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Netanjahus Rede, Irans Reaktor und Yom Kippur
©27. September 2009, Asher Intrater

Netanjahus Rede

Der Israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hielt diese Woche eine historische Rede vor der UNO-Generalversammlung. Die volle, englische Rede (23min) kann auf Youtube angeschaut werden. (Die Rede wurde wegen ihrer Länge in drei Teile geteilt):

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=E1ozF7uGztc

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=YA6s9xNS_fQ

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=wSUmY7MtEe0

Netanjahu begann damit, dass er jeden Holocaust-Verleugnungsversuch verurteilte. Er präsentierte mehrere einfach und offensichtliche Beweise dafür. Der Punkt, den er machte, ging aber tiefer: Glauben wir an historische Wahrheit?

Als nächstes sagte er, dass dieselben Kräfte, welche den Holocaust verleugnen, auch heute die Vernichtung Israels verlangen. Die Dschihad-Mentalität, welche Israel bedroht, bedroht auch jede andere Nation. Die gegenwärtige Iranische Regierung hat die Wahlen unrechtmässig gewonnen, übt Gewalt an ihrem eigenen Volk aus, finanziert Terrorismus auf der ganzen Welt. Es geht hier nicht um einen Kampf gegen den Iran, sondern gegen einen den Tod verherrlichenden Barbarismus, welcher sich über eine Zivilisation erhebt, die das Leben als heilig betrachtet.

Dann wandte er sich dem “so genannten” Menschenrechts-Report über den Gaza-Krieg zu. Während 8 Jahren wurden aus Gaza unzählige Geschosse nach Israel abgeschossen, mit dem klaren Ziel, Bevölkerungszentren zu treffen. Nicht ein Wort der Kritik wurden von irgendeinen UN-Gremium vernommen. Nachdem Israel über 8000 Siedler aus ihren Häusern in Gaza entwurzelt hatte, nahmen die Raketenangriffe nicht etwa ab, sie stiegen um das 10fache an!

Tausende von Telefonanrufen, Textnachrichten und Flyer wurden getätigt oder verschickt um unschuldige Palästinenser zu warnen, und von den militärischen Zielen fernzuhalten. Kein anderes Land der Welt würde mit solcher Zurückhaltung vorgehen.

Der Bericht verdrehte Gerechtigkeit, indem er Terrorangriffe mit dem legitimen Recht einer demokratischen Regierung, ihre Bürger gegen Terrorismus zu verteidigen, gleichsetzte. Somit zeigt er Terroristen weltweit, dass sie nur auf gleiche Art und Weise Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzen müssen, so erhalten sie Immunität.

Netanjahu stellte die UNO vor die Tatsache, dass seit ihrer Entscheidung, Zionismus als Rassismus zu verurteilen (1975) ein stetiger moralischer “Abstieg” die Folge war. Die Zeit ist reif, dass die Nationen einmal und für immer entscheiden müssen: Stehen wir an der Seite Israels, oder an der Seite von Terroristen? Netanjahu zog in diesen drei Bereichen: Holocaust-Verleugnung, Irans Ruf nach der Vernichtung Israels und der UNO Bericht über den Gaza-Krieg, eine Grenze basierend auf der Frage nach 1) Historische Wahrheit versus Lüge, 2) Verherrlichung des Todes versus Heiligkeit des Lebens und 3) moralische Gleichsetzung versus Gerechtigkeit.

Die Juden sind nicht “fremde” Eroberer eines Landes, das anderen gehört. Israel ist unsere Heimat, und das seit 3500 Jahren. Die Vision für Weltfrieden, das Motto der UNO, wurde aus dem Buch des Propheten Jesaja entnommen (Kapitel 2), eines Juden, der vor 2800 Jahren im Land Israel lebte. Es ist unmöglich die Hoffnung für weltumspannenden Frieden von den Hebräischen Propheten Zions zu trennen.

Netanjahu rief die Nationen dazu auf, mutig aufzustehen (auf der Grundlage von Josua 1) gegen die Kräfte des internationalen Terrors von heute. Er hielt auch fest, dass Israel Frieden will und einen Palästinensischen Staat akzeptieren würde, unter der Bedingung, dass auch die Palästinenser Israel als Jüdische Heimat akzeptieren. Eine Entmilitarisierung in Judäa und Samarien ist unabdingbar, damit diese Gebiete nicht zu einer weiteren vom Iran unterstützten Terrorbasis werden, so wie Gaza oder der Südlibanon.

