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Gerechte Regierung in Israel
©Asher Intrater August 2007

Die Thoralesung der letzten Woche, “Shofetim”, verlangt die Errichtung einer gerechten Regierung in Israel, im Besonderen eines Gerichtssystems, in welchem soziale Gerechtigkeit gilt.

5. Mose 16, 18 und 20

Richter und Amtleute sollst du dir bestellen in allen Toren deiner Städte…dass sie das Volk richten mit gerechtem Gericht.

Was recht ist, dem sollst du nachjagen…!

Die zentrale Botschaft des Römer- und des Galaterbriefes ist die Gerechtigkeit durch den Glauben an Yeshua (Jesus). Das Wort Gerechtigkeit wird in der Bibel aber auch noch verwendet für moralisches Verhalten, Integrität in der Geschäftswelt, Gerechtigkeit vor Gericht und eine ethisch korrekte Regierung. Wer die praktischen Inhalte von Gerechtigkeit nicht versteht, wird geistlich in die Irre geführt.

1. Johannes 3, 7

Lasst euch von niemandem verführen! Wer recht tut, der ist gerecht.

David wurde von Gott nicht nur zum König berufen, weil er schön Harfe spielte und Goliath umgebracht hatte. Sein Herz für Gott machte es ihm möglich, die Regierung in Gerechtigkeit zu führen.

1. Könige 9, 4 und 15, 5

David wandelte mit rechtschaffenem Herzen und aufrichtig…

David hatte getan, was dem Herrn wohlgefiel, und war nicht gewichen von allem, was er ihm gebot…ausser in der Sache mit Uria.

Ein Grund dafür, dass der Stamm Juda von Gott erwählt und berufen wurde, war die Linie von Königen aus diesem Stamm, die in Integrität regierten:

2. Chronik 24, 2 – Joasch tat, was dem Herrn wohlgefiel.

2. Chronik 25, 2 – Amazja tat, was dem Herrn wohlgefiel.

2. Chronik 26, 4 – Usija tat, was dem Herrn wohlgefiel.

2. Chronik 27, 2 – Jotam tat, was dem Herrn wohlgefiel.

2. Chronik 28, 1 – Ahas tat nicht, was dem Herrn wohlgefiel.

2. Chronik 29, 2 – Hiskia tat, was dem Herrn wohlgefiel.

Moralische Führung einer Regierung ist eine sehr wichtige Grundlage für das Königreich Gottes; und eine, die nicht häufig zu finden ist. Die gerechten Könige Israels waren der Same für den kommenden Messias. Basierend auf dem Ebenbild der Könige von Juda, hatte Jesaja eine Vision, dass eines Tages ein noch grösserer König kommen würde, um in Gerechtigkeit zu herrschen:

Jesaja 9, 6 und 32, 1

Auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er’s stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit…

Siehe, es wird ein König regieren, Gerechtigkeit aufzurichten, und Fürsten werden herrschen, das Recht zu handhaben.

Jesaja prophezeite auch, dass eines Tages eine ethisch korrekte Regierung und moralische Gerechtigkeit in Jerusalem – als Hauptstadt von Gottes Königreich – wieder aufgerichtet werden würden.

Jesaja 1, 26

Ich will dir wieder Richter geben, wie sie vormals waren…Alsdann wirst du eine Stadt der Gerechtigkeit… heissen.

Dieser Vers wurde die Grundlage für das 11. der 18 täglichen Gebete, die orthodoxe Juden fünfmal täglich beten. Ich glaube, dass es Gottes Wille ist, gerechte Regierungen, die auf jüdisch-christlichen Werten basieren, in jeder Nation der Welt wiederherzustellen, vor allem in Israel. Der gläubige Überrest in jeder Nation ist das Salz und das Licht und der Sauerteig dieser Werte. Ich kenne eine ganze Anzahl junger messianischer Juden in Israel, die Armeeoffiziere, Anwälte oder Unternehmer werden.

Eine gerechte Regierung auf der ganzen Welt wird nicht Realität werden, bis Yeshua wiederkommt. Nichtsdestotrotz sollen wir bis zu diesem Tag für eine möglichst weitgreifende Umsetzung beten und arbeiten.

Matthäus 6, 10 und 33

Dein Reich komme; Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.

Im vergangenen Jahr gab es in Israel eine ungewöhnlich hohe Zahl an Anschuldigungen wegen Korruption, Gerichtsverhandlungen von öffentlichen Beamten, Offenlegung von kriminellen Machenschaften. Ich glaube, dass Gott die Regierung von dieser Korruption reinigt und die Furcht Gottes hineinbringt. Er bereitet im Volk eine Sehnsucht nach einer ethisch korrekten Regierung vor. Die Menschen hinterfragen die Grundlagen der moralischen Werte in der israelischen Gesellschaft. Ein paar Beispiele dafür gebe ich im untenstehenden Update.

Lasst uns für eine gerechte Regierung in Israel und in jeder Nation beten, während wir den Weg für die Rückkehr des Herrn vorbereiten. (Jesaja 40, 3-4; Lukas 3, 10-14).

