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Der Same der Verheißung
©20. Dezember 2009, Asher Intrater

Als Adam und Eva sündigten und unter den Herrschaftsbereich Satans fielen, versprach Gott die Erde durch jemanden zu erlösen, den Er „den Samen der Frau“ nannte (1. Mose 3,15). Eva hatte zwei Söhne. Satan dachte offensichtlich, dass der verheißene Same Abel wäre. Deshalb beeinflusste er Kain, Abel umzubringen (1. Mose 4). Solange wie Satan Sünder verführen und die Gerechten umbringen konnte, konnte er die Herrschaft über die Erde aufrechterhalten.

Dann schenkte Gott Eva einen anderen Sohn / Samen, um Abel zu ersetzen. Sein Name war Seth (1. Mose 4,25). Die Schlacht, den verheißenen Samen in die Welt zu bringen, hatte begonnen.

Aus den Kindern von Seth entstammte Abraham. Gott machte einen Bund mit ihm, dass der verheißene Samen aus seinen Nachfahren kommen würde. Diesem Samen Abrahams würden die Eigentumsrechte über den Planeten Erde gegeben werden (1. Mose 12,7; 13,15; 15,18; 17,8) und durch ihn würden alle Nationen gesegnet werden (1. Mose 12,3; 22,18).

Diese Verheißungen des Samens wurden weitergegeben an Isaak und dann Jakob – sowohl die Erde zu besitzen (1. Mose 24,7; 26,3; 28,4; 28,14; 35,12), als auch ein Segen für die Nationen zu sein (1. Mose 26,4; 28,14).

Die Erlösung der Erde und der menschlichen Rasse wurde diesem Samen durch den Bund weitergegeben. Deshalb mussten Abraham und seine Nachfahren sowohl den Samen schützen, als auch den Bund. Wenn nicht, würden sowohl der Planet Erde als auch die menschliche Rasse untergehen.

Abraham musste Ismael von Isaak trennen - nicht weil Isaak besser war, als Ismael, sondern wegen dem Ehebund zwischen Abraham und Sarah. Gott konnte Ismael segnen, aber der Bund musste über Isaak aufrechterhalten werden.

Abraham und Isaak machten beide tragische Fehler, indem sie ihre Frauen anderen Männern gaben, was sowohl den Samen als auch den Bund in Gefahr brachte.
Gott musste auf übernatürliche Art und Weise eingreifen, um den Samen zu retten und dabei sogar das Risiko eingehen, einen unschuldigen Stamm zu töten. (1. Mose 12,10-20; 20,1-9; 26,7-11).

Esau machte den Fehler sein Geburtsrecht zu verkaufen – einschließlich des Rechtes den Samen der Verheißung zu tragen (1. Mose 25). Von diesem Moment an musste Gott das Bundesrecht von Jakob respektieren, obwohl Esau der ältere Bruder war.

Als Jakob Lea heiratete ging der Bund auf ihre Söhne über, obwohl Jakob Rahel mehr liebte und obwohl die Hochzeit von Jakob und Lea durch eine arglistige Täuschung herbeigeführt worden war. Leas erster Sohn Ruben verlor sein Recht aufgrund von sexueller Unmoral. Simon und Levi, der zweite und dritte Sohn, verloren ihr Recht aufgrund von Gewalt. Daher ging der Bund auf Juda über, den vierten Sohn, der diese Entwicklung in dem Moment bestätigte, als er sein Leben anbot, um Benjamin zu retten (1. Mose 44,33).

Die Bundessaat wurde bedroht durch Dinas Beziehung zu Hamor. Dies führte zu dem tragischen Mord am Stamm Sichem, der auf der einen Seite eine große Sünde war, andererseits aber die Abstammungslinie des Samens bewahrte (1. Mose 34).

Judah hätte fast die Saat des Bundes ruiniert durch seine Hochzeit mit der Tochter Schuas, eines Kanaaniters. Der Plan der Erlösung wurde durch Tamar gerettet, obwohl sie in die Rolle einer Hure schlüpfen musste, um dies zu tun (1. Mose 38,26). Der Same ging dann an Perez über, der bei der Geburt gegenüber seinem Zwillingsbruder Zerah durchbrach (paratz), um die Position des Erstgeborenen zu erringen.

