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Der Grüne Prinz
©28. februar, 2010 Von Asher Intrater

Diese Woche publizierte „Ha‘aretz“ (Israels drittgrösste hebräische Zeitung) ein Interview mit Mas’ab Yousef, dem Sohn von Sheikh Hasan Yousef (einer der Gründer und wichtigsten Anführer der Hamas). 1996 wurde Mas’ab als 18-jähriger verhaftet, weil er illegale Waffen bei sich hatte. Er wurde in ein israelisches Gefängnis geworfen, gnadenlos geschlagen und verhört. Danach war er bereit, jeden Israeli zu töten, den er konnte.<

Israelische Sicherheitskräfte versuchten, ihn dazu zu überreden, für sie zu arbeiten. Er stimmte mit dem Hintergedanken zu, als Doppelagent zu arbeiten und Israel von innen anzugreifen. Aber während seiner Zeit im Gefängnis wurde er Zeuge der grausamen Misshandlungen von Hamas-Führern gegenüber ihren muslimischen Mitgefangenen. Er wurde desillusioniert vom Islam und dachte, dass die Hamas-Führer sogar noch schlimmer seien, als die Israeli.

Er wurde 1997 aus dem Gefängnis entlassen. Nach seiner Entlassung traf er sich weiterhin mit israelischen Sicherheitsbeamten und war überrascht, dass sie ziemlich vernünftig und menschlich waren. Er sah, dass sie nicht gegen Muslime und Palästinenser im Allgemeinen waren, sondern nur versuchten, terroristische Anschläge zu stoppen. Er begann, die Dinge mit ihren Augen zu sehen.

1999, traf er einen christlichen Touristen aus England in der Nähe des Damaskus-Tors in der Jerusalemer Altstadt, der ihn zu einer Bibelgruppe einlud. Aus Langeweile und Neugier entschied er sich, da hinzugehen. Er mochte die jungen Leute und fand die Diskussion interessant. Er nahm ein Neues Testamten auf Arabisch mit sich nach Hause und begann zu lesen. Er kam genau bis zu:

Matthäus 5,44 – „Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.”

Der junge Mas’ab war verblüfft von der Lehre über die Liebe Jeschuas (Jesus). Es war etwas komplett anderes als alles, was er jemals gehört hatte. Und doch schien es zu allem zu passen, womit er in seinem Herzen am Kämpfen war. Seine „Feinde zu lieben” schien den Israel-Palästina-Problemen einen Hoffnungsschimmer zu geben.

In den nächsten paar Jahren wurde er ein wiedergeborener Gläubiger an Jeschua und begann gleichzeitig, als entscheidender Geheimagent Israels in der Westbank zu arbeiten. Ihm wurde der Code-Name „Grüner Prinz” gegeben: Grün, weil es die Farbe der Hamas ist, und Prinz, weil er der Sohn eines von ihren wichtigsten Scheichs ist.

Während den Jahren 2000 bis 2006 war Mas’ab in vielen entscheidenden Sicherheitsereignissen involviert, einschliesslich dem Ausbruch der zweiten Intifada, der Infiltrierung des Al-Aksa-Terrorrings, dem Aufdecken der Beziehung zwischen der Hamas und PLO, dem abfangen geheimer Informationen des Hamas-Hauptquartiers in Damaskus, und der Vereitelung zahlreicher Selbstmordattentate.

Israelische Sicherheitsbeamte sagen, dass unzählige Israelis ihr Leben diesem jungen Mann zu verdanken haben. Sie sagen auch, dass Mas’ab anders war als die meisten palästinensischen Agenten. Seine Motivation war nicht Geld oder Not, sondern kam aus einer Ideologie, um Leben zu retten. Er genoss ein hohes Ansehen und sein geheimer Einfluss war so stark, dass aufgrund eines Wortes von ihm manchmal sogar die Entscheidungen des Premierministers oder der Generäle der Armee rückgängig gemacht wurden.

