logo
Revive Israel Ministerien

Update
©20. April, 2008 Von Asher Intrater

Das Neueste über Familie Ortiz

Gerade habe ich mit David Ortiz telefoniert. Amiel mussten 6 Metallsplitter aus seinen Augen entfernt werden, doch seine Sehfähigkeit ist wieder vollkommen hergestellt. Alle Ärzte nennen seinen schnellen Heilungsprozess ein „Wunder“. Bitte betet weiter. Amiel hat immer noch starke körperliche Schmerzen und auch emotional hat er stark gelitten.

Letzten Freitag hat die Maariv (Israels zweitgrösste Hebräische Zeitung) einen dreiseitigen Bericht über die Familie Ortiz abgedruckt, der sehr ausgewogen war und alle gemeinen Lügen der „Anti-Missionare“, die messianische Gläubige angreifen, aufzeigte.

Die Polizei hat eindeutige Beweise dafür, wer für den Anschlag verantwortlich ist, denn er wurde von einer Sicherheitskamera dabei gefilmt. Trotzdem wurde bis jetzt noch niemand festgenommen. Betet weiter, dass dieser Mann und seine Gehilfen bald zu ihrer gerechten Strafe kommen.

Die ganze Geschichte rund um den Anschlag auf Amiel öffnet Türen im ganzen Land um das Evangelium zu verbreiten. Diese Woche konnte ich einem orthodoxen Juden, der sich nach Amiels Befinden erkundigt hatte, mehr erzählen über das Evangelium (Bitte betet für diesen Mann, nennen wir ihn "JJ"). David erzählte mir von einem Israelischen Gläubigen, der seinen Glauben geheim gehalten hatte, doch nach dem Angriff auf Amiel sagte er, er verkünde das Evangelium jetzt mutig. Mut als Reaktion auf Verfolgung ist genau das, wonach Gott Ausschau hält (Apg 2,13-41; Offb 12,10-11).

Eine weitere interessante Reaktion ist die Einheit im Leib des Messias. Wir wissen, dass diese Verfolgungen uns allen gelten. Gemeinden beginnen für einander zu beten, ohne auf theologische Unterschiede zu achten. Komischerweise bringt die Verfolgung uns näher zu einander, schafft Mut zum Zeugnis in uns und bewirkt mehr Gebet unter uns.

Gerichtsentscheid am Obersten Gerichtshof

Ein Grossteil unserer Mitarbeiter nahm teil an einer Gerichtsverhandlung letzte Woche, in welcher 12 messianische Gläubige gegen das Innenministerium geklagt hatten. Wir danken Caleb Meyers, der diesen Kampf um Bürgerrechte für die Gläubigen in diesem Land angeführt hat. Ein wichtiger Sieg wurde errungen und somit ein Präzedenzfall geschaffen.

Der Fall zielte nicht darauf das gegenwärtige Gesetz zu ändern und hatte das auch nicht zur Folge. Das aktuelle Gesetz verbietet einem Juden, der seine Religionszugehörigkeit geändert hat die Einwanderung. Unglücklicherweise betrachtet das Gesetz uns messianische Juden als hätten wir unser Jüdisch-Sein und somit unser Recht auf Einwanderung aufgegeben (was natürlich überhaupt nicht übereinstimmt mit dem, was wir glauben).

Dieser Fall hat zwei Präzedenzfälle geschaffen: 1. Christen, die mit Israelischen Gläubigen verheiratet sind, können eingebürgert werden, 2. Messianische Gläubige, deren Vater Jüdisch, aber deren Mutter nicht Jüdisch ist, können ebenfalls eingebürgert werden.

(Der Grund für den zweiten Punkt ist, dass ironischerweise in der rabbinischen Tradition nur die Mutter das Jüdisch-Sein vererbt. Deshalb wird ein Gläubiger, bei dem nur der Vater Jüdisch ist als Nicht-Jude angesehen, somit hat er seine Religion nicht „geändert“. So wird er als „Nachfahre“ von Juden eingebürgert, ist aber in ihren Augen nicht Jüdisch.)

Dass Innenministerium diskriminierte diese zwei Gruppen fälschlicherweise und dieser Präzedenzfall hat dem ein Ende gesetzt. Obwohl sich der Status von Messianischen Juden im Allgemeinen dadurch nicht verändert hat, so hat doch die Ungerechtigkeit ein Ende gefunden. Deshalb ist dieser Sieg sehr wichtig für uns. Jeder Schritt vorwärts vor dem Obersten Gerichtshof in Israel hat grosse geistliche Bedeutung.


