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Warum der Holocaust?
©11. April, 2010 Von Asher Intrater

Der heutige Montag (der 12. April) ist in Israel Holocaust-Gedenktag. Wenn wir unserem Volk das Evanglium weitergeben, begegnen wir oft dem Einwand: „Ich kann nicht an Gott glauben wegen dem Holocaust“.

Hier ist ein kurzer Überblick über die biblischen Antworten auf diese Frage:

1. Allgemeine Sünde - Gott schuf die Welt perfekt. Das Bse in der Welt begann und dauert fort wegen der Snde der Menschheit und der Weigerung, zu gehorchen (1. Mose 3) Es ist nicht Gott, dem man Vorwürfe machen sollte wegen des Leids in der Welt, sondern den Menschen. Jeschua (Jesus) gab das Beispiel, dass die Menschen, die von Pilatus ermordet wurden, keine grösseren Sünder waren als andere, aber dass alle Menschen Busse tun müssen (Lukas 13, 1-5). Die Menschen sind nicht grundsätzlich „gut“ und entwickeln sich stufenweise zu einem besseren moralischen Zustand. Alle Menschen haben gesündigt. Der Holocaust ist ein grosser Beweis der biblischen Sicht, dass die Menschen Sünder sind, die Busse und Gnade benötigen.

2. Sünde der Juden - Erstaunlicherweise wurden die Ereignisse des Holocaust so weit in der Vergangenheit wie im Gesetz des Mose vorhergesagt. 3. Mose 26, 33 und 38 und 5. Mose 28, 63 – 64 reden vom Exil und von dem furchtbaren Leiden des Jüdischen Volks als Strafe für unsere Sünde.

3. Sünde der Heiden - Whrend das Exil und das Leid der Juden als Strafe von Gott gesehen werden, war vieles von dem, was im Holocaust geschah und viele andere Flle von Antisemitismus NICHT von Gott angeordnet. Gott zerstreute uns wegen unserer Snde unter die Heidennationen, aber wie die Heiden uns behandelten, war ihre Snde. Sacharja 1, 15 - … und ich bin sehr erzürnt über die gleichgültigen Nationen; denn als ich nur ein wenig erzürnt war, halfen sie zum Unglück! Gott ist zorniger über die Heidennationen wegen ihres Antisemitismus als Er über das Jüdische Volk wegen seiner Sünden war, die das Exil eigentlich verursachten.

4. Ersatztheologie - Römer 11 stellt fest, dass es ein fortwährende Bestimmung für die Juden als das erwählte Volk gibt. Dies wurde sowohl von der Katholischen Kirche im Mittelalter als auch von Luther während der Reformation verleugnet. Die Ablehnung der Erwähltheit des Jüdischen Volks in der christlichen Theologie machte es möglich, dass Antisemitismus in christlichen Nationen gerechtfertigt war. Obwohl die meisten wahren Christen Antizionismus und Antisemitismus heute ablehnen, erlaubten es die Irrtümer der Ersatztheologie vielen Christen, während des Holocaust schweigend zu verharren und einigen sogar, aktive Nazis zu sein.

5. Ablehnung des Messias - Das Kommen des Messias sollte ein Segen fr Israel und die Nationen sein. Unsere Ablehnung des Messias verwandelte einen grossen Teil dieses Segens in einen Fluch. Lukas 19, 43b - 44  – ..deine Feinde werden (…) dich dem Erdboden gleich machen, auch deine Kinder in dir  .... weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast! Wir haben uns in der Tat selbst mit einem Fluch belegt. (Mt. 27, 25).

6. Ablehnung des Zionismus durch Rabbiner - Die erste Aliyah (Einwanderungswelle) des modernen Zionismus begann 1881, fast 60 Jahre vor dem Holocaust. Ich glaube, Gott rief Juden, gefhrliche Gebiete in Europa zu verlassen, um entweder nach Amerika oder Israel zu fahren. Diejenigen, die hrten, wurden gerettet. Tragischerweise widersetzte sich die Rabbinische Leiterschaft in Osteuropa radikal dem Zionismus als falschen Messianismus und lehrte die Leute, den Zionisten nicht zu folgen. Als Folge blieben grosse Mengen Frommer zurck und wurden dann ermordet.

7. Ablehnung des Zionismus durch Humanisten - Theodor Herzl begann 1897 von einem jdischen Staat zu predigen, nachdem er den Antismitismus im Fall von Kapitn Alfred Dreyfus miterlebte. Viele liberale Juden in Westeuropa htten von den Schrecken des Holocaust gerettet werden knnen, wenn sie ebenfalls nach Amerika oder Israel gezogen wren. Sie blieben wegen der Illusion des Wohlstands und wegen der Lgen des liberalen skularen Humanismus, der die greifbare Gefahr leugnete. Auch heute steht "politische Korrektheit" in Opposition zur grundlegenden Verteidigung des Jdischen Staats gegen die Bedrohung eines modernen Holocaust durch die Hnde des Islamischen Dschihad.

8. Leid der Gerechten - In allen Generationen leiden die Gerechten. In dem Mass, in dem eine Gesellschaft Werte der Integritt hat, wird der Gerechte belohnt werden. In dem Mass, in dem eine Gesellschaft ihre moralischen Werte verloren hat, leiden die Gerechten. 2. Tim 3, 12 – Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden. Die Gerechten haben seit der Zeit von Kain und Abel bis hin zu den Propheten und Patriarchen Israels und zu den Chrsiten in der heutigen muslimischen Welt gelitten. Das kommunistische China unter Mao massakrierte mehr Menschen als die Nazis. Die Türken ermordeten Massen im Armenischen Völkermord.

9. Leid des erwählten Volks - Es gibt eine mysterise Parallele zwischen der Kreuzigung Jeschuas als Messias und dem Leiden der Juden als dem erwhlten Volk. Obwohl unser Volk Jeschua aus Snde ablehnte, wurde die Offenbarung auch teilweise "vor (deinen) Augen verborgen" - Lukas 19, 42. Das Exil war nicht nur eine Strafe, es war auch eine göttliche Absicht, um zu ermöglichen, dass "das Heil den Heiden zuteil" werde – Römer 11,11. Das Exil und das Leiden des Jüdischen Volkes hat für die Heiden Aspekte der Erlösung. Dies ist parallel zu dem Leiden von Missionaren und Evangelisten, wenn sie das Evangelium bringen. (Kol 1, 24).

10. Satan gegen das Zweite Kommen - Nach der Snde von Adam und Eva versprach Gott, einen "Samen" zu bringen, der Satan vernichten wrde (1. Mose 3, 15). Dieser Same war Jeschua. Er war bestimmt, durch die Nachkommen Abrahams zu kommen (1.Mose 22, 18). Deshalb haben satanische Kräfte (wie Pharao, Haman und Herodes) immer versucht, das Jüdische Volk umzubringen. Diese Angriffe auf das Jüdische Volk hätten enden können, als Jeschua geboren war. Jeschua jedoch erweiterte das usprüngliche Versprechen, indem Er das Zweite Kommen ebenso einschloss wie das Erste. Matt 23, 39 - …Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werden: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Der Holocaust und der Islamische Dschihad sind satanische Versuche, das Jüdische Volk daran zu hindern, seine Endzeit-Bestimmung zu erfüllen, nämlich den Messias zurück in die Welt zu bringen (zu welcher Zeit der Teufel eingekerkert wird [Off 20, 2]).


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