Zur Zeit von Moses waren die Nachkommen von Abraham so zahlreich geworden, dass Satan nicht herausfinden konnte, wen er versuchen sollte umzubringen. So entwickelte er die Strategie alle männlichen Neugeborenen in den Fluss werfen zu lassen (2. Mose 1).

Die gleiche satanische Taktik, das jüdische Volk umzubringen kann man im Buch Esther wiederfinden bei Hamans Versuch, die Juden zu ermorden, desweiteren beim Kindermord des König Herodes (Matthäus 2,16-17), bei Hitlers Völkermord durch die Nationalsozialisten und in den gegenwärtigen Bemühungen des islamischen Djihad. Es gibt eine geistliche Verbindung zwischen Haman und Ahmadinejad, die beide als Führer der Regierung in Iran (Persien) verantwortlich waren bzw. sind.

Die Gesetze der ehelichen Reinheit im 3. Buch Mose dienten dazu, den Samen des kommenden Messias zu beschützen. Die Beschneidung war ein Zeichen der Bundesbestimmung, um den Samen der Verheißung zu erhalten.

Der Same der Verheißung wurde beinahe zerstört durch den Ehebruch der Moabiterinnen auf Anweisung Bileams (4. Mose 25,1) und wurde aber später gerettet durch Ruth, eine gerechte moabitische Frau. Ruth wurde Trägerin des Samens durch Boas. Von Boas kam Obed, Jesse und David (Ruth 4,21-22).

David erhielt die Verheißung des Samens von Gott durch den Bund (2. Samuel 7,14), und doch ruinierte er ihn beinahe durch den Ehebruch mit Batseba (2. Samuel 12). Der Sohn, der diesem Ehebruch entstammte, starb. Aber Davids Buße stellte den Bund wieder her. Salomo, der nächste Sohn Davis mit Batseba, wurde der Erbe der Verheißung des Samens.

Die boshafte Atalja brachte fast den gesamten königlichen Samen um, aber die göttliche Joscheba schaffte es, den letzten verbliebenen Sohn, Joasch, aus den Händen Ataljas zu retten (2. Könige 11,1-2).

Esra kämpfte, um den verheißenen Samen vor Sittenlosigkeit und Mischehen zu bewahren (Esra 9,2; 9,8; Nehemia 9,2).

Durch die ganze biblische Geschichte hindurch gab es Mordversuche auf der einen Seite und sexuelle Unmoral auf der anderen. Wenn der Samen zerstört worden wäre, dann wäre Gottes Plan zur Erlösung zunichte gemacht worden. Im Zentrum des Neuen Bundes steht das Versprechen, dass das jüdische Volk bewahrt werden muss, damit nicht die ganze Schöpfung zerstört wird (Jeremia 31,31-36; 33,20-22).

Das erste Kapitel des Neuen Testamentes verfolgt die Bewahrung des Samens der Verheißung von Abraham über David bis zu Jeschua (Jesus). Orthodoxe jüdische Frauen warten heute immer noch auf das Kommen des Messias und haben den Wunsch, so viele männliche Kinder wie möglich zu haben in der Hoffnung, dass einer von ihnen der Messias ist.

In vielerlei Hinsicht ist die Hoffnung aller jüdischen Frauen vor 2000 Jahren erfüllt worden, als Miriam (Maria), eine Jungfrau aus dem Hause David mit einem Kind in einer Krippe niederkam. Obwohl wir das genaue Datum nicht wissen und obwohl die Kommerzialisierung von Weihnachten ein Gräuel geworden ist, sollte die Geburt des Messias einer der höchsten aller jüdischen Feiertage sein. An diesem Tag erfüllte unser Volk unser Bundesschicksal, den Samen der Erlösung im Namen der gesamten menschlichen Rasse zu bewahren.
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