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Widerstand gegen Sexuelles "Missverhalten"
©13. Dezember 2009, Asher Intrater

Ich bin sprachlos angesichts der Anzahl sexuellen „Missverhaltens“ unserer Vorväter, über das in der Bibel berichtet wird.

  • Abraham und Isaak gaben ihre Frauen den Philistern, und sagten, sie wären ihre Schwestern.
  • Sarah, Rahel und Lea gaben ihren Männern ihre Mägde, damit sie mit ihnen schlafen, um Kinder zu zeugen. Die Männer stimmten dem zu.
  • Lots Töchter machten ihren Vater betrunken und wurden dann von ihm schwanger.
  • Jakob befand sich in der Mitte seiner zwei rivalisierenden Frauen, die Schwestern waren.
  • Ruben schlief mit seines Vaters Konkubine und disqualifizierte sich somit von seinem Erstgeborenenrecht.
  • Onan war der Erste, dessen Selbstbefriedigung uns überliefert wird (und sein Name wurde zur Bezeichnung „Onanieren“)
  • Juda besuchte Prostituierte, obwohl er der nächste Erbe in der Nachfahrenlinie des Messias war.

Der Platz lässt es nicht zu, hier die ganzen sexuellen Vergehen Samsons, Davids, Amnons, Absaloms, und vieler mehr zu beschreiben.

Josef war der erste Mann, von dem geschrieben wird, dass er eine Anstrengung unternommen hat, sexuelle Versuchung zu überwinden, indem er der Einladung von Potiphars Frau widerstand. Sie klagte ihn dann zu Unrecht an, was damit endete, dass er ins Gefängnis geworfen wurde. Doch Gott belohnte Josefs Reinheit und er wurde später der höchste Beamte in Ägypten und Leiter des Israelischen Volkes.

Wir müssen wie Josef sein wollen, den Versuchungen unserer Zeit widerstehen, selbst wenn es soziale Ablehnung und geistliche Angriffe bedeutet. So wie Potiphars Frau Josef täglich versuchte (1 Mose 39,10), so ist die heutige Gesellschaft überflutet mit sexueller Versuchung und Perversion, jeden Tag. Wir sind aufgerufen, uns selbst zu verleugnen und unser Kreuz täglich auf uns zu nehmen (Lukas 9,23).

Wenn diese sexuellen Vergehen selbst unsere Väter im Glauben angreifen konnten, wieviel mehr sollten wir die universelle Natur von sexueller Versuchung verstehen, die allen Menschen gleich ist (1Kor 10,13)! Dies ist nicht eine Entschuldigung die Sünde zu begehen, sondern eine Ermutigung, ihr zu widerstehen. Lasst ihr Beispiel uns motivieren im Geist der Heiligkeit und im Namen Jeschuas (Jesu) zu überwinden.


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