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Revive Israel Ministerien

Gebetsanliegen von Revive Israel
©Asher Intrater November 26, 2007

- Am Montagabend gab es eine von einer einflussreichen ultraorthodoxen Sekte organisierte Demonstration gegen Messianische Juden in der Stadt Arad. Betet, dass Gott diesen Menschen begegnet, und dass Böses zu Gutem werden kann. Möge der Heilige Geist ihnen begegnen. (1 Mo 50,20; Luk 21,12-13).

- Am Dienstag beginnt eine Gebetsnacht für alle Messianischen Pastoren in Jerusalem. Betet für Einheit und die Salbung des Heiligen Geistes als Erfüllung von Apg 1,14.

- Am Mittwochmorgen werden wichtige Mitglieder unseres Teams zu einer besonderen Reise in die Osttürkei aufbrechen, wo sie von ihrem Glauben erzählen, die Gläubigen in dieser Gegend ermutigen und die geistliche Bahn von Assyrien nach Ägypten bauen werden. Betet, dass dieses Team von Hebräisch sprechenden Männern (unter der Leitung von „NM“) die Vision von Jesaja 19,23-25 erfüllen können.

- Am Mittwoch- und Donnerstagabend werden wir an einer Konferenz von Gemeindeleitern aus Mexiko, Argentinien, Brasilien und von ganz Lateinamerika in Jerusalem sprechen. Betet für die Erfüllung von Jesaja 2,2-3.

- Am Freitagmorgen wird ein von der Familie Mitz geleitetes und von uns mitfinanziertes Befreiungs- und Heilungsseminar mit dem Namen Ancient Paths (Dt.: Alte Wege) stattfinden. Betet für die Salbung des Heiligen Geistes um gebrochene Herzen zu heilen und Befreiung zu verkünden (Jesaja 61,1-4).

- Am Samstagnachmittag haben wir unseren wöchentlichen Gottesdienst in der Ahavat Yeshua-Gemeinde. Betet mit uns zusammen, wenn wir die Vision von Apg 2 verfolgen, die erste Glaubensgemeinschaft wiederherzustellen in der Kraft des Heiligen Geistes, mit einer apostolischen Vision und im Kontext der lokalen Jüdisch-Israelischen Kultur.

Annapolis Friedenskonferenz

Während wir alle gemeinsam dafür beten, dass Gottes Wille geschehe und was nicht Sein Wille ist, NICHT geschehen möge, sind hier noch einige Kommentare zum Artikel von vergangener Woche:

  1. In einer kürzlichen Umfrage des Dahaf Institutes lauteten die Antworten der Israelis auf die folgenden Fragen so:
    Unterstützen Sie die Annapolis Konferenz? 69% - Ja; 27% - Nein; 4% - Keine Antwort.
    Denken Sie, dass sie helfen wird Frieden zu bringen? 71% - Nein; 22%- Ja; 7% - Keine Antwort.
    Vertrauen Sie den USA als fairem Vermittlerstaat? 56% - Ja; 41% - Nein; 3% -Keine Antwort.
    Diese Statistiken zeigen etwas über die Israelische Denkweise.
  1. In der Thoralesung der letzten Woche sagte der bekannteste rabbinische Kommentator (Rashi), der wohl von den meisten orthodoxen Juden gelesen werden dürfte, dass Jakob bei seiner Rückkehr ins Land um Esau zu treffen (1 Mo 32), bereit gewesen war für drei Möglichkeiten: Geschenke zu geben, zu bitten oder Krieg zu führen. Auch heute noch sind das unsere Optionen.
  1. Diese Woche feiern wir am 29. November den 60. Jahrestag eines berühmten Tages in der Israelischen Geschichte: Die Abstimmung in der Versammlung der UNO (1947), die der Teilung von Palästina zustimmte und somit die Gründung eines Jüdischen Staates anerkannte. Diese „Teilungs“-Abstimmung wurde zur damaligen Zeit als grosser Sieg für das Volk Israel angesehen.
  1. Ebenfalls in der letzten Woche war am 19. November der 30. Jahrestag der berühmten Ansprache des Ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat vor dem Israelischen Knesset (Parlament) 1977, in der er Frieden zwischen Israel und Ägypten anbot. Sein Besuch wurde von den meisten Israelis als grossartiger Moment empfunden; er führte zu den Camp David Friedensabkommen, für welche Sadat und der Israelische Premierminister Menachem Begin den Friedensnobelpreis gewannen. Schliesslich führte er auch zur Ermordung Sadats durch einen Muslimischen Terroristen in seinem eigenen Land.
  1. Da es keine Übereinkünfte über Bedingungen für den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern gibt, des weiteren keine Koalition, die einen Frieden unterstützen würde, sind zu diesem Zeitpunkt alle zu hoch gesteckten Erwartungen an diese Konferenz nicht viel mehr als „überhöhte Vorstellungen“ (2 Kor 10,3-5; Psalm 2, 1-2).
  1. Viele Israeli sind im Moment viel besorgter über den weitergehenden Lehrerstreik in Israel, der bereits unglaublichen Schaden unter den Israelischen Teenagern verursacht hat, sowohl akademisch, wie auch moralisch gesehen. Viele finden, dass die Regierung ihre Aufmerksamkeit lieber dem eigenen Land schenken würde, anstatt sich mit einer zu teuren Imageaufbesserungen abzugeben.
  1. Die meisten Politik-Kommentatoren in Israel sehen diese Konferenz weniger als eine Friedensanstrengung zwischen Israel und den Palästinensern, sondern viel eher als eine Anstrengung der Bush-Regierung, „moderate“ Arabische Führer zu versammeln, die gemeinsam mit ihr gegen das Nuklear-Programm des Irans und gegen radikale Islamische Extremisten, die auch ihre Regierungen gefährden, Stellung beziehen. Es wird berichtet, dass Ahmadinedschad wütende Anrufe nach Saudi-Arabien und Syrien gemacht hätte, weil sie an dieser Konferenz teilnehmen.

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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.