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Tschetschenischer Terror
©4. April, 2010 Von Asher Intrater

Vergangenen Montag um 07:55 Uhr sprengte sich in der Moskauer U-Bahn an der Station Lubjanka eine Selbstmordattentäterin in die Luft. Um 08:30 Uhr sprengte sich eine weitere Selbstmordattentäterin an der Haltestelle Park Kultury in die Luft. Insgesamt wurde 39 Menschen ermordet, 100 mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Die meisten Medienberichte beschrieben die Terroristen als tschetschenische Rebellen. Das ist wahr, aber auch nicht wahr. In den 1990ern wurde die tschetschenische nationalistische Bewegung von muslimischen Extremisten eingenommen. Die „politisch korrekten“ Journalisten versuchen die Tatsache herunterzuspelen, dass dieser terroristische Angriff weniger „nationalistischer“ als „dschihadistischer“ und „islamischer“ Natur war.

Dimitri Prokopev, der für die israelische Zeitung Maariv berichtet, schrieb, dass sich tschetschenische Dschihadisten zu Terror-Exporteuren in ganz Asien entwickelt haben. 90 Prozent des tschetschenischen Terrors zielt nicht nach Moskau, sondern auf Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien und auf Tschetschenien selbst. Endziel ist, ein Islamisches Emirat zu errichten.

Doku Umarov, der Anführer dieses Terrorr-Rings und bekannt als „Bin Laden von Tschetschenien“ veröffentlichte einen Tag nach den Anschlägen eine Videoaufnahme. Darin stellt er fest: „Am 29. März wurden zwei Spezial-Operationen ausgeführt mit dem Ziel, die Ungläubigen auszumerzen.“ Ein anderer ihrer Anführer, Sayid Maburiatiah, schrieb kürzlich: „Die Tage, während derer wir für das Wort ‚Freiheit’ kämpften, sind vorüber. Jetzt kämpfen wir für Allah.“  

Der russische Präsdident Medwedjew erklärte, dass Russland  „gegen die Terroristen einen totalen Krieg führen wird, bis auch der letzte vernichtet ist“. Premierminister Putin war noch weniger höflich. (Anmerkung:  Wenn man einen Vergleich mit dem internationalen Druck auf Israel zieht, sollte man Russland vielleicht vorschlagen, in Moskauer Bezirken keine Wohnungen mehr zu bauen und durch ‚schmerzhafte’ Zugeständnisse an die terroristischen Forderungen Frieden zu schließen.)


Pessach in Jerusalem

Am Sabbath vor dem Pessach-Fest predigen wir über die Kreuzigung von Jeschua (Jesus), und am Sabbath direkt nach Pessach predigen wir über die Auferstehung. Ich spüre die Freude im Herzen Gottes darüber, dass nach 2000 Jahren der Messias wieder in Jerusalem, auf Hebräisch, in der Salbung des Heiligen Geistes, von Juden an ihre jüdischen Geschwister verkündet wird.

Apg 2, 14

Da trat Petrus zusammen mit den elf auf, erhob seine Stimme und sprach zu ihnen: „Ihr Männer von Judäa und ihr alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan und nun hört aufmerksam auf meine Worte!“

Apg 4, 33

Und mit grosser Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung des Herrn Jesus, und grosse Gnade war auf ihnen allen.

Unser Volk ist offener für die Gute Nachricht des ewigen Lebens als je zuvor. Das Zeungis von Jeschuas Tod und Auferstehung wird in ganz Israel in Liebe und Wahrheit weitergegeben.

Auferstehungs-Gottesdienst

Am Samstag-Nachmittag versammelten wird uns für den gemeinsamen Auferstehungs-Gottesdienst im Gartengrab in Jerusalem. Die Anwesenden waren mehrere Hundert Personen, einschliesslich internationale Gäste, arabische Christen und messianische Juden. Der Gottesdienst wurde von arabischen Christen aus dem Grossraum Jerusalem geleitet.

Wir feierten die Auferstehung Jeschuas,während wir vor dem offenen Gartengrab standen.(Wir wissen nicht sicher, ob das der genaue Ort ist, aber auf der Grundlage der Forschung ist dieser Ort der wahrscheinlichste. Das alte steinerne Grab mit dem offenen Eingang ist der Beschreibung in den Schriften des Neuen Testaments auffallend ähnlich.)

