logo
Revive Israel Ministerien

Update
©5. September, 2010 Von Asher Intrater

Schulbeginn in Israel

In Israels Grundschulen kommen 144.361 Schüler in die 1. Klasse. Von diesen sind 40.243 Araber in arabisch sprechenden Schulen. 26169 sind Schüler an ultra-orthodoxen („Haredi“) Schulen. 77949 sind an Schulen, die einen staatlichen Lehrplan haben. Sowohl die arabischen Schulen, als auch die „Haredi-Schulen“ sind primär nicht-zionistisch in ihrem Weltbild. Loyalität gegenüber dem Staat Israel und die Geschichte des modernen Zionismus sind dort nicht als Kernbestandteile enthalten.

Die verbleibenden Schüler an staatlichen Schulen schließen ein Spektrum von Säkularen und Religiösen und Angehörigen des linken und rechten Flügels ein. Nach einem Bericht von Ben-Dror Yemini, einem investigativen Journalisten der Maariv-Zeitung, gibt es eine systematische Infiltration von „politisch-korrektem“, pro-palästinensischem, anti-zionistischem Lehrmaterial für die Klassen an öffentlichen Schulen.

Wenn wir die „Haredi-Schulen“, die arabischen Schulen und die „linksradikale“ Tagesordnung an den staatlichen Schulen zusammenzählen, dann sehen wir, dass eine Mehrheit an Erstklässlern in diesem September in Israel in einen erzieherischen Lehrplan eingebunden werden, der in erster Linie anti-zionistisch ist. Dies birgt die Gefahr, dass nach weiteren zwölf Jahren die Mehrheit an Schulabgängern dahingehend indoktriniert worden sind, nicht in der israelischen Armee zu dienen, sich nicht an der israelischen Arbeitskraft zu beteiligen und nicht einen jüdisch-demokratischen Staat zu unterstützen.


Netanyahu-Obama-Abbas Konferenz

Die meisten Israelis sind nicht beeindruckt von einem weiteren “Fototermin-Gipfel”, der die Friedensgespräche in den USA betrifft. Auf der anderen Seite sind die Regierungen von Netanyahu und Abbas in einer stärkeren und stabileren Verhandlungsposition als jemals zwei israelische-palästinensische Regierungen jemals waren.

Vertrödelt Netanyahu einfach die Zeit? („So lange wir reden, bringen wir uns nicht gegenseitig um“). Plant er eine diplomatische Strategie gegen die Palästinenser um die Gespräche platzen zu lassen? Oder beugt er sich einfach gegen seinen eigenen Willen dem von Obama ausgeübten Druck? Oder ist es ihm ernst mit der „Zwei-Staaten“ und „Ende-des-Konfliktes“-Lösung? Nur die Zeit weiß die Antwort.

Meiner Meinung nach ist es Netanyahu ernst zu einer Friedensvereinbarung zu kommen, die territoriale Zugeständnisse einschließt. Ob er dazu in der Lage sein wird und ob dies positiv ist, sind Fragen, über die man offen diskutieren muss. Einige christliche Unterstützer Israels verstehen nicht, dass die Mehrheit der Israelis einfach kein Interesse daran hat, eine regierungsmäßige Kontrolle über 2 bis 3 Millionen Araber zu haben.

Biblische Prophetien legen nahe, dass es abwechselnde Perioden von Frieden und Krieg geben wird; und dass es am Ende einen vereinten, internationalen Angriff gegen Israel geben wird; und nach diesem apokalyptischen Krieg wird das messianische Königreich auf der Erde errichtet werden. Letztendlich gibt es keinen Frieden ohne Jeschua (Jesus). Politische Lösungen sind unvollständig und unvollkommen.

Römer 13 und 1Tim 2 machen deutlich, dass es die Aufgabe einer Regierung ist eine Gesellschaft zu erhalten, die stabil und sicher ist, damit das Evangelium des Königreichs am wirkungsvollsten weitergegeben werden kann. Welche Rahmenbedingungen im Nahen Osten würden die Verbreitung des Evangeliums und des Reiches Gottes am meisten fördern (Matth 10,23; 24,14)?


