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Revive Israel Ministerien

Gott und Regierung
©9. November, 2008 Von Asher Intrater

Einer der 1. Verse, den es im 21. Jahrhundert zu bedenken gilt, ist der 1. Vers des 21. Kapitels der Sprüche: “Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche, und er neigt es wohin er will.” Lasst uns daran denken, dass ein Gebet im Glauben zum Herrn gesprochen, die Macht hat das Herz eines gewählten Politikers zu verändern.

Wahlen in Jerusalem
Am Dienstag werden in Jerusalem die Wahlen zum Bürgermeister abgehalten. Die zwei Kandidaten sind Nir Barkat, ein konservativer Geschäftsmann, der aus einem Israelischen Armeehintergrund kommt, und Meir Porush, ein Ultraorthodoxer, der gegen die Messianischen Gläubigen im Land arbeitet. (Unsere Söhne haben freiwillig für die Kampagne von Barkat Freiwilligenarbeit geleistet). Bitte betet und fastet mit uns, dass Gottes Wille geschehe.

Die Likudpartei
Benjamin Netanjahu erhielt grosse Unterstützung diese Woche, als zwei ehemalige Leiter der Partei, Benny Begin (der Sohn des ehemaligen Premierministers) und Dan Meridor (ehemaliger Justizminister), nach mehreren Jahren der Abwesenheit von der politischen Bühne, entschieden haben, wieder in die Partei zurückzukehren. Netanjahu ist der Favorit für das Amt des Premierministers, die Wahlen sind auf den 1. Februar 2009 angesetzt.

Antimissionarische Bedrohung
Kürzlich wurde fünf lokalen Messianischen Leitern, darunter mir selbst, von einer grossen „antimissionarischen“ Organisation eine Anklage vor Gericht angedroht. Bitte betet für Weisheit und Schutz für uns und für all jene, die in der Vergangenheit angegriffen wurden. Möge Gott das, was zum Bösen geplant war, ins Gute wenden.

US Wahlen
Unser Freund Francis Frangipane verfasste einige Gedanken der Hoffnung und des Glaubens betreffend der neuen US Regierung. Im Folgenden ein Auszug aus seinem Artikel (angepasst von der Übersetzerin):

„Lasst mich euch erinnern: Die Zukunft einer Nation wird nicht durch eine Wahl bestimmt, sondern durch den Glauben des Gewählten. Wenn wir weiterhin Gott suchen, uns demütigen und unsere Fürbitte nicht aufgeben, so kann Gott unsere Nation in mächtiger Art und Weise zu Sich wenden.

Barack Obamas Sieg hat die meisten Afroamerikaner mit einer tiefen Freude erfüllt. Ja – die Tatsache, dass ein schwarzer Präsident von einer Mehrheit von Amerikanern aus allen möglichen Hintergründen gewählt wird, besagt doch, dass der Amerikanische Traum Wirklichkeit wird.

Dabei müssen wir uns den Amerikanischen Eid in Erinnerung rufen. Unsere Loyalität gilt nicht nur der Flagge, sondern „der Republik, für welche sie steht“. Unser Eid lautet: “für eine Nation unter Gott, unteilbar, in Freiheit und Gerechtigkeit für alle.“

Gerade jetzt, wo ein Schwarzer Mann den höchsten Sitz der Autorität in Amerika besteigt, nimmt die Hoffnung zu an Orten, wo bislang nur Hoffnungslosigkeit herrschte. Dieser Durchbruch in ethnischer Heilung war schon so lange auf dem Herzen Gottes.

Es spielt keine Rolle, wer zum Präsidenten gewählt wurde. Die Probleme, mit denen sich Amerika konfrontiert sieht, sind niederschmetternd. Unmittelbare Bedrohung eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs, Konflikte auf der ganzen Welt, die Möglichkeit eines erneuten Kalten Krieges… All das erwartet den gewählten Präsidenten. Wir müssen für ihn beten in diesen kritischen Bereichen, denn sein Erfolg wird unser Erfolg sein (Jeremia 29,7). Genauso lasst uns beten für die Regierungen in unseren Ländern.

Was ist mit Obamas wiederholter Unterstützung der Abtreibung?
Ich selbst war mehrere Jahre Christ, bevor der Heilige Geist mir die Grausamkeit der Abtreibung offenbarte. Es geschah in einem einzigen Moment. Vielleicht betete jemand für mich, auf jeden Fall drang Gott zu mir durch. Genauso glaube ich, dass Er zu unserem neuen Präsidenten durchdringen kann. Lasst uns im Glauben erwarten, dass Jesus Christus das Gewissen von Präsident Obama auf eine höhere Stufe bringen kann, wo ihm Abtreibung plötzlich zutiefst verwerflich scheint.

Lasst mich so viel sagen: Amerika wurde nicht plötzlich liberal – die Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner steht immer noch Mitte rechts. Selbst in Kalifornien stimmten die Bürger gegen die Schwulenehe.

Was ist mit Israel? Wird der neue Präsident sich gegen die Juden wenden?
Die erste Kabinettsposition, die Präsident Obama besetzte, vergab er an Rahm Emanuel. Emanuel ist eine starke Persönlichkeit, ein cleverer Politiker aus Chicago. Während er zwar parteitreu ist, tendiert er doch mehr zur Mitte, als zum linken Flügel. Was man aber weniger über ihn weiss, ist die Tatsache, dass er aus Jüdischem Hintergrund kommt. Sein Vater immigrierte aus Jerusalem nach Amerika. Er war ein Mitglied der Irgun, einer militanten zionistischen Gruppe im ehemaligen Britischen Mandat Palästina von 1931 bis 1948. Es gibt keine Garantie dafür, dass Emanuel Israel verteidigen wird, aber ich glaube nicht, dass Rahm Emanuel, dessen Familie in ihrer Synagoge in Chicago sehr aktiv ist, das Jüdische Volk oder Jerusalem verleugnen würde.

Ich sage keineswegs, dass ich politisch oder moralisch mit allem einverstanden bin, was Barack Obama glaubt, aber erinnern wir uns daran, dass einer seiner ursprünglichen Pläne war, Gott und Religion wieder in die Demokratische Partei hinein zu bringen. Er bekämpfte die Einflüsse von jenen in seiner Partei, die den Christlichen Glauben ablehnten und versuchte die Demokratische Partei wieder zu einem Ort zu machen, an welchem Glauben existieren, ja sogar gelebt werden konnte.

Liebe Freunde, es ist nicht an der Zeit zu verzweifeln. Es ist an der Zeit zu beten – mit Vision und Hoffnung. Wenn alles, was ihr seht eine “Wolke der Grösse einer Menschenhand” ist, dann betet mit dem Glauben Elias, dass eine mächtige Ausgiessung der Gnade kommen möge. Lasst uns Gott die Chance geben, in unsere Welt eine gesegnete, erbetete Realität zu etablieren.“

Für mehr Informationen über Francis Dienst, siehe www.frangipane.org.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.