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Neuigkeiten aus Israel

Israelische Wahlen
In den Wahlen vom letzten Dienstag errang die Kadimapartei von Tzipi Livni einen Sitz mehr als die Partei von Benjamin Netanjahu. Noch hat sich Präsident Shimon Peres nicht entschieden, wem er die Regierungsbildung aufträgt. Netanjahu hat ein sehr gutes Verhältnis zu evangelikalen Christen, doch Livni könnte zusammen mit der Likudpartei, der Arbeiterpartei und ihrer Kadima vermutlich die stärkste Koalition bilden. Für uns Messianische Juden in Israel ist vor allem auch das Innenministerium ein wichtiger Aspekt jeder Koalition, denn es kontrolliert die Passausstellungen, Immigrationen und Ehen. Betet weiter, dass Gottes Wille geschehe.

Der Vatikan verhindert die Wiedereinsetzung eines Holocaust verleugnenden Bischofs
Vor bald drei Wochen machte Papst Benedikt die Exkommunikation von drei Bischöfen rückgängig, welche mit der “Gesellschaft des Heiligen Pius” in Verbindung stehen. Einer dieser Bischöfe, Richard Williamson, wurde erst kürzlich im Schwedischen Fernsehen zitiert, wo er sagte, er glaube, es „hätte keine Gaskammern gegeben“ und den Nazimord der Juden verleugnete. Als dies dem Papst zu Ohren kam und nach Protesten aus Deutschland und von der Israelischen Regierung, verlangte der Vatikan von Williamson einen Rückzug seiner Aussage auf „absolut unmissverständliche Art und Weise“. (Die Verleugnung des Holocaust ist in Deutschland eine Straftat). Dies bedeutet ein weiterer Schritt vorwärts in den Beziehungen zwischen Israel, der katholischen Kirche und Deutschland.

Neue Offenheit für das Evangelium
In unseren lokalen Gemeinden und Diensten sehen wir im Moment eine neue Offenheit der Israelis die Botschaft des Evangeliums von Jeschua (Jesus) zu hören. Am grössten sind die Durchbrüche in eins-zu-eins-Gesprächen. Viele dieser persönlichen Beziehungen sind übernatürlich zu Stande gekommen, weitergeführt worden und von Gott geleitet. Wir danken Gott für die Liebe, die wir zu unserem Volk und für seine Errettung haben. Bitte betet weiterhin gemeinsam mit uns für viel Frucht, denn „ganz Israel wird gerettet werden" - Römer 11,26.

Gazakonflikt und Türkische Reaktionen…
(von M, unserem Partner für Evangelisation in der Türkei)

Die Reaktionen in der Türkei auf die Kämpfe in Gaza waren sehr Israelkritisch. Am Weltwirtschaftsforum in Davos kam das sehr deutlich zu Schau, als der Türkische Premierminister Erdogan und Präsident Shimon Peres von Israel eine eher hitzige Diskussion führten. Am Ende stürmte Premierminister Erdogan von der Bühne und drohte damit, er würde nicht mehr zurückkehren. Als Resultat der Berichterstattung in den Medien und der Kommentare des Premierministers, wurde die Bevölkerung der Türkei ermutigt ihre Anti-Israelische und Pro-Palästinensische Hamas Haltung offen auszudrücken.  Der Türkische Premierminister, der eine halb-islamische Regierung in der Türkei führt, scheint sich zu positionieren um eine neue Ordnung im Mittleren Osten anzuführen, in welcher sich die Türkei eher in Richtung Iran und weg von Israel und Europa bewegt. Diese ganze Geschichte braucht aufmerksame Beobachtung und Gebet.

Vielen Dank, George Bush!
George W. Bush hat das Weisse Haus mit einem extrem niedrigen Beliebtheitsgrad verlassen. Niedere Popularität ist aber nicht unbedingt ein Zeichen für falsches Handeln und hohe Popularität nicht unbedingt ein Zeichen für Gerechtigkeit. Ich möchte Ehre geben, wo Ehre gebührt und Präsident Bush meinen Dank ausdrücken für:

  1. Seine klare Haltung gegen Terrorismus (Er konfrontierte die Welle des weltweiten Djihad und die Präsenz der Amerikanischen Truppen im Irak bildete einen Wall, der militärischen Zugang aus dem Iran über Syrien zu Israels Nordgrenze verhinderte.)
  2. Seine klare Unterstützung Israels (Er war einer der am klarsten zu Israel stehenden Weltführer in der modernen Geschichte).
  3. Seine Meinung zum Thema Abtreibung (Er stand unmissverständlich für legale Massnahmen ein und Rechtssprechung, welche Abtreibungen in Schranken hielt.)
  4. Seine klaren Familienwerte (Er unterstützte erzieherische und gesetzliche Anstrengungen, welche die Heiligkeit der traditionellen Ehe und Werte der Sexualität bestätigten.)
  5. Sein klares Bekenntnis zum Christlichen Glauben (Er zog sein Bekenntnis nie zurück und richtete sich immer auf gute und respektvolle Art und Weise an Mitarbeiter.)

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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.