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Das Gebet aus Johannes 17 – Teil 2
©1. December 14, 2008 Von Asher Intrater

Jeschuas hohepriesterliches Gebet in Johannes 17 kann in drei Teile unterteilt werden:

  • Zuerst betet Er für Sich Selbst, dass der Vater Ihn verherrliche mit der Herrlichkeit, die Er bei Ihm hatte, ehe die Welt war (Verse 1-5)
  • Dann betet Er für Seine Jünger (Verse 6-19)
  • Dann betet Er, dass Seine Jünger die ganze Welt beeinflussen würden (Verse 20-26).

Johannes 17 ist ein Gebet für den internationalen Leib der Gläubigen. Aber es ist auch ein Gebet dafür, dass dieser Leib gebraucht werden kann, um den Rest der Welt zu erreichen und zu retten. Johannes 17 ist Jeschuas Gebetsstrategie für Weltevangelisation.

In Johannes 3,16 lesen wir den vermutlich tiefsten Schrei von Gottes Herzen – dass alle gerettet werden. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab. Damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Gott liebt die ganze Welt. Trotzdem betete Jeschua nicht für die Welt.

Johannes 17,9 – “…nicht für die Welt bitte ich…“ Wenn Gott die Welt so sehr liebt, warum betet Jeschua nicht für die Welt? Die Antwort ist: hier geht es um Strategie. Die Welt muss gerettet werden. Aber die Menschen der Welt sind weniger sensibel für Gebet. Sie müssen lebendige Zeugnisse für das Evangelium sehen und hören.
Wahre Gläubig müssen nicht mehr gerettet werden. Sie reagieren sensibel auf Gebet und können für die Welt ein Zeugnis der Rettung sein. Jeschua betete, dass die Gemeinschaft des Glaubens ein Zeugnis für die Welt werde. Das nenne ich effektives Gebet für Weltevangelisation.

Johannes 17,21 – “…damit die Welt glaube, dass Du mich gesandt hast…“

Johannes 17,23 – “…damit die Welt erkenne, dass Du mich gesandt hast…“

Was für eine einfache und wunderschöne Strategie: Jeschua betet für Sich Selbst, dass Er in Herrlichkeit offenbart würde. Dann betet Er dafür, dass Seine Jünger Glauben und Liebe leben. Er betet dafür, dass Seine Jünger andere beeinflussen können und schliesslich betet Er dafür, dass durch das Zeugnis der Liebe und Einheit im Leib des Messias die ganze Welt zum Glauben kommen möge.

Lasst uns dieselbe Strategie benutzen:

  • Zuerst betest du dafür, dass du selbst in Gottes Gnade und Herrlichkeit leben kannst.
  • Dann betest du für die wahre Gemeinschaft der Gläubigen auf der ganzen Welt.
  • Schliesslich betest du dafür, dass die ganze Welt gerettet wird.

Johannes 17 beinhaltet ein Gebet, dass die internationale Gemeinde benutzt werden kann um das Evangelium zu verbreiten. Johannes 17 ist Jeschuas Art zu beten, dass Johannes 3,16 erfüllt werden würde.

Die Bundeslade nach Jerusalem bringen

Ich sehe ein geistliche Parallele zwischen den Anstrengungen König Davids die Bundeslade nach Jerusalem zurück zu bringen (2 Samuel 6) und denen der modernen Messianischen Bewegung, das Evangelium zurück in die Stadt zu bringen.

Beim ersten Versuch streckte Ussa seine Hand aus und berührte die Lade, die in Gefahr war herunterzufallen von dem Wagen, auf dem sie sich befand. In diesem Moment fiel er tot um. Dies passierte, weil sie sich nicht um das Gebot gekümmert hatten, die Lade von Priestern an Stäben tragen zu lassen.

