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"Gott verdamme Amerika"
©Asher Intrater März, 2008

Die Israelische Presse berichtete kurz über Barak Obamas Pastor, Jeremiah Wright von der Trinity United Church of Christ, der in einer Predigt wiederholt gerufen haben soll: “Gott verdamme Amerika, Gott verdamme Amerika!” (Im Hebräischen existiert kein Wort für „verdammen“, darum wurde die Aussage als „Gott verfluche Amerika“ übersetzt.)

Ich möchte in diesem Artikel weder über die politischen Auswirkungen seiner Bekanntschaft mit Obama sprechen, noch über die theologischen Inhalte der „Befreiungstheologie“, geschweige denn über Obamas persönlichen Glauben – da er offen bezeugt, dass er „Christus gefunden“ hätte in dieser Gemeinde. Ich möchte vom Standpunkt des Gebetes ausgehen: Es ist unbedingt notwendig, dass wir FÜR Amerika BETEN.

Das Jüdische Volk wurde angewiesen FÜR die Nation Babel (Irak) zu beten, als sie im 6. Jahrhundert dort im Exil lebten – Jeremia 29. Alle Christen sind aufgerufen FÜR diejenigen in der Obrigkeit zu beten – 1. Tim 2.

Jeremia 29,7
Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe lassen wegführen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohl geht, so geht's auch euch wohl.

Es war zweifellos schwer für die Israeliten in Babel für die Nation zu beten, von der sie sich ausgenutzt fühlten. Aber in ihrer Generation war Babel die grösste Weltmacht, genau so wie Amerika heute die Weltmacht ist. Obwohl es paradox erschien, würde ihr Gebet für Babel in ihrem eigenen Wohlergehen resultieren. So ist es heute: Amerikas Wohlergehen ist noch immer von Vorteil für die meisten Christen, Juden und andere unterdrückte Völker auf der Welt.

Es ist einfach bittere Gefühle gegen Amerika zu hegen, vor allem für die, welche dort leben. Die ganze Unterhaltungsindustrie hat sexuelle Unmoral und Zügellosigkeit verbreitet. Das Amerikanische Volk ist überfüttert, zügellos und betet Bequemlichkeit an. Und doch, würdest du wirklich eine Welt ohne Amerika wollen?

Amerika ist das einzige Land, das sich klar gegen den Islamischen Djihad ausgesprochen hat. Es ist die einzige Nation, die sich in der UNO konsequent auf die Seite Israels gestellt hat. Es ist die Nation, aus welcher die meiste gläubige Literatur kommt, die heute erhältlich ist. Es ist die Nation mit der besten Form von Wahlen, Gerichtssystemen und Gesetzgebung auf der Welt. (Am Freitag fanden im Iran nationale Wahlen statt. Dabei wurden alle Kandidaten, die sich für eine Reform gegen Ahmadinedschads Regierung aussprachen, schon von Anfang an disqualifiziert.) Amerika garantiert mehr als jede andere Nation die Einhaltung der Bürgerrechte und die Religionsfreiheit.

Über die letzten sechs Monate ist der US-Dollar im internationalen Markt fast 25% gefallen. Die Mehrheit der Christlichen Hilfsorganisationen und auch evangelistische Missionsorganisationen erhalten ihre finanzielle Unterstützung in Dollar. Das heisst, dass in diesem Jahr all diese Dienste effektiv 25% ihrer Spendengelder verloren haben.

Während die meisten echten Anhänger Jeschuas (Jesu) niemals so harte Worte gebrauchen würden wie Reverend Wright, so hat doch der Geist der Rache und der Ablehnung gegen Amerika einen unterschwelligen Einfluss auf viele gehabt. Viele so genannte „Gebete“ oder „Prophetien“ über Amerika waren nicht mehr als Klagen und Anschuldigungen vor dem Thron Gottes. Das Resultat war eine versehentliche Verfluchung dieser Nation und ihrer Regierung. Andere „neutralisierten“ ihre Gebete einfach, indem sie sich dachten, es wäre einfach am besten, gar nicht für Amerika zu beten.

Ich glaube es ist höchste Zeit, dass wir jetzt für Amerika beten. Im Folgenden sind einige Schlüsselpunkte:

  1. Moralische Busse – Möge eine Welle der Erweckung über Amerika hinweg gehen, die zu einer echten Umkehr zu Gott führt, Integrität in der Regierung und Wirtschaft, Sieg über den Geist der Isebel, den Geist der Rebellion und Lust und ein Aufblühen der wahren Glaubensgemeinschaften.
  2. Politik – Mögen gottesfürchtige und gerechte Menschen gewählt werden für die Präsidentschaft, den Kongress, den Senat, als Gouverneure, Bürgermeister und Richter in den diesjährigen Wahlen im November 2008. Möge Präsident Bush ein effizientes und fruchtbares letztes Jahr im Amt erleben.
  3. Wirtschaft – Möge sich der Dollar wieder stabilisieren, der Dollarkurs sich wieder erholen im internationalen Markt und mögen alle Hilfs- und Missionsorganisationen einen guten Geschäftsabschluss erreichen. Mögen gottesfürchtige Männer und Frauen zu Erfolg kommen in der Wirtschaftswelt.
  4. Miltär – Möge es einen klaren Sieg geben im Irak, wobei die internationalen Terrorkräfte besiegt und zerschlagen werden und eine stabile und gerechte Regierungskoalition aus lokalen Irakern gebildet werden kann, die das Land führt, damit die Amerikanischen Truppen zurückkehren können. (Persönlich hoffe ich auch darauf, dass Bin Laden etwa 60 Tage vor den Wahlen in Amerika gefangen oder getötet wird.)
  5. Israel – Mögen die USA weiterhin ein loyaler Freund für Israel sein in der Endzeit. (Die Israelischen Medien schlossen schnell darauf, dass die „Verdammung“ Amerikas durch Wright teilweise auf Amerikas Unterstützung für den Staat Israel zurückzuführen sei.)

Bemerkung: Präsident Bush und andere Weltführer werden für die Feier des 60. Geburtstages Israels zur selben Zeit wie der globale Gebetstag und „The Call Jerusalem“, angesetzt für den 11. Mai, in Jerusalem sein. (Um genauer zu sein, treffen sie sich unmittelbar nach uns im selben Saal im Konferenzzentrum in Jerusalem.) Vielleicht ziehst du es in Betracht, nach Israel zu kommen und mit uns zu beten an dieser heiligen Veranstaltung, oder zumindest betest und fastest du an diesem Tag mit uns.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.