Anti-missionarische Konferenz

Am Dienstag, dem 14. September, ist im internationalen Kongresszentrum von Jerusalem eine anti-missionarische Konferenz geplant. Die Konferenz ist eine gemeinsame Bestrebung etlicher ultra-orthodoxer Strömungen. Das Konzept „missionarisch“ ist in den Augen religiöser Juden verwirrt und pervertiert. Schon das Wort „missionarisch“ allein ist für sie vergleichbar mit dem Wort „Nazi“. Juristisch ist es definiert durch zwei kriminelle Aktivitäten: 1. Einen Juden mit finanziellen Mitteln zu bestechen, seine Religion zu wechseln und 2. ein Kind (unter 18 Jahren) ohne Zustimmung seiner Eltern zu taufen.  

Die Konferenz hat sehr wahrscheinlich drei primäre Ziele. Das erste besteht darin, Geld für die anti-missionarischen Missionare zu sammeln. Das zweite ist jüdische Organisationen davon zu überzeugen, kein Geld von christlichen Zionisten anzunehmen (ein Ziel, gegen das wir nicht notwendigerweise etwas einzuwenden haben). Das dritte Ziel ist, alle evangelistischen Bemühungen um unser Volk zu stoppen. Dieses dritte Ziel ist, was uns mit ihnen in Konflikt bringt.

Bittet betet mit uns, dass

  • die Kräfte Satans entzweit werden (Lukas 11,17)
  • das, was gegen uns geplant war, sich zum Guten auswirkt (1Mos. 50,20)
  • die Gnade der Rettung auf die religiösen Juden ausgegossen wird (Röm 10,1; Sach 12,10)
  • der örtliche Leib des Messias mehr als jemals vereint wird angesichts der wachsenden Angriffe auf uns (Apg 1,14; 2,1; 4,32)
  • wir Weisheit haben, wie wir auf die “anti-messianischen” Gruppen reagieren sollen (Matth 10,16-25; Apg 4,29).

Trompetenfest

In dieser Woche wird das Trompetenfest gefeiert (von vielen unrichtigerweise als Rosh Hashanah bezeichnet). Die Torah (3Mos 23,24) gibt abgesehen davon, die Trompeten zu blasen, wenig Anweisung, wie das Fest zu feiern ist. Durch das ganze Alte und Neue Testament hindurch sind die Trompeten ein Symbol prophetischer Warnung, insbesondere mit Hinblick auf die Kriege der Endzeit und das Kommen des großen und furchtbaren Tages des Herrn.

Es gibt eine tiefe Verbindung zwischen dem Trompetenfest in der Torah und den sieben Trompeten im Buch der Offenbarung. Die Offenbarungstrompeten warnen vor den Katastrophen, die zum zweiten Kommen von Jeschua führen. Die siebte Trompete gibt die letzte prophetische Offenbarung des Planes Gottes (Offenb 10,7); die Königreiche dieser Welt werden transformiert in das Königreich Gottes und des Messias (Offenb 11,15).

Wenn die Schofarhörner erklingen, lasst uns für eine prophetische Offenbarung beten, mit Bezug auf das Königreich des Messias sowohl für Israel als auch die Gemeinde.


Natalie Portman

Die in Israel geborene Schauspielerin Natalie Portman (mit dem Ruhm von „Starwars“) spielt eine Hauptrolle in einem neuen Film über Balletttänzer in New York unter dem Titel „Black Swan“. In diesem Film spielt sie in einer erotischen, lesbischen Szene. Portman wird zitiert, dass diese Szene sie abgeschreckt hätte, aber sie fühlte sich verpflichtet, sie zu spielen, um die Rolle zu bekommen. Verkauft diese junge Schauspielerin (28 Jahre), die eigentlich dafür bekannt ist, relativ anständig zu sein, einfach ihren Körper und ihre Seele, um in der Welt von Hollywood erfolgreich zu sein? Betet für ihre Errettung.


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2010

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.