Beim zweiten Versuch legte David seine königlichen Gewänder ab und tanzte wie wild vor Freude in den Strassen – zusammen mit den normalen Bauern. Seine Frau Michal verachtete ihn dafür. Sie wurde bestraft mit Unfruchtbarkeit, denn sie schätzte die Wichtigkeit von wilder, ausdrucksstarker Anbetung und Lobpreis vor dem Herrn nicht genug.

Diese zwei Vorfälle zeigen uns zwei grundlegende Prinzipien, welche das Evangelium nach Jerusalem zurück begleiten: 1) das Gesetz Gottes respektieren und 2) ungezügelte Hingabe an Gott in der Anbetung. In etwas moderneren Worten könnten wir sagen: Jüdische Wurzeln und charismatischer Ausdruck.

Manche möchten den charismatischen Ausdruck, aber halten nicht viel von den Jüdischen Gesetzen. Sie begehen den Fehler von Ussa. Andere wollen die Jüdische Tradition, aber halten den charismatischen Ausdruck lediglich für Emotionalität. Sie begehen den Fehler von Michal.

Wir aber wollen beides: den vollen Ausdruck der Werke und Gaben des Heiligen Geistes mit vollem Respekt gegenüber den Jüdischen Wurzeln des Bundes und des Königreiches. Interessanterweise liegt das neue Zentrum von Revive Israel in der Gegend von Kiryat Yearim, wo die Lade sich befand und Ahavat Jeschua, unsere Gemeinde, befindet sich im Stadtzentrum von Jerusalem.)

Kurze Neuigkeiten

Spanische Juden
Im 14. und 15. Jahrhundert wuchs die Jüdische Gemeinde im Katholischen Spanien und Portugal so stark an, dass sich die Katholischen Behörden schliessliche bedroht sahen. Die traurigen Folgen waren Verfolgung, Inquisition, erzwungene Bekehrungen und am Ende die Vertreibung der Juden aus Spanien 1492 und aus Portugal 1498.

Niemand kennt die genauen Zahlen der Juden, die sich damals zum Katholizismus bekehrten. Neuere genetische Untersuchungen der Y Chromosomen bei Jüdischen und Spanischen Männern zeigten aber eine Übereinstimmung von über 20%. Diese Untersuchungen könnten also nachweisen, dass die Zahl der bekehrten Juden im 14. Jahrhundert viel grösser war, als ursprünglich angenommen, und dass die Zahl der Menschen mit Jüdischen Wurzeln unter allen Spanisch oder Portugiesisch Sprechenden bis zu einem Fünftel betragen könnte.

JOS, Nigeria (Compass Direct News) – Ärger über vermuteten Betrug während den Wahlen endete in Unruhen in dieser Stadt, die zwischen dem islamischen Norden und dem christlichen Süden gelegen ist. Die mörderischen Anschläge von Muslimen auf Christen und ihr Eigentum kamen zu einem bitteren Ende: sechs tote Pastoren, mindestens 500 Tote und 40 zerstörte Kirchen. Polizei und Armee töteten gemäss Berichten ungefähr 400 randalierende Muslime, als sie versuchten die Unruhen zu bekämpfen; Islamisten erschossen, erstochen oder quälten mehr als 100 Christen zu Tode.

Israelische Wahlen – Gideon Saar gewann den ersten Platz in den Vorwahlen unter Benjamin Netanjahu in der Likud Partei. Gideon Saar ist ein aktives Mitglied des Knesset Komitees für die Beziehungen zu evangelikalen Christen und er hat einen guten Ruf in der christlichen Gemeinde. Nationale Neuwahlen sind auf Februar 2009 angesetzt.

Indien – Einige unserer Mitarbeiter nehmen diese Woche teil an einem von S und C geleiteten Einsatz zum Goa Strand Gebiet. Goa ist ein bekanntes Reiseziel für junge Israelische Rucksacktouristen, die Spass, Sünde und geistliche Erfahrungen suchen. Die Jerusalem Post (Zeitung) berichtete diese Woche, dass der Indische Staatssekretär, J.P. Singh, eine Warnung herausgegeben hatte über mögliche Al Kaida Terrorattacken in und um Goa.
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