Der grösste Teil des Lobpreises und der Botschaft war in Arabisch. Chaim W.  führte uns auf Hebräisch in ein Lobpreislied und Oded S. lehrte einige Schriftstellen in Hebräisch. Die Gemeinschaft war echt, ehrlich und liebevoll. Auch wenn palästinensische arabische Christen und israelische messianische Juden oft gegensätzliche Meinungen zu politischen Themen haben, stellen wir diese Differenzen beiseite, um unsere Einheit in Geist und im Glauben zu feiern.


Pessach und das Hohelied

Die rabbinische Tradition hält fest, dass Salomon das Hohelied währed des Pessach-Fests schrieb. Aus diesem Grund wird das Hohelied während der Pessach-Tage in den Synagogen in Israel laut gelesen.

Der mittelalterliche Bibel-Kommentator Rashi zitiert die vorherrschende Meinung, dass das Hohelied sich auf die Liebe zwischen Gott und dem Volk Israel bezieht. Diese Ansicht besteht parallel zu der historischen christlichen Interpretation, dass das Hohelied sich auf die Liebe zwischen Christus und der Kirche bezieht (Epheser 5, 32). Wer hat also Recht?

Das hebräische Konzept der „Kehillah“ (hebräisch: Gemeinde, Anm. d. Übersetzers) beinhaltet sowohl die jüdische Vorstellung von Israel und die christliche Vorstellung der Gemeinde. Die internationale Gemeinde und der Überrest Israels sind zwei „Lager“, die sich überlappen. Sie sind parallel und vereint, aber verschieden.

Der Leib des Messias kann als zwei Lager oder Gruppen gesehen werden, oder als zweifache Gruppe.

Hohelied 7,1b

Was wollt ihr Sulamith betrachten wie den Reigen von Mahanaim…

(Laut der Schlachter-Bibelübersetzung heisst dies übersetzt: „…Wie den Reigen von den zwei Lagern“. Anm. d. Übersetzers.)

Jeschua liebt beide, Israel und die Gemeinde. Er hat großes Verlangen nach beiden. Wenn wir diese beiden zusammennehmen, ist Seine Liebe so leidenschaftlich, dass sie nur mit der leidenschaftlichen Liebe eines Mannes zu seiner Braut verglichen werden kann. Kannst du sie fühlen?

Hoheslied 7, 11

Ich gehöre meinem Geliebten, und Sein Verlangen steht nach mir!

Heute zeichnet sich eine wahre geistliche Braut durch Liebe und Reinheit aus. Wir haben Liebe zu Jeschua in Lobpreis und Anbetung. Es ist eine geistliche Version de Liebe einer Braut für ihren Bräutigam. In unserer Unterwerfung unter Seine Herrschaft liegt Schönheit und  Wohlgefallen.

Jesaja 33, 17

Deine Augen werden den König sehen in Seiner Schönheit, du wirst das Land erweitert sehen. (Wörtlich: das Land, das sich weit erstreckt. Anm. d. Übersetzers.)

Ein anderes Thema im Hohelied ist das Land. Die Liebe der Braut und des Bräutigams und die Liebe des Messias, die Gemeinde und Israel werden beide verglichen mit den natürlichen Aspekten der israelischen Landschaft, Flora und Fauna. Während sie den meisten Christen fremd erscheint, ist die leidenschaftliche Liebe für das Land Israel sowohl jüdischem als auch zionistischem Denken gut vertraut.

Das Volk Israel wird in der Bibel als mit dem Land Israel „verheiratet“ beschrieben. (Jesaja 62, 4 - …bis du nicht mehr „Verlassene“ heissest und dein Land nicht mehr „Wüste“ genannt wird, sondern man dich „meine Lust an ihr“ und dein Land „Vermählte“ nennen wird; denn der Herr hat Lust zu dir und dein Land wird wieder vermählt sein.) Das Hohelied spricht von der Liebe eines Mannes und einer Frau, von Christus und der Gemeinde, und vergleicht beide mit dem Land Israel.


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