logo
Revive Israel Ministerien

Das Gebet aus Johannes 17
©7. December, 2008 Von Asher Intrater

Das hohepriesterliche Gebet Jeschuas (Jesu) setzt für uns ein hohes Ziel für Fürbitte, es ist ein Schatz an Offenbarungen. Viele Leute sprechen von Johannes 17 als Jeschuas Gebet um Einheit der Gemeinde. Das war sicherlich ein Teil Seines Gebets. Aber das Gebet als Ganzes ist noch viel mehr als das.

Der Satz von unserem “Einswerden mit Ihm” kommt fünfmal vor in Johannes 17, während achtmal die Rede ist von Jeschuas Herrlichkeit oder unserer Verherrlichung in Ihm. Es ist also mehr ein Gebet für die Verherrlichung der Gemeinde, als für ihr Einswerden.

Ein verändertes Verständnis von Johannes 17 könnte einen Durchbruch für Fürbittegebet auf der ganzen Welt bewirken. Es ist das Gebet, dass der Leib des Messias auf der ganzen Welt in seine vorbestimmte Herrlichkeit, Berufung und Heiligkeit findet.

Es gibt einen Unterschied zwischen Vereinigung und Einheit. Jeschuas primäres Gebet für uns ist, dass wir „eins“ werden mit Ihm und dem Vater. Es ist ein Gebet für unsere Vereinigung mit Gott. Wenn wir eins werden mit Gott, so werden wir sicherlich auch ein miteinander. Aber die Vereinigung mit Gott muss immer Vorrang haben, vor unserer Einheit miteinander.

Wenn wir uns das Volk Gottes auf der ganzen Welt vorstellen, das eins wird in Gottes Herrlichkeit, so vergrössert sich unser Verständnis von Gottes Zielen plötzlich und exponentiell. Petrus schrieb, dass wir Teilhaber an der Göttlichen Natur werden würden (2 Petrus 1,4). Paulus betete, dass wir mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt werden würden (Epheser 3,20).

Johannes Kapitel 17 ist das Gebet, dass wir den grossen Missionsauftrag erfüllen würden, damit die ganze Welt wissen würde, dass Jeschua Herr ist (Johannes 17,21 und 23). Es ist das Gebet, dass wir die zwei grossen Gebote Gott und einander zu lieben erfüllen würden (Markus 12, Lukas 10). Es ist das Gebet, dass wir die gereinigte Braut Christi werden, so wie sie in der Offenbarung und im Epheserbrief beschrieben wird.

Jeschua betete, dass wir Seine Herrlichkeit sehen könnten. Johannes erlebte eine Antwort auf dieses Gebet, als er Jeschua in Seiner verherrlichten Gestalt sah in Offenbarung 1. Die Herrlichkeit Gottes ist die Kraft, die mit der Gegenwart Gottes kommt. Sie fliesst wie ein Feuerstrom von Seinem Thron (Daniel 7,10). Sie ist wie ein riesiger Wirbelsturm von Kernkraft (Ezechiel 1). Sie wurde von den Jüngern auf dem Berg der Verklärung gesehen (Lukas 9, Matthäus 17). Sie erlebten auch ein paar “Flammen“ dieser Herrlichkeit am Pfingstmorgen (Apg 2).

Jeschua sagte, dass Er die Herrlichkeit mit dem Vater teilte EHE die Welt war (Johannes 17,5). Diese Herrlichkeit war bei der Schöpfung. Die Herrlichkeit Gottes war die Kraft, die das Universum erschuf. Sie ist wie ein riesiger Quasar – wie ein umgekehrtes Schwarzes Loch, das nicht das Universum verschluckt, sondern es ausspeit.

Wie viel Kraft ist das? Einstein bewies, dass Energie der Masse mit Lichtgeschwindigkeit multipliziert entspricht (E = mc2). Wenn wir also die Masse der ganzen Schöpfung nehmen und sie gemäss dieser Formel multiplizieren, so erhalten wir die Menge von purer Energie, die von Nöten war, um das ganze Universum zu erschaffen. Das ist die Kraft, die in der Herrlichkeit Gottes liegt.

