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Update: Mureniyah tot!
©Asher Intrater, Februar 2008

Der meistgesuchte Anführer von Terroristen auf der ganzen Welt (vielleicht mit Ausnahme von Osama Bin Laden) wurde diese Woche in Damaskus getötet. Imad Mureniyah war verantwortlich für die Planung und Durchführung von Terroranschlägen der Hisbollah im Libanon und koordinierte ihre Aktivitäten mit dem Iran und Syrien. Am Montagabend feierte er im Geheimen das 29. Jubiläum der Iranischen Islamischen Revolution.

Am folgenden Abend, Dienstag, 12. Februar, verliess er um 10.30Uhr seine Wohnung im Kfar Susah Quartier von Westdamaskus. Er stieg mit seinem Bodyguard in seinen silbrigen Pajero und als er den Schlüssel umdrehte, explodierte eine Bombe unter seinem Sitz. Mureniyah und sein Bodyguard wurden auf der Stelle getötet. Niemand sonst wurde verletzt.

Die Führung der Hisbollah befindet sich in einem Schockzustand. Nasrallah kündigte ihre Absichten an, einen „offenen Krieg“ zu beginnen und „Israel auszulöschen“.

Die Israelische Regierung veröffentlichte (natürlich) eine Stellungnahme, in der sie jede Verbindung zu dieser Tat ablehnte. Premierminister Olmert, Verteidigungsminister Barak und der Kopf des Mossad Meir Dagan liessen nichts von sich hören.

Der Sprecher des Staatsdepartementes der USA, Sean McCormick, verlas eine kurze Stellungnahme, in der es heisst: „die Welt ist ein besserer Ort ohne diesen Mann.“

Mureniyah war verantwortlich für folgende Anschläge:

23. Oktober 1983 – Bombardierung der US Militärbasis in Beirut, 299 Menschen wurden getötet.

4. November 1983 – Bombardierung der Israelischen Militärbasis in Tyre, 29 Menschen wurden getötet.

10. März 1985 – Bombardierung einer Karavane ausserhalb von Metulla, 12 Menschen wurden getötet.

Juni, 1985 – Entführung des TWA Fluges 847 von Athen nach Rom – Ein Amerikanischer Seemann wurde während des Fluges getötet und seine Leiche auf die Landebahn geworfen.

17. März 1992 – Bombardierung der Israelischen Botschaft in Buenos Aires, 29 Menschen wurden getötet.

18. Juli 1994 – Bombardierung des Jüdischen Gemeinschaftszentrums in Buenos Aires, 85 Menschen wurden getötet.

7. Oktober 2000 – Entführung von Omar Sawad, Benny Avraham und Adi Avitan.

12. März 2002 – Bombardierung in der Nähe der Stadt Metsuba, 6 Menschen wurden getötet.

12. Juli 2006 – Entführung von Eldad Regev und Ehud Goldwasser, 8 weitere wurden getötet.

Israelische Sicherheitsverantwortliche waren überzeugt, dass er einen weiteren grösseren Anschlag plante und deshalb vor der Durchführung hatte gestoppt werden müssen.

Mehrere Verwandte von Opfern Mureniyahs wurden in Interviews nach ihrer Reaktion gefragt. Beinahe alle sagten, dass sein Tod ihnen keine Freude oder Trost bereite, aber es sei richtig, dass er seine gerechte Strafe erhalten habe.

Pe'er in Qatar

Israels beste Tennisspielerin, Shachar Pe'er, wird diese Woche Geschichte schreiben, wenn sie nach Qatar fliegt um an einem Turnier in A’Ducha, der Hauptstadt, teilzunehmen. Es ist das erste Mal, dass eine Israelin an einem Turnier in einer Arabisch-muslimisch-persischen Golfnation teilnimmt. Die Israelis sehen sie als eine Art Botschafterin des guten Willens, während sie die Welt bereist um Tennis zu spielen.

Gute Neuigkeiten im IDF (Israelisches Militär)

Diese Woche waren M. und T. von einer Gruppe von ungefähr 30 religiösen jüdischen Offizieren eingeladen worden um über die Bedeutung von Messianisch-Jüdischem Glauben zu sprechen. Die Diskussion und freundschaftliche Auseinandersetzung dauerte beinahe zwei Stunden.

Lehre: Freundschaft und Jüngerschaft

Jeschua (Jesus) betrachtete Jüngerschaft als einen Schulungsprozess, der sich in verschiedenen Stufen abspielte, an deren Ende Freundschaft stand.

Joh 15,14-15 – Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch aufgetragen habe. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn einem Knecht sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles anvertraut, was ich vom Vater gehört habe.

Mit jeder neuen Gehorsamsstufe erlaubte Jeschua Seinen Jüngern tieferes Wissen über den Vater uns Sich Selbst. Mit jeder neuen Stufe der Unterordnung unter Autorität gab Er ihnen mehr Autorität, die sie selbst ausüben konnten. Sie begannen nicht als Freunde, sondern als Diener. Mit der Zeit wurde ihre Dienerschaft zu einer vollen Freundschaft.

Jeschua selbst stellte Sich unter Autorität, Er gehorchte dem Willen Seines Vaters und führte ein Leben der Dienerschaft. Damit Seine Jünger zu Seinen Freunden werden konnten, mussten sie so werden wie Er. Durch Jüngerschaft entwickelten sie dieselben Charakterzüge, die Er hatte. Wie sie denselben Charakter entwickelten, wurden ihre Herzen eins. So wurden sie zu immer engeren Freunden.

Wer waren Jeschuas Freunde? – Dieselben Männer, die auch Seine Jünger waren.

Wer sind unsere Freunde? – Jene, die durch ähnliches Training, ähnliche Unterordnung und Charakterschulung gegangen sind mit Jeschua.

Dasselbe gilt für die Erziehung von Kindern. Eltern müssen das Endziel im Auge behalten. Schlussendlich sollten ihre Kinder ihre Freunde sein. Kinder müssen gelehrt werden zu gehorchen, sie können nicht schon als Freunde anfangen. Wenn sie nicht lernen zu gehorchen, werden sie schliesslich rebellisch und werden gegen die Loyalität einer Freundschaft verstossen. Eltern, die versuchen ihre Kinder als Freunde zu gewinnen, ohne dass sie gelernt haben zu gehorchen, werden keinen Erfolg haben.

Auf der anderen Seite sind weder die Erziehung, noch Jüngerschaft zum Zweck des Gehorsams und der Erziehung alleine. Das Ziel von Gehorsam und Erziehung ist Freundschaft. Die grösste Prüfung von Eltern und Mentoren ist es, ob Erzieher und zu Erziehender am Ende des Prozesses zu wahren Freunden werden.

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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.