl von christlichen als auch von rabbinischen Kreisen. 

Zuguterletzt heisst es, dass unsere Sicht des Messias uns ausserhalb des Judentums stellt. Was ist dann aber mit der Chabad-Bewegung, die behauptet, dass ihr Rebbe der Messias ist? Was ist mit dem „Messias“ von Tel Aviv? Was ist mit denen, die behaupten, dass der Vorname Nachman der Welt die Erlösung bringt? Was ist mit den atheistischen Professoren an den israelischen Universitäten? Was ist mit dem Reformierten Judentum und der Neuen Kabbala? All diese unterscheiden sich vom durchschnittlichen orthodoxen Judentum.


Versöhnungstag

An diesem Freitag werden religiöse und messianische Juden gleichermassen den biblischen Versöhnungstag feiern. Die Gemeinde Ahavat Jeschua (Liebe Jesu) wird sich mit zwei anderen lokalen Gemeinden zu einem Tag des Fastens, der Busse, des Gebets, der Lehre und der Gemeinschaft treffen.

Wir finden Versöhnung in dem vergossenen Blut von Jeschua (Jesus). Orthodoxe Juden schwenken ein Huhn oder eine Geldspende über dem Kopf einer Person, die Versöhnung sucht. Während des Rituals proklamiert der Rabbi die Worte „Ersatz, Austausch, Versöhnung“.

Am Morgen vor dem Versöhnungstag wird von orthodoxen Juden häufig ein Tauchbad („Mikveh“) zur Reinigung praktiziert.  Die Rabbis lehren, dass das Eintauchen eine Art „neue Geburt“ oder „neue Schöpfung“ ist. Wenn die Person, die eingetaucht wird, unter dem Wasser den Atem anhält, ist das eine Art „Tod“, und wenn sie aus dem Wasser auftaucht, ist es eine Art „Auferstehung“.


Der 11. September

Viele Medien berichten verächtlich über die Gefahren der “Islam-Phobie” in den Vereinigten Staaten.  Es war jedoch nicht die „Islam-Phobie“, sondern der Islamische Dschihaad, der bei den Zwillingstürmen 3.000 Menschen ermordete. Präsident Obama sagte, dass die Vereinigten Staaten niemals in einem Krieg gegen den Islam sein werden. Islamische Dschihaadisten proklamieren aber bereits offen, mit den Vereinigten Staaten im Krieg zu stehen.

Obama sagte auch, dass es nicht der Islam war, der die Zwillingstürme angriff, sondern "Al Quaida." Aber "Al Quaida"-Mitglieder glauben sicherlich, dass sie Moslems sind. Wenn “Al Quaida” nicht der Islam ist, was ist dann mit Hisbollah, Hamas, Wahabi, der Volksfront, der  islamischen Bruderschaft, denTaliban, der Al Aksa-Brigade?  Sie streben alle die Zerstörung Amerikas und Israels an. Sind sie also nicht muslimisch?

 http://www.youtube.com/watch?v=CRPYTiN5Oso

(Auf dem Link ist die Einweihung einer 9/11-Gedenkstätte in Jerusalem zu sehen.)


Gabriela Shalev

Von  SI

Kürzlich interviewte die Zeitschrift Ma'ariv die Professorin Gabriela Shalev, die israelische UN-Botschafterin, die in Ruhestand geht. Shalev ist eine weltbekannte Rechtsexpertin und Wissenschaftlerin. Sie erzog ihre beiden Söhne, nachdem ihr Ehemann im Yom Kippur-Krieg getötet wurde, als er im Suez Kanal 33 gefangene Soldaten rettete.

Shalev hatte die Aufgabe zu meistern, Israel während solcher Ereignisse wie der Operation Gegossenes Blei (ein Einsatz israelischer Streitkräfte gegen Einrichtungen der Hamas im Gazastreifen, Dez 2008 – Jan 2009; Anm. d. Übersetzers), dem Goldstone-Bericht und der Gaza-Flotille zu verteidigen. (Im Scherz verglich sie das reiche kulturelle Leben in Manhattan und die Schwierigkeit, Israel im Hauptquartier der UN zu vertreten mit dem Unterschied zwischen Himmel und Hölle.)

Shalev beschrieb, wie sie sich stundenlang bei einer privaten Dinnerparty mit dem Botschafter eines feindlichen arabischen Staats unterhielt. Bei den folgenden öffentlichen Zusammenkünften ignorierte er dann absichtlich ihre Existenz. “Ich verstand schnell, dass es bei der UN Wahrheit gibt, und dann gibt es da eine faktische Wahrheit”.  Während der Operation Gegossenes Blei beschimpften zahlreiche Repräsentanten Israel öffentlich wegen Kriegsverbrechen, und kamen dann privat zur Botschafterin, um Israel zu ermutigen, “den Job zuende zu bringen” und Hamas völlig zu vernichten.

Shalev sagte, dass Herr Goldstone seinen Bericht in Genf beim Rat für Menschenrechte hätte vorlegen sollen, aber dass er in manipulativer Weise eine grosse Präsentation bei der Generalversammlung in New York machte. Shalev verteidigte Israels Weigerung, beim Goldstone-Bericht zu kooperieren,  weil die Statuten des Komitees Israel für Kriegsverbrechen verurteilten, bevor die Untersuchung überhaupt begonnen hatte.

Während die Medien von verletzten palästinensischen Kindern Bilder verbreiteten, entschied sich Shalev, von solchen Methoden, die sie als zynisch und manipulativ betrachtet, Abstand zu nehmen. Die Vorfälle um die Gaza-Flotille demonstrierten auch diese Scheinheiligkeit, indem einem vergleichsweise geringfügigen und isolierten Vorkommnis eine solch umfassende Medienaufmerksamekeit gewidmet wurde. Shalev entgegnete: “Hunderte werden in Irak, Afghanistan und Tschetschenien ermordet; in welchem Maß kann ein Vorfall zu einer Plattform gemacht werden, um Israel öffentlich niederzuschlagen?“

 Gabriela Shalev sagte, dass die Medien fast automatisch Israel an den Pranger stellen. “Trotz der Fehler sind wir ein normales Land. Ich weiss, das mag zynisch klingen, aber meine Haupteinsicht aus den letzten beiden Jahren bei der UN ist, dass Israel ein viel besseres Land ist als das Image, das in der Welt gemalt wird.“


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