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Revive Israel Ministerien

©Asher Intrater Februar, 2008

Kurzes Update:
Erdbeben erreicht den Tempelberg
Am Freitag, 15. Februar, traf ein Erdbeben mit Wert 5.3 auf der Richterskala den Mittleren Osten. Das Epizentrum lag 20km östlich von Tyre im Libanon, in der Nähe der nördlichen Grenze Israels. Die Erschütterung konnte bis nach Jerusalem gespürt werden, wo auf dem Tempelberg ein Graben aufgerissen wurde im gepflasterten Vorplatz der Felsendom Moschee.
Der Graben war 2m lang, 1.5m breit und 1m tief und wurde von Angestellten der Moschee mit Brettern überdeckt. Die Islamistische Bewegung gab Israel die Schuld für diesen Graben (?!), weil die archäologischen Grabungen den Boden unter der Moschee geschwächt hätten.


Islamische, antisemitische Aussagen
In einer weiteren verbalen Attacke, sagte der Iranische Präsident Ahmadinedschad am Mittwoch an einem Grossanlass vor seinen Anhängern im Südiran, dass Israel ein “dreckiges Bakterium” im Mittleren Osten sei. Der Generalsekretär der UNO, Ban Ki Mun, soll Ahmadinedschads Bemerkung als “untolerierbar und nicht zu vergeben“ bezeichnet haben.
In gleicher Weise soll Irans Militäroberhaupt, General Muhammed Ali Jafari, eine Brief an den Anführer der Hisbollah, Nasrallah, geschrieben haben, in welchem steht: “Die Macht der Hisbollah (im Libanon) nimmt mit jedem Tag zu und in naher Zukunft werden wir Zeugen werden davon, wie dieses Krebsgeschwür, genannt Israel, verschwindet.“

Jesaja 56 und "The Call" - Jerusalem
Gebet mit einer Vision für die ganze Welt

Ich war sehr überrascht, als mich die Leiter von “The Call” (Lou Engle, Mike Bickle, Che Ahn, Rory Alec) fragten, ob ich bereit wäre sie für ihren „heiligen Anlass“, der für den 11. Mai 2008 (Pfingsten) geplant ist, geistlich zu unterstützen. An einem frühen Morgen letzte Woche gab mir der Herr eine Offenbarung über Jesaja 56,7 – Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.

Das Haus, auf das sich Gott hier bezieht, ist der frühere Tempel in Jerusalem, als geistliche Parallele entspricht dieser dem Leib des Messias, sowohl in Israel, als auch auf der ganzen Welt.  Gottes Vision ist ein Gebetszentrum, in welchem Gebet geopfert wird für alle Nationen der Welt von Jerusalem aus. Der Sinn des Gebetes von Jerusalem aus, soll Gebet mit einer globalen Perspektive sein.

Natürlich kann man überall auf der Welt mit einer globalen Perspektive beten, aber es liegt etwas Besonderes in Gottes Plan Jerusalem zu einer zentralen Stelle (so eine Art geistlicher Hauptstadt) zu machen, von wo aus Gebet für die ganze Welt zu Ihm aufsteigt. Genau so wie Berlin der Ort sein soll, an dem für Deutschland gebetet wird und Rom der Ort, an dem für alle Katholiken gebetet wird, so ist Jerusalem der Ort, an dem für die ganze Welt gebetet werden soll.

Dan Juster (der Leiter von Tikkun International, Anm. d. Ü.) lehrt, dass das Opfer der 70 Stiere, das im Tempel dargebracht wurde (4 Mo 29)  eine Fürbittehandlung der Priesterschaft für alle Nationen war. Das Räucherwerk, das im Tempel dargebracht wurde, war ein Symbol für das Gebet, das zum Himmel aufsteigt und die Welt beeinflussen kann (siehe: Offb 8,3-5; Luk 1,9-11).

Heute ist es uns dank der Technologie des Internets und der Satellitenschüsseln möglich miteinander und mit einer weltweiten Perspektive zu beten. Und es ist nur recht, dass weltweite Fürbitte mit dem lokalen Leib der Messianischen Gläubigen hier in Israel verbunden wird.

