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"König der Juden"
©Asher Intrater 2007

Als Jeschua (Jesus) gekreuzigt wurde, liess Pilatus ein Schild über Seinem Kopf anbringen, auf dem geschrieben stand: “König der Juden” (Joh 19,19; Mat 27,37). Dieses Schild war in drei Sprachen geschrieben (Hebräisch, Lateinisch und Griechisch), damit die ganze Welt es wissen würde. Ich glaube, dass Gott dieses Schild dort gewollt und so angeordnet hat (Joh 19,22), es enthüllt nämlich einen wichtigen Aspekt von Gottes Plan. Man könnte es „den zweiten Grund für das Kreuz“ nennen.

Der erste Grund war die Errettung der Menschen. Diesen können wir erkennen an den folgenden Aussagen Jesu am Kreuz: „Vater, vergib ihnen“ (Luk 23,34), “Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Luk 23,43), „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Mat 27,46; Psa 22,1), „In Deine Hände befehle ich Meinen Geist“ (Luk 23,46; Psa 31,5). Diese gesprochenen Worte waren eine Einladung Gottes Seine Vergebung und Gnade zu empfangen.

Auf der anderen Seite waren die geschriebenen Worte auf dem Schild Gottes Erklärung Seiner Autorität und Seines Königreiches. Während das erste Vergebung anbietet, fordert das zweite Unterordnung. Beim einen wird mit der Sünde abgerechnet, beim zweiten mit Rebellion. Daher erfüllt dieses Schild die Prophetie in Psalm 2,2 und 6: „Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten (Messias): Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“

Das Wort “König” steht für den höchsten Level von Regierungsherrschaft. Gott erklärt hier also, dass Er Sein Königreich auf Erden aufrichten wird, und dass dieser Mann der Führer Seiner Regierung sein wird. Diese Regierung wird auf der ganzen Erde herrschen und Ihre Hauptstadt wird Jerusalem sein. Es wird ein internationales Kaiserreich sein und Jeschua wird der Kaiser sein.

Ein König war in der Antike auch immer der oberste Richter. Die Aufgabe eines Richters ist es, zu entscheiden, wer schuldig und wer unschuldig ist, die Bösen zu bestrafen und die Gerechten zu belohnen. Der König war des Weiteren auch der Heerführer, der die Feinde zerstörte (in diesem Fall die Feinde Israels – Sacharja 12,9; 14,3). Das Schild über dem Kreuz lässt die ganze Welt wissen, dass Jeschua alle diese Aufgaben bei Seinem Zweiten Kommen erfüllen wird.

Du denkst vielleicht, dass dies eine komische Art ist, wie Gott Seinen König ankündigt. Aber genau das ist der Punkt. Gottes Art der Autorität ist völlig verschieden von der weltlichen Ansicht über Autorität. Gottes Autorität ist liebend, selbstaufopfernd, anderen dienend. Das weltliche System von Autorität basiert auf Politik, dient der Selbstverherrlichung und kontrolliert andere. Durch das Kreuz machte Gott klar, dass für Ihn die Liebe mehr zählt als die Macht bei der Entscheidung, wer die Regierungsherrschaft erhält.

Aber die Macht wird kommen. Gott gibt denen Macht, die sich unter Seine Autorität stellen. Diese Regel gilt für Jeschua, genau so wie für uns. Das Kreuz war die Prüfung für Jeschua, um zu sehen, ob er sich unterordnen und gehorchen würde. Durch das Kreuz erwies Er sich würdig, die Autorität zu empfangen. Es war die Prüfung Seiner Moral, um zu sehen, ob Er als Weltherrscher geeignet wäre. Er bestand den Test.

Sein Tod und Seine Auferstehung bewiesen allen Menschen, dass Er von Gott als König Messias erwählt war. (Apg 10,42 – „…zu zeugen, dass er ist verordnet von Gott zum Richter der Lebendigen und der Toten.“; Apg 17,31 – „weil er (Gott) einen Tag gesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten.“) Gott erklärte Jeschuas Königtum durch die Aufschrift auf dem Kreuz und bestätigte Seine Wahl durch die Auferweckung von den Toten. Die Kreuzigung war die Prüfung, die Auferweckung der Beweis.