Artikel

Exodus

Diese Woche feiern Juden auf der ganzen Welt Pessach (Ostern). Gemäss rabbinischer Tradition ist das wichtigste Prinzip dieses Festes, dass „in jeder Generation jede Person sich so sieht, als ob sie selbst aus Ägypten ausgezogen wäre beim Exodus.”

Als Jeschua (Jesus) auf dem Berg der Verklärung war, sprach Er mit Mose und Elijah über Dinge, die zu späterer Zeit in Jerusalem stattfinden würden. Lukas 9,31 – die (Mose und Elijah) erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfüllen zu Jerusalem.

Bei diesem Ausgang handelt es sich um sein „Ausgang“ von der Erde. Das Wort, das hier für Ausgang gebraucht wird, ist das griechische Wort exodus (bestehend aus “Ex”, wie in Exit – hinausgehen – und “odus”, wie in Odysee – eine Reise). Exodus ist natürlich auch das Wort, das gebraucht wird für den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten zur Zeit des Pessachfestes (Hebr 11,22; 2 Mose 12-14).

Wir sehen hier eine geistliche Parallele zwischen dem Exodus Jeschuas und dem Exodus von Ägypten. Das Schlachten des Pessachlammes ist ein Symbol für die Kreuzigung Jeschuas. Die Durchquerung des Roten Meeres ist ein Symbol für die Auferstehung. Jeschua wurde an Pessach gekreuzigt. Er wurde wieder auferweckt am selben Tag, zur selben Zeit, zu der die Kinder Israels das Rote Meer durchquerten: Kurz vor Morgengrauen am Morgen des dritten Tages nach Pessach (Joh 20,1; 2 Mose 14,27).

Gott hat die Durchquerung des Roten Meeres bewusst als ein Symbol für die Auferstehung Jeschuas „inszeniert“. Bei der Auferstehung führte Jeschua tausende von Seelen mit sich aus der Hölle in den Himmel. Das Volk Israel in Ägypten symbolisiert die toten Seelen. Bei der Durchquerung des Roten Meeres, gehen sie vom Tod zum Leben über, angeführt vom Engel Gottes in der Feuersäule (Jeschua in seiner prä-inkarnierten Form). Jeschua führte also die Kinder Israels am selben Tag und auf dieselbe Art aus Ägypten, wie die Seelen der Gerechten aus der Hölle in den Himmel.

Die Immersion (Taufe) gemäss dem Neuen Bund ist eine geistliche Wiederholung des Todes und der Wiederauferstehung des Messias. Die Durchquerung des Roten Meeres war ein Abbild desselben. In beiden Fällen gehen wir durch das Wasser, als ob wir selbst tatsächlich dabei gewesen wären.

So wie der Exodus das Abbild des ersten Kommens des Messias war, so war die Eroberung das Abbild Seiner Rückkehr. Mose führte die Kinder Israels aus Ägypten hinaus, so wie Jeschua uns aus dem Tod hinausführte. Josua führte die Kinder Israels zur Eroberung des verheissenen Landes, genauso wie Jeschua uns zur Eroberung der Königreiche dieser Erde führen wird. (Die 7 Posaunen der Offenbarung sind ein Abbild der 7 Posaunen beim Fall Jerichos – Offb 11,13.)

Jeschua war beim Exodus dabei als der Engel YHVHs in der Wolkensäule (2 Mose 3,2 und 4; 14,19 und 24). Er war anwesend bei der Eroberung des verheissenen Landes als der Anführer der Himmlischen Armeen (Jos 5,13-15). Nicht Mose hat das Rote Meer geteilt, sondern Jeschua – als dieser Engel. Nicht Josua hat das Land eingenommen, sondern Jeschua – als dieser Anführer. Wir sehen hier eine perfekte Übereinstimmung und Kontinuität: vom Exodus zur Eroberung und von der Kreuzigung zum Zweiten Kommen.

Gott sprach auf dem Berg der Verklärung mit Jeschua über das, was Er in dieser Generation zu tun gedachte. Heute spricht Er zu uns darüber, was Er in unserer Generation tun möchte. Jeschuas erstes Kommen war ein Abbild von Moses Generation. Unsere Generation ist das Bild für die Generation Josuas. Um als Generation Josuas Erfolg zu haben, müssen wir die Haltung Josuas annehmen: Lasst uns voll Glauben sein über den Sieg in der Endzeit, lasst uns das „Land einnehmen“, die Riesen dieser Welt bezwingen und Jeschuas Königreich auf dieser Erde aufrichten.


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2008

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.