Gebetsupdate für eine gerechte Regierung in Israel

Rechte des Obersten Gerichts – Momentan herrscht ein grosser Streit zwischen dem Justizminister, Daniel Friedman, und der obersten Richterin des Obersten Gerichts, Dorit Beinish. Herr Friedman möchte die Rechte des Obersten Gerichts definieren und einschränken, während Frau Beinish die Rechte und Autonomität des Gerichtes ausdehnen möchte. Die Frage ist, welche Richtung mehr Gerechtigkeit bringen wird.
  1. Verkehrsvergehen – Diese Woche fuhr ein Lastwagenfahrer von Ostjerusalem auf der Rute 1 von hinten in einen Familienwagen und hat dabei zwei Personen getötet und zwei ernsthaft verletzt. Dieser Mann hat bereits 195 registrierte Verkehrsvergehen. Als er verhaftet wurde, zeigte er keine Reue, sondern fluchte und spuckte sogar noch auf die Leute, die dabeistanden.
  2. Sinnlose Schläge – Eine 80-jährige Frau wurde von Dieben in ihrem Haus in Westjerusalem gefesselt und brutal geschlagen, während sie rief: „Nehmt alles, was ihr wollt, aber warum schlagt ihr mich?“ Die Diebe entkamen mit ein paar billigen Schmuckstücken. Die Frau wurde sofort ins Spital gebracht.
  3. Gefilmte Terrorattacke  - Letzte Woche kam Ahmed Khatib, ein muslimischer Araber von der westgaliläischen Stadt Kfar Manda, in die Altstadt von Jerusalem und folgte zwei Sicherheitsleuten von Ateret Cohanim yeshiva. Von hinten schnappte er die Pistole von einem der zwei. Dieser drehte sich um und sprang ihn an, Khatib schoss während dem Kampf zweimal auf ihn. Der Mann fiel zu Boden und Khatib floh. Der zweite Sicherheitsmann, Alex Nepelvich, jagte ihm nach. Eine Schiesserei entwickelte sich in den schmalen Strässchen – 9 Menschen wurden verletzt. Schlussendlich gelang es Nepelvich Khatib zu erschiessen. Eine Welle der Empörung gegen Israel (!) folgte in den Medien, wo behauptet wurde, dass die Zionisten einen unschuldigen Palästinenser umgebracht hätten. Erstaunlicherweise konnte der Grossteil des Ganzen auf Sicherheitskameras aufgezeichnet werden. Dieser Film bestätigt den Bericht der israelischen Polizei. Trotzdem gehen die Medienattacken auf Israel rund um die Welt weiter. Um die seltenen Bilder zu sehen, klicken Sie hier.
  4. Konkurs von Hephtsiba – Eine millionenschwere Baugesellschaft in Israel mit dem Namen Hephtsiba gab kürzlich ihren Konkurs bekannt. Der Chairman der Firma, Boaz Yonah, floh im Geheimen aus dem Land, offensichtlich nachdem er Millionen Dollars abgesahnt hatte, die von Familien bezahlt wurden, die Verträge mit Hephtsiba über den Bau ihrer Häuser unterzeichnet hatten. Viele dieser Familien sind religiöse Juden. Manche der im Bau stehenden Häuser liegen in der umstrittenen Har Homah Gegend, auf der Grenze zwischen jüdisch und palästinensisch kontrollierten Gebieten, zwischen Talpiyot und Bethlehem. Über 500 Familien verloren ihr Geld und werden kein Haus kriegen.
  5. Katsav Gerichtsverhandlung – Die langwierige Gerichtsverhandlung des früheren israelischen Präsidenten Moshe Katsav bleibt ungelöst, der Oberste Gerichtshof schreitet ein und wird möglicherweise ein Gesuch ablehnen, das ein Einverständnis mit Katsav ausgehandelt hätte. Die Hauptklägerin „A“ hat sich mit eher ekligen Details des sexuellen Missbrauchs durch Katsav an die Medien gewandt. Wie so häufig in solchen Fällen gab es keine weiteren Zeugen um zu bestätigen, welche Seite die Wahrheit sagt. Der Anwältin von „A“, Kineret Barashi, einer sehr attraktiven Frau, die es auf dem Bildschirm „rüberbringen“ kann, wurde kürzlich von einer Fernsehstation die Moderation einer Talk Show angeboten. Der Fall wurde zu einem Punkt der Übereinstimmung von allen Feministinnen.
  6. Erster Wahlgang in der Likud – Benjamin Netanyahu gewann diese Woche den ersten Wahlgang in der Likud mit 74% der Stimmen. Netanyahu ist unter christlichen Zionisten und messianischen Juden sehr beliebt. In diesem ersten Wahlgang hat der ultraorthodoxe, rechte Parteiflügel von Moshe Feiglin 24% der Stimmen gewonnen. Feiglin hat sich klar gegen Missionare, christliche Zionisten und messianische Jude ausgesprochen und hat sogar Netanyahu für seine „Freundschaft“ mit diesen kritisiert. Feiglins Flügel ist ein Hindernis für die, welche Netanyahu an der Macht sehen möchten.

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.