Netanjahu, Obama und Ahmadinedschad stehen für drei verschiedene Machtgrundlagen. Netanjahus gründet auf der Idee eines Bundes, Obamas auf Popularität und Ahmadinedschads auf dem Bösen. Sie stehen für drei rivalisierende “messianische” Visionen: die eine Hebräisch, die andere humanistisch, die dritte dämonisch. Obwohl Netanjahu nicht an Jeschua (Jesus) glaubt, hielt er seine Rede als Chef der aktuellen Israelischen Regierung. Dieses Amt ist der “Thron” von Davids Nachkommen, welcher das irdische Königreich des Messias repräsentiert.

Netanjahu endete seine Rede mit einem Hebräischen Segen (Psalm 29,11), der sowohl von Frieden (shalom), als auch von Sicherheit ('oz) spricht. Möge der Herr wahren Christen auf der ganzen Welt Ohren zu hören und verstehen geben, was der Geist durch die Gemeinde in dieser Endzeit spricht (Offenbarung 2-3).

Iranischer Atomreaktor

Innerhalb von 48 Stunden nach dieser Rede vor der UNO, brach der Skandal um Irans geheimen Atomwaffenplan aus. Der Reaktor befindet sich in der Nähe von Kum, ein Gebiet, welches von Schiitischem Extremismus beherrscht wird. Kum ist die Heimat von Ahmadinedschads Mentor, Ayatollah Taki Yezadi, welcher einer der Mitunterzeichner der im Februar 2006 veröffentlichten Erklärung war, die besagt, dass es gemäss dem Islam keinen Grund gebe keine Nuklearwaffen zu verwenden (Zitat: Bergman, Yediot).

Die Nachricht von diesem Reaktor vereint manche westliche Nationen in einer strengeren Haltung gegenüber der Iranischen Atombewaffnung. Die Schlüsselfrage bleibt aber dennoch: Wie werden China und Russland reagieren? In der Vergangenheit waren diese beiden Nationen unwillig, Sanktionen gegen den Iran zu unterstützen.

Diese Geschichte offenbart auch, wie Ahmadinedschad die westlichen Medien angelogen und zum Narren gehalten hat – zum Beispiel das Interview mit Larry King, in welchem er die Entwicklung von Atomwaffen verleugnete (Zitat: Amir, Maariv). Im November 2007 berichtete ein amerikanisches Geheimdienst-Komittee, das der Iran alle Bemühungen nukleare Waffen zu entwickeln eingestellt hätte. US-Präsident Bush (sowie Israel) stellten sich gegen diesen Bericht. Die Entdeckung des Reaktors in Kum beweist, dass der Bericht falsch war, doch der Schaden wurde bereits zugefügt.

Yom Kippur (Versöhnungstag)

Heute feiert Israel Yom Kippur. Zusätzlich zu den alten priesterlichen Themen von Busse, Vergebung und Versöhnung, verbindet das moderne Israel mit diesem Tag auch den Yom Kippur Krieg von 1973, in welchem Israel von Ägypten und Syrien angegriffen wurde. Israel stand kurz vor seiner Vernichtung, als der Sieg wie durch ein Wunder errungen wurde. Die Verluste waren schrecklich.

Heute plant der Iran Testabschüsse ihrer neuen Kriegsgeschosse (genannt: der grosse Prophet 4), als Teil ihrer Pläne für den Tag des Gerichts.

Yom Kippur symbolisiert von alters her das Blut der Versöhnung und prophetisch den “grossen und schrecklichen” Tag des Herrn. Er enthält sowohl Teile der Versöhnung, als auch der Apokalypse. Ich sehe eine geistlichen “Dominoeffekt” von den Bussgebeten der Israelischen Pastoren am Tag des Posaunenfestes letzte Woche zur Rede Netanjahus vor der UNO, zur Entdeckung des Atomreaktors von Kum.

Lasst uns zusammenstehen im Glauben und in der Furcht des Herrn. Möge Sein Wille für Israel, die Gemeinde und die Nationen geschehen! An diesem Yom Kippur sind wir uns mehr denn je zuvor bewusst, dass die Rückkehr Jeschuas und die Errichtung Seiner Herrschaft auf der Erde bevorstehen!


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