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Jdische Wurzeln: Umgekehrte Verantwortung
©9. Juni, 2010 Von Asher Intrater

Wir messianische Juden haben tausende Lehren über „Jüdische Wurzeln“ gegeben, vor allem aus Römer 11. In diesem Kapitel spricht Saulus (Paulus) zu einer Gruppe italienischer Christen über die Bedeutung ihrer bündnishaften und geistlichen Verbindung mit dem jüdischen Volk. Amen.

Kürzlich habe ich über die umgekehrten Implikationen dieses Abschnitts nachgesonnen; was würde es bedeuten, wenn Saulus zu uns spräche. So wie er die internationale Gemeinde herausfordert, durch den messianischen Überrest mit Israel verbunden zu sein, fällt die Verantwortung dann auf den messianischen Überrest, mit der Gemeinde verbunden zu sein.

Römer 11:18 – du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich.

Oft haben wir über Römer 11 in einer manipulativen Weise gelehrt, um Gebetsunterstützung, finanzielle Unterstützung und Freiwilligenhilfe von den Gemeinden zu sammeln. Aber wir sind gerufen, sie zu unterstützen. Dies wird von der messianischen Gemeinde eine massive Veränderung des Denkmusters verlangen. Lasst uns unseren Glauben sammeln, um die internationale Glaubensgemeinschaft durch Gebet, Gaben und Ermutigung zu unterstützen.

Römer 11:17 – du wurdest unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes teilhaftig.

Gemäss diesem Vers sollten wir messianische Juden den größeren Leib der Gläubigen rund um die Welt mit geistlichem Leben, Vision, Glauben, Liebe, Offenbarung, einem Bund, Prophetie und Wahrheiten des Königreichs versorgen. Wir müssen eine Haltung des Gebens, nicht des Nehmens haben. Wir müssen mit der Fülle des Heiligen Geistes gefüllt sein, um für andere eine Quelle zu sein. Wir sollten geistliches Leben weitergeben, nicht Parasiten sein.

Römer 11, 16 – wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige.

Die messiansiche jüdische Bewegung ist gerufen, eine Quelle der Heiligkeit, Reinheit, Integrität, Treue, Hingabe, Demut und Ehrlichkeit für die internationale Gemeinde zu sein. Stattdessen haben wir zu oft nur Entschuldigungen dafür geliefert, dass wir fleischlich waren; wir liessen es zu, dass unsere Traditionen einen Mangel an Heiligkeit zudeckten. Lasst uns unseren Mantel nehmen, um unsere moralischen Werte und die Reinheit der Motive gegenüber der grösseren Glaubensgemeinde wiederherzustellen, anstatt den Dienst voranzutreiben. Lasst uns ein heiligender Einfluss auf die Gemeinde werden.

Unsere eigentliche Berufung vom Anfang, dem Bund Abrahams mit Gott, war es, ein Segen für die Nationen zu sein. (1. Mose 12:3). Wir wollen nicht nur auf der Basis des Aaronitischen Segens von 4. Mose 6 segnen, sondern auch auf der Basis des hohepriesterlichen Gebets von Jeschua (Jesus) in Johannes 17.  Der grosse Auftrag der Weltevangelisation war die Motivation der messianischen Gemeinde des ersten Jahrhunderts. Dies sollte auch heute unsere Ziel sein, nicht nur, dass wir es selbst tun, sondern dass wir Gläubige überall motivieren, dasselbe zu tun.

Das erwählte Volk zu sein beinhaltet Verantwortungen gegenüber den Nationen und der internationalen Gemeinde, nicht nur Privilegien, die wir von ihnen entgegennehmen. Lasst uns der Segen sein, den Gott mit uns beabsichtigte.


Warum die Blockade?

Es gibt nur EINEN Grund für Israels Blockade des Gaza-Streifens. Es ist, den Waffenschmuggel in die Hände der Hamas zu unterbinden.

Die Behauptung, die Blockade für humanitäre Hilfe zu durchbrechen, ist unlogisch. Hilfe und Versorgungsgüterl sowohl von diesen Schiffen als auch von Lastwagen, die Tonnen von Hilfsmitteln täglich nach Gaza bringen, sind von  Seiten der israelischen Regierung offen zugelassen.

Es gibt nur EINEN Grund für die gegenwärtige Flotille „Free Gaza“ (Deutsch: Befreit Gaza). Es ist, die Blockade zu durchbrechen, um es möglich zu machen, dass Waffen in das Gebiet hineingeschmuggelt werden.

Es lohnt sich, sich in Erinnerung zu rufen, dass sich Hamas in einem andauernden Kriegszustand gegen Israel befindet und zu Israels völliger Vernichtung aufruft. Seit Hamas das gewählte Regierungsgremium von Gaza ist, hat Israel keine andere Wahl als die Verschiffung von Waffen nach Gaza zu stoppen, bis ein Friedensabkommen oder eine Sicherheitsregelung getroffen ist.

Die Konfrontation der Flotille vergangene Woche war kein Angriff von Israel; ganz im Gegenteil. Es war eine geplante Invasion durch die türkische Regierung, Dschihaad-Organisationen und linke Extremisten.

Es ist ein Wunder, dass die jungen israelischen Soldaten (Jungen in ihren letzten Teenagerjahren und Anfang Zwanzig, die auf dem Schiff landeten und Paintball-Gewehre bei sich trugen!) nicht in dem Lynch-Angriff gegen sie ermordet wurden.

Einige Antworten und Quellen zur Flotille im Internet:

Die Organisation StandWithUs hat eine Web-Seite erstellt, die wichtige Fakten und Medienquellen bezüglich des letzten Vorfalls zusammenfasst.  Ich empfehle besonders die y-tube-Aufnahme von Netanjahus Stellungsnahme unter www.flotillafacts.com

Hier ist eine komische und auch sarkastische musikalische Parodie der Koooperation zwischen den linken Aktivisten und den islamischen Dschihaadisten, die an Bord der Flotille-Schiffe waren. Es ist kurz und gibt trotzdem tiefe Enblicke. Es heisst „We con the people“ (auf Deutsch: Wir schmieren die Leute an) von Latma TV. (Klickt auf die englischen Untertitel). http://www.youtube.com/watch?v=qQ66qEl-fqo&feature=channel

Hier ist ein Interview aus der Jerusalem Post mit dem Einsatzleiter des israelischen Marine-Teams, das das Schiff geentert hat und in den Lynch-Angriff und die Schiesserei verwickelt war. Es ist ein Bericht aus erster Hand und lohnt sich zu lesen. http://www.jpost.com/Israel/Article.aspx?id=177445

Hier ist ein Video von Hillel Neuyers einsichtsvoller Präsentation beim UN-Menschenrechtskomitee (4:57 Minuten). Schaut euch die erstaunliche Reaktion des Komiteevorsitzenden am Ende der Präsentation an. http://www.youtube.com/watch?v=obUhOcTSD1I

Hier ist ein Artikel von dem Washington Post-Kommentator und Kriegsveteran Charles Krauthammer betreffend die Legalität der Blockade und die Absicht hinter dem Versuch, sie zu zerstören. http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/06/03/AR2010060304287.html


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