Hier einige übersetze Bemerkungen aus seinem Interview mit Ha’aretz:

"Ich werde nicht lgen und sagen, dass ich keine Angst habe. Aber ich beziehe meine Motivation von der Tatsache, dass ich hunderte von Leben gerettet habe - Israelis, Palstinenser, Amerikaner. Das gibt mir die Kraft, um weiterzumachen. Ich bin weder pro-Israeli noch pro-Palstinenser. Ich arbeite fr meinen Gott, welcher der Vater aller Menschen ist, egal wer sie sind.

Die Wurzel des Israel-Palästina-Konflikts ist nicht militärisch oder politisch; es ist ein Krieg zwischen zwei „Göttern” – dem Gott der Torah und dem Gott des Korans. Der Koran lehrt, dass dieses Land dem Islam heilig ist und dass es verboten ist, es aufzugeben. Die Torah lehrt die Juden, dass es ihr Land ist und es verboten ist, es aufzugeben.

Sogar ein moderater Muslim liest im Koran dass Juden die Söhne von Affen seien und als Ketzer getötet werden müssen. Die Palästinenser müssen aufhören, Israel die Schuld an all ihren Problemen zu geben. Wenn sie wirklich frei sein wollen, müssen sie von ihrem Gott befreit werden.

Die Hamas-Führung kann nicht mit Israel Frieden schliessen. Es ist ihnen verboten, mit Ketzern Frieden zu schliessen. Die derzeitige Hamas-Führung ist verantwortlich für Morde an Palästinensern. Sie würde nicht zögern, Menschen die in einer Moschee sitzen, abzuschlachten oder Menschen aus hohen Gebäuden zu werfen, genauso wie sie es gemacht haben, als sie in Gaza an die Macht kamen.”

2007 floh Mas’ab in die Vereinigten Staaten, wo er jetzt lebt.

Letzte Woche rief er seinen Vater an, der in Israel im Gefängnis sitzt. Zum ersten Mal erklärte er seinem Vater seinen Glauben an Jeschua und seine frühere Arbeit für die israelische Sicherheit. Es war gewiss ein herzzerbrechendes Gespräch zwischen ihm und seinem Vater, den er so sehr liebt, respektiert und bewundert.

Mas’ab ist gerade dabei, ein Buch zu veröffentlichen, in dem er seine Kindheit bei den Hamas, seine Arbeit mit der israelischen Sicherheit und seinen Glauben an Jeschua beschreibt. Bitte kauft das Buch sobald es erscheint. (Ich habe einen Vorabdruck des Manuskripts bekommen. Nachdem ich die erste Seite gelesen hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen, bis ich es mitten in der Nacht fertig gelesen hatte.)

Bitte betet für den Schutz dieses jungen Mannes, geistlich wie auch körperlich. Sein Leben ist eindeutig in Gefahr. Das Zeugnis seines Glaubens verbreitet sich in der Westbank und verursacht natürlich geistliche Schockwellen.

Updates

Fernsehen: Das Interview mit Asher wurde letzte Woche ausgestrahlt. Falls ihr es sehen möchtet (im Moment ist es nur auf Hebräisch ohne Untertitel verfügbar), müsst ihr auf http://www.23tv.co.il/282-he/Tachi.aspx "program 455" anklicken. Bitte betet weiterhin fr eine hohe Zuschauerbeteiligung. Der Verantwortliche hat uns erzhlt, dass sie wegen dieser Sendung bereits Drohungen und Beschwerden von Ultra-Orthodoxen bekommen htten.

Esterfasten: Etwa zwölf Gemeinden nahmen an der Versammlung letze Woche in Jerusalem teil. Es herrschte Einheit unter den Pastoren, es wurde Busse getan, Lobpreis gesungen, Fürbitte geleistet, prophetisch geredet, der Shofar geblasen und das Abendmahl eingenommen. Und das alles fand auf Hebräisch statt. Die Heiligen suchen nach mehr solchen Möglichkeiten und alle wurden im Herrn ermutigt.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.