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Info: Papstbesuch in Israel

Während seines Besuchs in Israel in der letzten Woche hat der Papst einige positive Aussagen über die katholische Kirche und das jüdische Volk gemacht. Dabei verpflichtete er sich unter anderem zur Versöhnung mit dem jüdischen Volk, einer kompromisslosen Haltung gegenüber Leugnung des Holocausts, einer Verurteilung des Antisemitismus, und ausserdem verliess er ein interreli­giöses Treffens unter Protest, nachdem der islamischen Scheich Al Tamimi dort eine Tirade gegen Israel gehalten hatte.
Bedauerlicherweise hat sich die liberale, säkulare israelische Presse mit den ultra-orthodoxen jüdischen Rabbinern zusammengetan und den Papst hart dafür kritisiert, nicht mehr dazu gesagt zu haben. Bitte betet für eine heftige Gegenreaktion auf diese Kritik hin von Seiten der breiten Masse der israelischen Bevölkerung damit das überdauert, was an positiven Auswirkungen aus dem Besuch des Papstes entstehen kann.

Artikel: Ausgerichtet auf die Wiederkunft
©17. May, 2009 Asher Intrater

Es gibt zurzeit eine große Diskussion über die korrekte „Ausrichtung“ innerhalb des Leibes des Messias auf der ganzen Welt. Ich stimme dem zu. Wir müssen Geist, Seele und Körper gemeinsam miteinander ausrichten. Wir müssen uns nach dem Willen Gottes ausrichten.

Wir müssen uns aber auch nach der Wiederkunft Jeschuas (Jesu) ausrichten. Uns ausrichten bedeutet „bereit“ zu sein. Wir müssen ausgerichtet und bereit für die Wiederkunft sein, BEVOR diese geschieht.

Ja, Elija kommt und er wird alles wiederherstellen… – Matth 17,11
Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker es hören; dann erst kommt das Ende – Matth 24,14
Und die Braut hat sich bereit gemacht – Offb 19,7.

Mit Blick auf den Leib Christi bedeutet bereit zu sein für die Wiederkunft, dass sich der Leib auch in Partnerschaft mit dem messianisch jüdischen Leib in Israel befindet.

Warum? Jeschua kehrt nach Jerusalem zurück. Er kehrt nicht nur an einen geographischen Ort zurück, sondern zu einer Gruppe von Menschen, die an diesem Ort leben. Darum hat Er gesagt – Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, Der da kommt im Namen des Herrn! – Matth 23,39.

Jerusalem ist die Stadt, die David und seinen Nachkommen von Gott versprochen worden ist. Jeschua wird von Jerusalem aus regieren, weil Er selber ein Nachfahre Davids ist. Die Erklärung Jeschuas, dass er nicht eher wiederkommen würde, bis das Volk von Jerusalem ihm empfangen würde, basiert auf dem Bund Gottes mit David.

2. Sam 7,12;16 – Wenn nun deine Zeit um ist und du dich zu deinen Vätern schlafen legst, will ich dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommen wird; dem will ich sein Königtum bestätigen. Aber dein Haus und dein Königtum sollen beständig sein in Ewigkeit vor mir, und dein Thron soll ewiglich bestehen.
Gott versprach David, dass aus seinen Nachfahren der Messias kommen würde, und dass dieser Messias von Jerusalem aus die Welt regieren würde. Matthäus 23 basiert auf 2. Samuel 7. Jeschua hat eine Bundesverpflichtung gegenüber David uns seinen Nachfahren, die nicht gebrochen werden kann.

Wegen der zeitlichen Nähe der Wiederkunft führt Gott den Leib Christi zu einer Partnerschaft mit dem messianischen Leib. Es ist ebenso der Wille Gottes für den messianischen Leib in Partnerschaft mit der internationalen Kirche und Seiner Strategie zur Weltevangelisation zu stehen. Aus diesem Grund werden einige von uns nächsten Monat verreisen, um an „Call2All Hong Kong“ (http://call2all.org) teilzunehmen.

