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Eine Apostelgeschichte-2- Gemeinde
©2. Mai, 2010 Von Asher Intrater

Wir haben gerade eine Konferenz für Ahavat Jeschua (hebräisch: die Liebe Jeschuas) , unsere Gemeinde in Jerusalem, abgeschlossen. Wir haben das Wochenende im Kibbuz Nachsholim verbracht, um unsere Beziehungen zu stärken und unsere Vision für eine Gemeinschaft nach dem Vorbild von Apostelgeschichte 2 zu bekräftigen. Betrachten wir einige Aspekte dieser ersten Gemeinde.

1. Jerusalem - Sie versammelten sich in Jerusalem. Der Erste wird der Letzte sein. Die Wiedererrichtung einer messianischen Gemeinschaft in Jerusalem ist Teil von Gottes Absichten in diesen Letzten Zeiten, whrend wir uns Jeschuas (Jesu) Rckkehr nach Jerusalem nhern. Whrend die Prinzipien von Apostelgeschichte 2 berall in der Welt anwendbar sind, hat der Standort Jerusalem eine strategische biblische Bedeutung. (Matth 23,37 – 39; Jes. 2,1-4, Joel 3,5)

2. Heiliger Geist - Die Gemeinde begann mit der Gruppenerfahrung, dass sie vom Heiligen Geist erfllt wurden. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in Gottes Handeln mit der Menschheit. Schon vor der Schpfung war es Gottes Absicht, durch Seinen Geist unter einer Gruppe von Menschen zu wohnen. Gottes Traum hatte in diesem Moment seine erste Erfllung.

3. Krafterfahrung - Sie empfingen nicht nur den Heiligen Geist, sie wurden auch mit Feuer getauft. Sie sprachen in Zungen und fingen an, zu predigen, zu preisen und zu prophezeien. Ohne diese Erfahrung konnte es keine Gemeinde geben. Obwohl sie denen, die um sie herum waren, irgendwie "merkwrdig" erschienen, gehorchten sie Jeschuas Anweisungen, Kraft von Oben zu empfangen.

4. Pfingsten (Shavuot) - Whrend wahre Glubige den Heiligen Geist zu jeder Zeit empfangen knnen, geschah diese erste Ausgiessung in einem bestimmten Rahmen. Der heilige Tag von Shavuot (das Wochenfest) war die "bestimmte Zeit". Wir feiern die biblischen Feste als eine Gelegenheit fr einen Durchbruch in Erweckung, Evangelisation und unterweisende Prophetie.

5. Ausgewogene jüdische Tradition - Wieviel jdische Tradition in unseren Gemeinden enthalten sein soll ist ein heiss debattiertes Thema unter messianischen Juden. Die Leute tendieren zu polemeischen Reaktionen, total dafr oder total dagegen. Aber die biblische Sicht des Neuen Bundes ist eine ausgegelichene. Die ersten Apostel lebten in der Kultur unseres Volkes, waren jedoch nicht allen rabbinischen Gesetzen unterworfen (Apg 4,19; 15,10; 21,21; Römer 11,28)

6. Kühne Evangelisation - Simon (Petrus) und die anderen Jnger zgerten nicht, ber Jeschuas Kreuzigung und Auferstehung zu predigen. Hier in Israel gibt es geistlichen Widerstand gegen das Proklamierun von Jeschuas Namen, aber ER wird immer der Mittelpunkt unserer Botschaft sein: "Jeschua von Nazareth (Apg 2, 22), dieser Jeschua den ihr gekreuzigt habt (2, 36), .auf den Namen Jeschua (2, 38)."

7. Weltvision - Die frhen Apostel sahen ihre Botschaft als den Anfang der Weltevangelisation (Apg 1, 8) und ihre Erfahrung mit dem Heiligen Geist als den Anfang der weltweiten Erweckung, die in den Letzten Zeiten vollendet werden würde (Apg 2, 17) . Wir teilen diese Vision und hoffen, dass die messianische Gemeinschaft in Israel für Gläubige in jeder Nation ein Zündfunke der Erweckung und eine Ermutigung zur Evanglisation sein kann.