Kurzinformationen aus Israel

Kasam-Raketen
Dieses Jahr kam es zu einer Übereinkunft zwischen Israel und Hamas betreffend einer “Regiah” – einer Zeit der Ruhe, in welcher man einander nicht angreifen wollte. Alleine im Monat November wurden jedoch 215 (!) Kasam-Raketen vom Gazastreifen nach Israel abgeschossen! (So viel zu Friedensabkommen mit der Hamas.)

Hebron
Am letzten Donnerstag um 14.30 Uhr führte eine Spezialabteilung der Israelischen Polizei eine Razzia im “Friedenshaus“ in Hebron durch, vertrieb alle Jüdischen Siedler und versiegelte die Türen. Die Operation wurde überraschenderweise in nur 36 Minuten (!) beendet, obwohl gewalttätige Auseinandersetzungen angekündigt worden waren.

Trotzdem ist das Thema Hebron immer wieder Anlass für Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern, in der Israelischen Gesellschaft und sogar unter Messianischen Gläubigen. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung von Geschehnissen in Hebron in der neueren Geschichte:

Juni 1967 – Im Nachfeld des Sechstagekriegs erobert Israel die Herrschaft über Hebron.
April 1968 – Religiöse Siedler kommen an um Pessach zu feiern und gründen eine Jüdische Gemeinde dort.
Oktober 1968 – Palästinensische Terroristen werfen eine Handgranate in die Mitte von Jüdischen Siedlern, die in der Machpelahöhle beten (wo Abraham und Sarah begraben liegen). 47  werden dabei verletzt.
Mai 1980 – Terroristen eröffnen das Feuer auf eine Gruppe von Juden, die zum Gebet kommen. Sechs werden getötet.
September 1988 – Rabbi Levinger eröffnet das Feuer auf eine Gruppe von Palästinensern im Zentrum von Hebron. Einer kommt ums Leben. Levinger wird vor Israelischem Gericht für schuldig befunden.
Februar 1994 – Dr. Baruch Goldstein betritt die Machpelahöhle mit einem vollautomatischem Gewehr und ermordet 29 Palästinensische Muslime, die dort beten.
März 2001 – Das Jüdische Baby Shalhevet Pas wird von einem Terrorschützen umgebracht.
November 2002 – Aus einem Hinterhalt töten Terroristen 11 Israelische Soldaten, Polizisten und Zivilisten.
März 2007 – Mehrere Hundert Jüdische Siedler belegen das “Friedenshaus“ an der Grenze zu einer Palästinensischen Nachbarschaft in Hebron.

Sandra
Letzte Woche rettete das Indische Kindermädchen Sandra Samuel den 2jährigen Moishe Holtzberg aus der Hand von Terroristen, die seine Eltern umgebracht hatten. Diese Woche kam sie für die Beerdigung in Israel an und sagte, dass ihr Platz an mit Moishe sei und ihre Aufgabe sich um ihn zu kümmern.

Sandra erklärte in einem Interview mit einem Israelischen Journalisten: “Ich bin eine Katholische Christin und für mich ist die Arbeit mit einer Jüdischen Familie eine Geschenk. Ich wuchs auf mit den Biblischen Geschichten und Geschichten über die Erwählung des Jüdischen Volkes. Ich glaube, dass jeder, der den Juden hilft einen speziellen Segen erhalten wird.“

Barkat
Nir Barkat, der neue Bürgermeister von Jerusalem, erwähnte bei einem Fernsehinterview am Israelischen Fernsehen, dass, obwohl er selbst „säkular” eingestellt ist, sein Grossvater damals der Lubavitcher Oberrabbiner war. Der Lubavitcher Rabbiner war ein direkter Nachfahre des Baal Shem Tov Rabbiners, der behauptete, ein direkter Nachfahre von König David zu sein. Anders ausgedrückt behauptet Barkat ein direkter Nachfahre König Davids zu sein. In einem anderen Interview sagte er, er sehe sich selbst in „die Fussstapfen König Davids“ treten.


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2008

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.