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Israels Schmerz und die Freude der Welt
©17. Juli, 2008 Asher Intrater,

Samir Kuntar und 4 weitere verurteilte Terrorissten wurden letzte Woche in den Libanon zurück gebracht, im Austausch gegen die Leichen der zwei Israelischen Soldaten, die zu Beginn des zweiten Libanonkrieges entführt wurden, Eldad Regev und Udi Goldwasser. Kuntar wurde im Libanon als Held empfangen, willkommen geheissen von Präsident Suleiman, Premierminister Seniora und anderen politischen und religiösen Persönlichkeiten. Der Anführer der Hisbollah, Scheich Hassan Nasrallah, verkündete dies als den Beginn einer siegreichen Zeit. Kuntar selbst sagte: “Wir werden alle bald ins Grössere Palästina zurück kehren.”

Hier sind einige Berichte aus der Israelischen Presse:

Simah Kadmon vom Yediot: Gestern um 9.41Uhr am Morgen hielt ganz Israel den Atem an, als die zwei Särge von  Eldad und Udi auf den Boden hinunter gelassen wurden. Obwohl wir es wussten, es gehört hatten und man uns sogar gewarnt hatte, dass keine Chance bestand, dass die zwei lebend zurück kommen würden –in diesem Moment waren wir alle unter Schock. Dann kam die Trauer. Was für ein trauriger Tag! Kein Wunder fühlten wir uns alle wie eine grosse Familie von Hinterbliebenen. Was für eine Boshaftigkeit! Wir wurden Zeugen vom totalen Mangel an Menschlichkeit und von Freudesbezeugungen im Libanon über die Rückkehr von einem Kindsmörder. Das Volk Israel vereinte sich in der Trauer der Familien dieser zwei Soldaten.

Die Jerusalem Post: Im Jahr 1979 kamen Kuntar und drei weitere Amokläufer in einem Schlauchboot vom Libanon nach Nahariya (an Israels Nordküste). Dort töteten sie einen Polizisten, der sie zufälligerweise gesehen hatte, dann brachen sie in die Wohnung von Danny Haran ein und zwangen ihn und seine 4-jährige Tochter Einat mit ihren Waffen hinaus auf den Strand zu gehen, wo sie sie umbrachten.

Maarivs Beschreibung in 1979: Nachdem er Danny Haran ertränkt hatte, wendete sich Kuntar dem 4-jährigen Mädchen zu. Er nahm sein Gewehr und schlug es dem Kleinkind über den Kopf, worauf sei zu Boden fiel. Kuntar schleifte sie dann zum nächsten Felsen. Einat bedeckte instinktiv ihren Kopf mit den Armen. Kuntar riss die Arme weg und dann schlug er sie wiederholt mit dem Griff seines Gewehres auf den Kopf und trat ihren Körper, so lange bis Blut aus ihrem Mund und ihren Ohren floss. Er schlug weiter auf sie ein, bis ihr Kopf zersplittert war (Wikipedia).

Uri Aurbach im Yediot (in einem offenen Brief an die Libanesen): Israel hat keinen Streit mit euch um Landesgrenzen. Wir haben einen Streit mit euch über moralische Grenzen. Ihr freut euch über euren „Sieg“ und macht euch lustig über den Schmerz unseres Volkes. Aber noch ein weiterer solcher Sieg und euer Volk wird ganz verloren sein. Ihr merkt nicht, was diese so genannten Siege euch kosten. Mit ihnen erringt die fanatische Hisbollah die Herrschaft über euer Land, angeführt von ihrem kanibalischen Chef, Scheich Narallah.
            Ja, es ist ein trauriger Tag für Israel, aber darin findet sich: Schmerz, Selbstbeherrschung und Nationalstolz darüber, wer wir sind: Die Jüdische Frontmauer der Verteidigung gegen Iranische Verrücktheiten. Unsere Kinder sind zurück gekehrt in ihr Land (Jeremia 31). In euer Land ist ein Kindsmörder zurück gekehrt. In tiefer Trauer haben wir unsere Toten empfangen. Ihr aber, in grosser Freude und mit Jubel, habt ein Monster empfangen. Macht die Augen auf und seht den Unterschied.

CNN zeigte die Feierlichkeiten in Beirut, unter anderem auch ein grosses Poster, auf welchem steht: Israels Schmerz ist Libanons Freude. Aber nicht alle Libanesen sehen das so. Ich glaube, dass es im Hintergrund sogar einen Rückschlag für die Hisbollah geben wird im ganzen Libanon.

Lee Smith, Sonderkorrespondent in Beirut, schrieb folgendes exklusiv für Maariv: Nicht alle Bewohner vom Libanon nehmen teil an diesen Feierlichkeiten. Eine shiitische junge Frau sagte: „Diese Feier erstaunt mich. Sie zeigen eine soziale Schizophrenie hier im Libanon und eine doppelte Moral.“ Während viele lieber äusserlich schweigen, schämen sie sich über das Verhalten ihres Volkes. Viele Bewohner der christlichen Quartiere der Stadt ignorierten die Feierlichkeiten vollständig. Viele Suniten waren schockiert, sogar empört mit Seniora, dass er gegenüber Nasrallah klein beigegeben und Kuntar als Helden empfangen hat. Ein anderer Libanese sagte: „Ich verspreche euch, dass es viele Shiiten gibt, die empört sind über diese Feierlichkeiten, aber ihr werdet ihre Stimmen nicht hören, denn wenn sie ihren Mund öffnen, gelten sie als Verräter.“

Die Welt ist heute in drei Gruppen gespalten: Diejenigen, die sich mit der Hisbollah an Israels Schmerz freuen, diejenigen, die schweigen und diejenigen, die mit Israel stehen im Schmerz. Jeschua sagte: „Ihr werdet weinen und klagen, und die Menschen in dieser Welt werden sich darüber freuen. Ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll sich in Freude verwandeln! (Joh 16,20).“ Während Israel wohl gedemütigt ist, bewirkt Gott in unserem Volk tiefere Einheit, Nüchternheit, Überzeugung, Entschlossenheit, Mitgefühl und Integrität.

Ich fange an die Bedeutung davon zu sehen, dass das Volk Israel das „erwählte Volk“ ist in derEndzeit. Israel ist ein Stolperstein für die Nationen der Welt: ein moralischer Test und eine Trennlinie von Gott (Sacharja 12,3). Die Welt machte sich lustig über Jeschua bei Seiner Kreuzigung. Doch am dritten Tag auferstand er als König von Israel und Haupt der Gemeinde. In dieser Zeit der Verhöhnung durch die internationale Presse und den Islamischen Djihad wird Israel zubereitet für sein nationales Schicksal und sein geistliches Erwachen.

Asher Intrater


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