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Möge Sein Antlitz auf euch leuchten
©3. März, 2009 Asher Intrater

Es gibt zwei Stellen im  Neuen Bund, die beschreiben, wie das Antlitz von Jeschua (Jesus) wie die Sonne geleuchtet hat. Die erste Erwähnung befindet sich in Mat 17,2 auf dem Berg der Verklärung – "Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne."

Jeschua gibt seinen Jüngern einen Vorgeschmack von Gottes Königreich. Als Er betete, so heisst es in Luk 9,28-29, wurde das Aussehen Seines Angesichts anders und Sein Gewand wurde weiss und glänzte. Er konnte den Glanz Seiner Herrlichkeit nach freiem Willen stärker oder schwächer strahlen lassen. Unsere Auferstehungskörper werden auf ähnliche Weise funktionieren (Phil 3,21).

Die zweite Stelle finden wir in den Offenbarungen (Offb 1,16 – „...und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.“ Jeschua enthüllt dem Johannes, dass Er es war, der als Engel des Herrn in seiner Herrlichkeit den Patriarchen erschien. (Dan 10,5 - Dan 7,13 - Hesekiel 1,26 und 2 Mose 24,11 etc.)

Trotzdem kann ein Mensch nicht Gottes Angesicht schauen und am Leben bleiben. Als Mose auf dem Berg Sinai mit Gott sprach, war eine Wolke Schutz zwischen Gott und ihm. Mose flehte den Herrn an, die Wolke wegzutun, damit er Sein Angesicht sehen könne, aber der Herr ging nicht auf seine Bitte ein. Das Einzige, was Er ihm erlauben konnte, war Ihn von hinten zu sehen (2 Mose 33, 12-23).

[Anmerkung: Die meisten Übersetzungen von 2 Mose 33,15-16 sagen, dass Mose Gott bat, seine Gegenwart möge ihn begleiten. Das Wort heisst in Hebräisch jedoch nicht "Gegenwart" sondern "Angesicht". Er bat folglich Gott nicht um Seine Gegenwart, die mit ihm gehen würde – die hatte er bereits. Er bat Gott, ihn die Herrlichkeit Seines Angesichtes sehen zu lassen.]

Unsere Sünden haben das Angesicht Gottes für uns zugedeckt (Jes 59,2). Im Garten Eden - noch bevor die erste Sünde geschah - konnten Adam und Eva direkt in Gottes Antlitz schauen. Sie waren so gefangen von seiner Herrlichkeit, dass sie ihre eigene Nacktheit nicht einmal wahrnahmen. Im Paradies werden wir wieder fähig sein, Gott direkt von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Da die Kraft der Herrlichkeit für unsern sündhaften Zustand zu gefährlich wäre, hat Jeschua seine Herrlichkeit abgetan und ist in einem normalen menschlichen Körper auf die Erde gekommen (Phil 2, 6-8). Ebenso erschien Er im Alten Bund in normaler menschlicher Gestalt, wann immer Er mit den Patriarchen (Erzvätern) reden wollte. (1 Mose 18,2 – 1 Mose 32,25 - Josua 5,13 - Richter 13,21ff usw.)
[Anmerkung: Als Jeschua in seiner Herrlichkeit dem Saul auf dem Weg nach Damaskus erschien, schützte Er gnädigerweise dessen Augen vor Schaden. Als Saul wieder sehen konnte, heisst es: „es fiel ihm wie Schuppen von den Augen“ (die ersten Kontaktlinsen?) Apg 9,18.]

Obwohl Mose die Herrlichkeit des Herrn nicht direkt (von Angesicht) sehen konnte, so hatte er doch genügend lang in der Gegenwart des Herrn geweilt, dass sein eigenes Gesicht zu leuchten begann. Die Herrlichkeit lag von aussen auf seiner Haut und war deshalb zeitlich begrenzt. Dieser zeitweilige Glanz war aber so stark, dass er sein Gesicht bedecken musste, damit die Menschen nicht vor ihm flohen (2 Mose 34,35).

Wenn Mose die Herrlichkeit Gottes nicht direkt schauen konnte und der Glanz auf seinem Gesicht nur äusserlich und zeitlich begrenzt war, um wie viel stärker wird die Herrlichkeit einmal sein, die ausstrahlen wird in ihrer ganzen Fülle -  von innen und für immer?

2 Kor 3,11 – "Denn wenn das Herrlichkeit hatte, was aufhört, wie viel mehr wird das Herrlichkeit haben, was bleibt."

Die Geschichte vom Angesicht Mose  auf dem Berg Sinai enthält das Versprechen, dass eine grössere Herrlichkeit uns (und ihn) nach der Auferstehung erwartet. Die unsichtbare geistliche Kraft dieser zukünftigen Herrlichkeit kann heute schon in unsere Herzen kommen, wenn wir über den Herrn meditieren.

2 Kor 3,18 – „Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der Geist ist.“

Wir „schauen“ das Angesicht des Herrn nicht mit irdischen Augen sondern mit den Augen des Herzens (Eph 1,18). Während wir im Glauben die Herrlichkeit des Herrn betrachten, werden wir Stück für Stück verwandelt - in steigendem Masse - in Sein Bild. Und wo ist diese Herrlichkeit? Im strahlenden Angesicht Jeschuas.

2 Kor 4,6 – „…die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jeschua, des Messias.“

Wir sind wie Mose, nur umgekehrt. Unsere Körper bleiben die gleichen, aber die Herrlichkeit wird in unseren Herzen gespeichert. Was wir also jetzt innerlich tragen, wird bei der Auferstehung äusserlich sichtbar werden (1 Kor 15,42-43). Als Stephanus gemartert wurde, strahlte die innere Herrlichkeit aus seinem Gesicht, sodass er aussah wie ein Engel (Apg 6,15).

Welchen grösseren Segen könnte es geben als direkt in Gottes wunderbares Antlitz zu schauen? (Und welch schlimmere Strafe gäbe es, als wenn Sein Angesicht vor uns verborgen bleibt?) Was gibt es Grösseres als die Herrlichkeit Gottes, welche in unsere Herzen übertragen wird? Dies ist das Geheimnis des Aaronitischen Segensgebetes.

4 Mose 6,24-26 – „Der Herr segne dich… der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir… der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Dies ist  DER Segen, der hohepriesterliche Segen. Der irdische Hohepriester war ein symbolisches Bild des Messias, des grossen Hohenpriesters. Aarons Gesicht über uns scheinen zu lassen, bringt nicht viel. Aber die Herrlichkeit Gottes in Jeschua Angesicht ist ein göttliches "Herunterladen" von unermesslichem Segen, von Vertrautheit und Kraft.

Deshalb segnen wir unsere Gemeinde in Jerusalem jede Woche mit dem Aaronitischen Segen... Möge sein Angesicht scheinen über dir!

Israel – Koalition
Bis jetzt hat Livni Netanjahus und Libermanns Bitte, eine Einheitspartei zu formieren, nicht entsprochen. Das bringt die Koalition in Gefahr unstabil und durch die ultra-orthodoxen Parteien manipulierbar zu werden. Bitte betet ganz dringlich, dass Gottes Wille geschehe in den nächsten Verhandlungstagen, damit eine geeinte Regierung entsteht, um Zwang und Korruption seitens der orthodoxen Parteien zu verhindern.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.