Diese Woche hatten wir eine faszinierende Zeit mit einigen arabischen christlichen Brüdern, die das Evangelium im Irak, der Türkei, Saudi Arabien und den palästinensischen Gebieten weitergegeben haben. Wir beten für sie und unterstützen sie, wo wir nur können. Wir können nicht tun, was sie tun, aber wir möchten in guter Partnerschaft mit ihnen sein.

Als Kardinal Ratzinger (Papst Benedikt XVI) sich mit messianischen Leitern des Vorstandes vom „Toward Jerusalem II Rates“ getroffen hat, sagte er: „Wenn ihr seid, wer ihr behauptet zu sein, dann sind wir wesentlich näher an der Wiederkunft Jesu, als ich dachte.“

Die Loyalität eines Bundes ist die Definition für richtige Partnerschaft. Der Bund gibt die Linie für eine Partnerschaft vor. Wenn ich einen Bund mit Jeschua habe, dann habe ich das Verlangen nach einer bundesgemäßen Einstellung jedem gegenüber, der an Ihn glaubt. Ich habe einen Ehebund (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Covenant_marriage Anm. des Übers.) mit nur einer einzigen Frau, meiner Ehefrau Betty. Dieser Bund definiert die Art meiner Partnerschaft mit allen anderen Frauen.

Wir können nicht in einer direkten Bundesbeziehung mit jedermann sein. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Wir haben eine natürliche Verbindung mit denjenigen, die apostolisch und prophetisch sind, bundesgemäß und charismatisch, Anhängern der Erweckungsbewegung und der Wiederherstellung. Dies mag ein kleiner Teil des umfassenden Leibes Christi sein, aber wir sind Teil dieses „Stroms“. Es genügt nicht, wenn die geisterfüllten Gemeinden nur mit den israelischen Politikern oder Rabbis verbunden sind.

Die gegenwärtigen Leiter der El Shaddai Gemeinde in Maryland (deren erste Pastoren Betty und ich in den 80er Jahren gewesen sind), erinnern ihre Gemeindemitglieder daran, dass es nach ihrer Überzeugung wichtig ist, mit einem „Jeschua-zentrierten, hebräischsprechenden, apostolisch-gesinnten, vom Heiligen Geist erfüllten, messianisch-jüdischen Überrest“ in Israel verbunden zu sein. Wir haben keine rechtswirksame Autorität in dieser Gemeinde, aber dort versteht man, dass ihre Übereinstimmung mit uns einen wichtigen Teil ihrer Identität ausmacht.

Gott wird immer loyal zu den Bunden stehen, die Er eingegangen ist. Dies schließt die davidischen und levitischen Bundesgenossen ein. Um die Eröffnungskapitel von Matthäus und Lukas zu verstehen, ist es unabdingbar sich bewußt zu machen, dass Joseph (der Adoptivvater von Jeschua) ein Nachkomme Davids und Johannes der Täufer ein Nachkomme von Aaron gewesen ist. Aus der Bundesperspektive war Joseph der rechtmäßige König Israels und Johannes war der Hohepriester seiner Generation.

Vor der Wiederkunft Jeschuas wird es in Jerusalem einen Überrest der Nachkommen Aarons geben, die an Jeschua glauben werden, wie es sie im ersten Jahrhundert gab (Apg 6,7).
Wir haben in unserer Gemeinde in Jerusalem ungefähr ein Dutzend Mitglieder, die entweder Nachkommen Aarons oder Levis sind. Wir bitten sie jede Woche darum, ihre Hände zu erheben und die Teilnehmer der Gemeindeversammlung mit dem aaronitischen Segen aus 4. Mose 6,24-26 zu segnen. Als wir uns diese Woche mit den arabischen Evangelisten getroffen haben, betete jemand aus unserem Team, der ein Nachkomme Aarons ist, diesen Segen über ihnen in hebräischer Sprache (und sang anschließend in Zungen).

Die wahren Christen überall auf der Welt werden als geistliche Priester im Gebet, Lobpreis und Prophetie operieren. Lasst uns gemeinsam uns dem hohenpriesterlichen Gebet Jeschuas gemäß Johannes 17 anschließen, damit der Leib eins ist, so wie Er und der Vater eins sind.
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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.