8. Hebräische Sprache - Die Apostel sprachen die Menschen aus ihrem Volk wie ihresgleichen an (Apg 2,4; 2,22; 2,29). Sie redeten zu ihnen in Hebräisch. (Apg 6,1; 21,40; 22,2; 26,14). Unser Lobpreis, die Lehre und die Gemeinschafts-Aktivitäten geschehen auf Hebräisch. Die Hebräische Sprache starb, wie der Staat Israel, vor fast 2000 Jahren und ist wieder lebendig geworden. Die Wiederherstellung des Hebräischen ist parallel zur Auferstehung Jeschuas. Das Evangelium wird hier mit viel größerer Bereitschaft aufgenommen, wenn es auf Hebräisch mitgeteilt wird. Der Gebrauch der Landessprache und die Ausbildung junger Leiter stellen in jeder Nation einen Übergang von kolonialer Mission hin zu einem apostolischen Durchbruch dar.  

9. Einheimischer Kern und Einwanderer - Israel ist eine Nation von Einwanderern. Noch immer sind die meisten Glubigen im heutigen Israel Einwanderer. Aber das beginnt sich zu ndern. Die Apostelgeschichte-2-Gemeinde begann mit einem Kern von 120 einheimischen Jngern. Ihnen wurde eine neue Gruppe von 3000 hinzugefgt, von denen die meisten Immigranten waren: "gottesfrchtigeMnner aus allen Vlkern unter dem Himmel" - Apg 2,5. In ihrer Gemeinde war die Mehrheit Einwanderer, während die einheimischen Jünger den Leitungskern darstellten.

10. Leben in Gemeinschaft - Die ersten Apostel teilten ihr Leben in vlliger Partnerschaft. Sie betrachteten alles, sowohl Materielles als auch Geistliches, als einen gemeinsamen Besitz. Sie "nahmen" nicht "an einer Versammlung teil", sondern "waren" eher "Teil einer Gemeinschaft". Ihre Beziehungen gingen ber die Versammlungen hinaus. Sie betrachteten sich gegenseitig als Familie (Johannes 19, 26-27; Markus 3,33-35).

11. Bündnisbeziehungen - Um diese Ebene des gemeinsamen Lebens zu erreichen, lebten die frhen Jnger nach den Grundstzen von Bndnis, Loyalitt und Integritt. Sie wussten, wie sie Vertrauen bauen, miteinander kommunizieren, Snde in Liebe konfrontieren, sich Autoritt unterwerfen und sich in langfristigen Beziehungen hingeben konnten.

12. Grosse und kleine Treffen - Es gibt heute viel Diskussion darber, ob man sich in grossen oder kleinen Versammlungen treffen soll. Die frhen Glubigen taten beides (Apg 1,15; 2,1,41,46). Die grösseren Versammlungen drückten sich in dynamischer Kraft aus und die kleineren erlaubten intime Beziehungen und Verantwortlichkeit.

13. Übernatürliches Geben - Die frhen Jnger gaben in radikalem Mass Geld, sie verkauften sogar ihren Besitz. Das erste Stadium diente dem Ziel, Geschwistern der Gemeinschaft zu helfen, schuldenfrei zu bleiben. Das zweite Stadium war, um eine Weltvision zu verbreiten, wie sie von den Aposteln aufgetragen worden war. Sie "legten" buchstäblich den Besitz "den Aposteln zu Fssen" - Apg 4,35, 37; 5,2) Diese übernatürliche Grosszügigkeit drückte Versorgung aus, nicht für ihre Lüste und ihren Komfort, sondern für das Königreich Gottes.

14. Apostolische Leiterschaft - Die frhen Gemeinschaften des Glaubens wurden nicht nur von Pastoren geleitet, sondern von dem gesamten fnffltigen Dienst: von Aposteln, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrern. (Apg 1,14; 2,42; 4,36; 5,18; 5,29; 8,14; 11,1; 13,1; 14,14; 15,6; 15,23; 16,4; 20,28; 21,8-9; Epheser 4,11). Die Vielfalt dieser Leiterschafts-Ämter erlaubte im Reich Gottes ein ein multidimensionales Wachstum.  


Gebetsanliegen

  1. Für diese Apostelgeschiche-2-Vision, dass sie in der „Die Liebe Jeschuas“-Gemeinde und allen messianischen Gemeinden erfüllt wird
  2. - für „R“, einen neuen Sabra-Gläubigen (Sabra = die hebräische Bezeichnung für einen Israeli, der nach der Staatsgründung in Israel geboren ist; Anm. d.Übersetzers), der an diesem Wochenende wiedergeboren, in Wasser getaucht und mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde.
  3. Für fortschreitende Durchbrüche in Evangelisation und Jüngerschaft in ganz Israel.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.