Hier sind einige Gedanken dazu, wie wir mit einer weltweiten Perspektive beten können, mit Zielen für die Welt, ausgehend von Jerusalem:

  • Apg 1,8 – Weltevangelisation: "ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde." Die Erfüllung des Missionsauftrages, Durchbruch in jeder Nation, vor allem eine grosse Ernte in Asien, die Vision der Strasse nach Jerusalem.
  • Apg 2,17 – Weltweite Erweckung: “ich werde von meinem Geist ausgiessen auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen“, zusätzlich auch für Wunder, Prophetie, apostolischen Dienst, Anbetung, usw.
  • Joh 17,21 – Einheit der wahren Gemeinde: “dass auch sie in uns eins seien“, auch für Reinheit, Kraft und Leidenschaft. Dass die Braut bereit gemacht wird. Eine Erneuerung in der katholischen und reformierten Gemeinde.
  • Rö 11,26 – Errettung von Israel: “Und so wird ganz Israel gerettet werden”, dazu auch für Religionsfreiheit, Wachstum für den Messianisch-Jüdischen Überrest, die Wiederherstellung des „Königreichs“ für Israel.
  • Psalm 122,6 – Frieden im Mittleren Osten: “Bittet für den Frieden Jerusalems!” Inklusive Sicherheit für Israel, Versöhnung zwischen Arabern und Juden durch Jeschua, Erfüllung von Jesaja 2 und Jesaja 19.
  • Matthäus 3,2 – Busse für Moralischen Zerfall: “Tut Busse, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ Besonders in der säkularen Gesellschaft des Westens, auch für sexuelle Unmoral und Perversion, Abtreibungen, Unterhaltungsindustrie, Geist von Isebel, Rebellion, Okkultismus, usw.
  • Luk 11,18 – Satans Reich uneins machen: “Ist denn der Satan auch mit sich selbst uneins, wie will sein Reich bestehen?" Die Geister des Islam und des Terrorismus, den Geist, der sich gegen Missionare stellt, den Geist des Antisemitismus, den Geist der Verfolgung von Christlichen Missionaren, den Geist des Tieres der Endzeit, des organisierten Verbrechens, usw. binden.
  • 1 Tim 2,2 – Für Regierungsmitglieder: “für die Könige und alle Obrigkeit”, für Weisheit, Gerechtigkeit, richtigen Gebrauch der Regierungsgewalt, mit eingeschlossen Polizei, Militär, Gerichte, Legislaturen, den Präsidenten der USA.
  • Luk 19,13 – Für Leiter in der Wirtschaft: “Handelt, bis dass ich wiederkomme!" Für Berufsleute in Diensten der Wirtschaft, Integrität, Grosszügigkeit, Schaffen von Stellen, Kampf gegen Armut und Krankheit, Schutz der Umwelt, Arbeitsethik, Transfer des Königreichs Gottes in das reale Leben.
  • Offb 22,20 – Für die Rückkehr: “Komm, Herr Jeschua (Jesus)!” Für diesen Tag, an dem Seine Füsse wieder auf dem Ölberg stehen. Dies beinhaltet den Sieg bei Armaggedon (der Schlacht der Endzeit), die Wiederherstellung Seines Königreichs, Auferweckung der Toten, usw. Wir Messianischen Juden fügen dem unsere Perspektive hinzu: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!“ – Matthäus 23,39. Alle Gebete führen schlussendlich zu Jeschuas Rückkehr. Da diese in Jerusalem stattfinden wird, hangen all diese Gebete logischerweise auch mit dieser Stadt zusammen.

 
Jeschua wies uns an zu beten „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.” – Matthäus 6,10. Eine weitere, simple Offenbarung: Wenn Jeschua sagt “Erde”, so spricht Er von der ganzen Erde. Wir könnten also folgendermassen beten: „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe auf der ganzen Welt, so wie du es geplant hast im Himmel.”

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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.