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Revive Israel Ministerien

Gebetsupdate: Der Fall Beersheba
©23. November 2009 Von Simcha und Bella Davidov

In den letzten Jahren, seit der Leib der an Jeschua (Jesus) Gläubigen in Israel wächst und mehr und mehr Gemeinden errichtet werden, wird allmählich über die ungerechte und sogar illegale Verfolgung der Gläubigen hier in den israelischen Medien berichtet. Eine bedeutende Zeitung veröffentlichte kürzlich einen Artikel über die anti-messianische Organisation Yad L’Achim. Organisationen wie diese erklären messianische Juden zur Sekte und behaupten, dass wir die israelische Demokratie missbrauchen, um „unschuldige Juden zum Christentum zu bekehren“. Sie betrachten alle Mittel gegen uns als legitim, einschließlich persönlicher Bedrohungen, das Verteilen schädigender Darstellungen, Drohanrufe, dass wir den Arbeitsplatz verlieren würden und sogar Todesdrohungen. Sie betrachten sich selbst als Retter jüdischer Seelen. Langsam fangen die Medien an, über einige Aktivitäten der anti-messianischen Organisationen zu berichten, zum Beisiel die Belästigung der Messianischen Gemeinde in Arad, die Angriffe gegen die (messianisch geführte) Penina Bäckerei in Ashdod, den Mordversuch an Amiel Ortiz und andere. Oft waren diese Angriffe von der Polizei und den Medien ignoriert worden.

Am 24. Dezember 2005 fand ein anti-messianischer Aufruhr gegen die messianische Gemeinde von Beersheba statt. Gegen den führenden Sephardischen Rabbi und gegen Yad L’Achim wurde eine gerichtliche Klage erhoben. Sie wurde eingereicht vom Leiter der Gemeinde, Howard Bass. Am 10. und 21. Juni dieses Jahres fanden die Anhörungen vor Gericht statt. Die letzten Verhandlungstage begannen am 23. November.

Die Klage verfolgt den Zweck, das legitime Recht der Gläubigen zu bestätigen, in Beersheba und in ganz Israel ihren Glauben an Jeschua auszudrücken, wie es in den existierenden Staatsgesetzen auch verankert ist (die Verfassung gewährt Religionsfreiheit).

Wir wurden von den Leitern der Gemeinde gebeten, in Liebe sogar für die zu beten, die uns verfolgen, im Geist von Jeschua, „denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Die religiösen „anti-messianischen“ Juden glauben, dass sie Gottes Willen tun.
Betet, dass der Herr ihre Augen öffnet. Betet, dass Gottes Gnade und Liebe auf die ausgegossen wird, die uns verletzen wollen (Römer 12,14). Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, hier geht es um geistlichen Krieg. Wir kommen gegen den Feind unserer Seelen und befehlen ihm, Gottes Volk freizulassen, im Namen von Jeschua!

Betet für Wahrheit, Gerechtigkeit und Sieg in diesem Fall, und in allen Anstrengungen der anti-messianischen Organisationen, die Predigt der Guten Nachricht in Israel zu verhindern. Hebt die Rechtsanwälte Marvin Kramer und Kevork Nalbandian empor, welche die Gemeinde von Beersheba vertreten, und betet für Richter Iddo Ruzin, der das Urteil sprechen wird.


Zeugnis: Die Intervention des Himmels: ein schöpferisches Wunder
©23. November 2009 Von Tal Rubin

Vor zehn Jahren unternahmen in Russland Luda und ihr Sohn Arthur eine dreitägige Zugreise von Sibirien nach Irkutsk. Während der Reise wurde Arthur sehr krank, er bekam hohes Fieber und war dem Tod nahe. Luda glaubte nicht an Jeschua (Jesus), aber trotzdem entschloss sie sich, niederzuknien und zu dem Gott zu schreien, den sie nicht kannte. Als sie betete, fuhr plötzlich ein Krankenwagen neben dem Zug entlang und der Zug hielt an. Als die Ärzte in den Waggon traten, riefen sie: „Wo ist der kranke Junge?“ Niemand antworte, also rief Luda: „Hier!“ Die Ärzte gaben ihm eine Spitze und verließen den Zug. Der Zug fuhr wieder an und setzte seine Reise fort, und Arthur kam zu Kräften und wurde geheilt. Der Bahnführer fragte sie, wie es ihr gelungen sei, den Krankenwagen zu kontaktieren. Luda antwortete, dass sie das nicht getan hätte! Der Bahnführer erklärte ihr dann, dass jemand, den er nicht sehen konnte, hinter ihm gestanden und ihm gesagt hatte, dass der Zug sofort anhalten müsse, wegen eines Jungen in der Kabine, in der Luda und Arthur sassen. Als Folge dieses Ereignisses gab Luda Gott ihr Leben.

Als Arthur zwei Jahre alt war, erhielt er die Diagnose, dass er nur eine Niere hatte, die schwer beschädigt und deformiert war. Es bestand die Gefahr, dass diese Niere schrumpfen und von der polyzystischen Nierenkrankheit infiziert werden könnte. Vor kurzem, im Alter von 16 Jahren, kam Arthur mit seiner Mutter nach Israel. Ziel dieser Reise war eine Operation, bei der die irreparabel geschädigte und von Zysten zerfurchte Niere entfernt werden sollte. Nach der Ankunft in Israel gingen sie nach Jerusalem und ließen sich in einer östlich gelegenen Stadt, Ma’ale Adumim nieder. Luda erzählte dem Leiter der Ortsgemeinde, Abraham Ben-Hod, ihre Geschichte und er fragte, ob er sie taufen könne.

Abraham und ich hatten beide auf unseren Herzen zu beten, dass Gott Arthur eine neue Niere schenken würde. Wir kamen überein und beteten dass Gott eine neue Niere schaffen und die andere, geschädigte Niere auf wunderbare Weise heilen würde.

Am Tag ihrer Taufe (letzten Freitag) erzählte Luda ihr Zeugnis der übernatürlichen Heilung Arthurs im Zug. Nach der Taufe und der Gebetszeit spürte ich wieder, dass es Gottes Wille war, für ein schöpferisches Wunder einer brandneuen Niere für Arthur zu beten. Während der Versammlung der Ma’ale Adumim-Gemeinde am Samstag beteten wir nochmal für ihn und salbten ihn mit Öl. Am nächsten Sonntag hatte er eine weitere Untersuchung im Ein-Keren-Krankenhaus. Der erste CT-Ausdruck hatte bestätigt, dass seine eine Niere sehr geschädigt war. Nach der zweiten CT-Untersuchung stellte der Arzt fest, dass die geschädigte Niere operativ entfernt werden müsse, aber dass Arthur sehr gut mit der einen wunderbar funktionieren Niere leben könnte! Gott hatte tatsächlich eine neue Niere für Arthur geschaffen!

Die Operation, die geschädigte Niere „zu entfernen“ dauerte 8 Stunden. Dabei stellten die Ärzte fest, dass die ehemals „irreparabel“-geschädigte Niere überraschenderweise ihre normale Größe angenommen hatte, so dass sie in der Lage waren, sie zu reparieren. Das endgültige Ergebnis? Zwei Nieren! Eine Antwort auf Gebet und ein schöpferisches Wunder!

Alles, was in Arthurs Körper passierte, ist in medizinischen Berichten festgehalten.


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