logo
Revive Israel Ministerien

Ganz Israel wird gerettet werden
©1. Juni, 2008 Von Asher Intrater

Die letzte Woche brachte in Israel mehr öffentliche Berichte über das Evangelium unseres Messias Jeschua (Jesus), als je zuvor.

  1. Dan Sered von der Organisation Israelische Juden für Jesus wurde in der populären Fernsehshow „Guten Morgen Israel“ auf Kanal 2 interviewt.
  2. Die Familie Ortiz, deren Sohn Amiel die Explosion einer Paketbombe wie durch ein Wunder überlebte, wurde in einem wöchentlichen TV Magazin auf Kanal 1 interviewt.
  3. Ein messianisches Teenagermädchen bestand die Vorausscheidung für die bekannte Talentshow “A Star is Born” (vergleichbar zu unserem “Deutschland sucht den Superstar” oder “Musicstar”). Sie überzeugte die Jury durch ihre überzeugende Musik und schöne Stimme, während sie Texte aus den Psalmen sang.
  4. Der Vorfall aus der Stadt Or Yehuda, wo der Vize-Bürgermeister die Verbrennung von Neuen Testamenten organisiert hat, wurde auf zwei farbigen Seiten in der Maariv (Tageszeitung) diskutiert und verursachte viele Reaktionen zur Religionsfreiheit.

Ein ultraorthodoxer Mann, dem ich das Evangelium erklärt hatte, sagte mir, er wolle seinen Rabbi fragen, was er zu meinen Aussagen meinte. Ich sagte ihm darauf, dass sein Rabbi sehr wütend sein würde, dass er überhaupt mit mir gesprochen hatte (aber er glaubte mir nicht). Er kam in dieser Woche zurück, entsetzt darüber, dass sein Rabbi ihn angeschrien hatte. Er war verletzt vom Zorn des Rabbis und will jetzt mehr wissen über unseren Glauben.

Die Samen für Römer 11,26, dass “ganz Israel gerettet wird”, werden vor unseren Augen gepflanzt. Die Verheissung wird erfüllt werden. Betet mit uns für diese grosse landesweite Erweckung, die kurz bevor steht.

Geistlicher Kampf

Gleichzeitig kommen zahlreiche Israelische Gläubige zu mir und berichten mir, wie sie erleben, was in 2 Kor 4,8-9 geschrieben steht: “Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten, und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. Wir sind oft ratlos, aber nie verzweifelt. Von Menschen werden wir verfolgt, aber bei Gott finden wir Zuflucht. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um.“ Gemeinsam mit dem freimütigen Zeugnis Geben, kamen auch ein grosser geistlicher Druck und viele Angriffe. So fühlen wir uns inmitten der Durchbrüche für das Königreich.

Mein ältester Sohn, ein Offizier in der Israelischen Armee, der eine wichtige Kampftruppe führt, sagte mir, dass er mit dem ganzen Druck der Verantwortung und dem Stress einfach nur noch durchhalten könne. Das erinnerte mich an Paulus Ermutigung zum geistlichen Kampf: „ Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die Geister der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen könnt.“ – Epheser 6,12-13. Manchmal hast du alles getan, was du kannst. Es bleibt nichts mehr übrig. Alles, was du noch tun kannst, ist “stehen” – einfach überleben.

Es gibt zwei Arten von Gebet, die du in so einer Situation beten kannst, nachdem du, nach bestem Wissen, alles getan hast, was du kannst. Das erste ist einfach das Gebet im „Geist“. Epheser 6,18 – “Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist.“ Das bedeutet unter anderem auch in Zungen zu beten (1 Kor 14,14-15). Manchmal wissen wir nicht einmal, was oder wie wir beten sollen. Aber der Heilige Geist kann durch uns beten, obwohl wir uns vielleicht so fühlen, als hätten wir keine Kraft. (Römer 8:26 – „Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich [für uns] in unaussprechlichen Seufzern.“)

Ein anderes Gebet, das du beten kannst, wenn du solchen Druck verspürst, ist das Gebet Jeschuas von Gethsemane. „Nicht wie ich will, sondern wie du willst!” Und wie fühlte sich Jeschua in diesem Moment? “traurig”, “verzagt”, “Meine Seele ist betrübt bis an den Tod”, verlassen, müde (Matthäus 26,37-41). Oft fühlen wir uns in den geistlich wichtigsten Momenten unseres Lebens total „ungeistlich“. Wir können sogar überflutet werden mit dunklen Gefühlen, uns verloren fühlen, als hätten wir die Kontrolle verloren, besiegt. Das ist genau der Moment in dem man immer und immer wieder sagen sollte: “Nich wie ich will, sondern wie du willst!“ Selbst wenn wir uns fühlen, als würden wir den Kampf verlieren, können wir doch immerhin durchhalten. Bete „nicht wie ich will, sondern wie du willst!“ – ein unglaublicher Sieg könnte dadurch gewonnen werden und die Tiefe von Jeschuas Charakter und Integrität kann in uns verankert werden.

Verfolgung – Mut – Wunder

Im Buch der Apostelgeschichte, je mehr die Apostel die Möglichkeiten hatten, das Evangelium zu verkünden, je mehr wuchs auch die Intensität der Verfolgung. Je grösser die Durchdringung der Dunkelheit mit dem Evangelium, desto grösser ist auch die Reaktion darauf in Verfolgung. Das ist zu erwarten.

Und wie sollte unsere Reaktion aussehen? – noch mehr Mut das Evangelium zu verkündigen in Zukunft; und die Kraft Wunder zu tun.

Apg 4,29 – “Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden und strecke deine Hand aus zur Heilung, und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.“

Die Apostel beteten hier nicht um Wunder, damit sie ihr Zeugnis beweisen konnten. Sie hatten schon Wunder erlebt. Sie hatten bereits mit Freimütigkeit gepredigt. Sie waren schon geschlagen und ins Gefängnis geworfen worden.

Was sie hier eigentlich sagten, war dies: “Herr, wir wurden bereits verfolgt für unsere Freimütigkeit. Aber das stört uns nicht. Gib uns noch mehr Kraft um noch freimütiger zu predigen und noch mehr Wunder zu tun, obwohl wir wissen, dass dies noch mehr Verfolgung mit sich bringen wird. Wir sind bereit für mehr Verfolgung, so lange wir die Freimütigkeit haben zu predigen und die Zeichen und Wunder, die unsere Predigt begleiten.“

Grössere Verfolgung bringt uns in grössere Einheit. Wenn der Feind uns alle angreift, dann wird es offensichtlich, dass wir Teile desselben Leibes sind. So lasst uns in der Verfolgung beten für mehr Rettungen, mehr Wunder und mehr Einheit.


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2008

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.