Deshalb ist der Weg des Kreuzes nicht nur die Vergebung unserer Sünden, sondern auch ein Beispiel, dem wir folgen sollen. Es ist das Muster, dem wir gehorchen sollen, unter das wir uns unterordnen sollen und durch das wir auch die Autorität gemeinsam mit Jeschua gewinnen können. Das ist die Bedeutung von Philipper 2,5; 7-9 – “Diese Gesinnung sei in euch, die auch im Messias Jeschua [war], … der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist.“

Jeschuas Tod am Kreuz löscht nicht nur unsere Schuld, er bringt uns in unsere Bestimmung. Er nimmt nicht nur das Negative weg und bringt uns auf Stand Null, sondern er fügt das Positive hinzu, um uns ins Plus zu bringen. Wenn wir an das Kreuz glauben, so sind unsere Sünden vergeben. Wenn wir unser eigenes Kreuz aufnehmen und Ihm nachfolgen, so werden wir für Leiterschaft und Autorität vorbereitet.

Unsere Bestimmung ist es, mit Ihm zu herrschen und regieren. (Jemand hat mal gesagt: “Du musst das Kreuz vor der Krone tragen.”) Und was ist Seine Berufung? Offensichtlich – so wie es geschrieben steht: „König der Juden“ zu sein. Der König der Juden zu werden, ist Jeschuas Berufung und Seine Sehnsucht.

Anmerkung: Nachdem ich beobachtet habe, wie viele Probleme der Premierminister von Israel hat, kann ich nicht verstehen, wie irgendjemand diesen Job freiwillig machen will. Tatsache ist, dass Jeschua oft weggerannt ist, als die Ihn zum König machen wollten (Joh 6,15). Aber im Tausendjährigen Reich wird Er Seine Rolle als Premierminister von Israel und Leiter der Vereinten Nationen übernehmen.

Joh 18,37

„Da sprach Pilatus zu ihm: Also, du bist ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen…“

Jeschua selbst hat ein Schicksal, eine Berufung, einen Sinn im Leben. Diese Berufung ist es, König der Juden zu sein. Wenn dies Seine Berufung ist, so will ich alles tun, um Ihm zu helfen, diese Berufung zu erreichen. Schliesslich hat Er mein Leben gerettet. So ist das doch das Mindeste, was ich tun kann.

Deswegen verkünden wir nicht nur das Evangelium der Erlösung, sondern auch des Königreiches (Mat 24,14). Bei Seinem ersten Kommen, war Er der König, der zum Retter wurde. Bei Seinem zweiten Kommen wird Er der Retter sein, der zum König wird – König der Könige und König der Juden.

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Kurze Gebetsanliegen:

Für die Wahlen im Libanon – Morgen, Montag, sind Wahlen im Libanon angekündigt. Hier sind ein paar kurze Wort von unseren Freunden im Libanon, die um Gebet bitten:

"Ihr, die ihr ausserhalb des Libanon lebt und nicht wirklich bei uns sein könnt, bitte schliesst euch uns im Gebet an in dieser wichtigen Zeit für den Libanon. Die Präsidentschaftswahlen wurden mehrere Male aufgeschoben und jetzt wurde ein neues Datum festgelegt (der 12. November). Es besteht die grosse Gefahr, dass keine Wahlen stattfinden werden, und dass ein Präsident ernannt werden wird, der das Land verkaufen und es zu einem muslimischen Land machen wird. Das ist ein harter Kampf für die übriggebliebenen Christen im Libanon."

Für “H” – einen Führer in einer lokalen Palästinensischen Moschee, der zum Glauben gekommen ist. Betet für Schutz, Glauben und ein Zeugnis.

Für “E” – einen orthodoxen Juden, mit dem “T” diese Woche sprach. Er war zuerst sehr ablehnend, doch wurde mittlerweile ziemlich offen.

Für das andauernde Problem der Lehrer-Streike in Israel – Folgendes spielte sich diese Woche ab: Eine Gruppe von 12 und 13jährigen veranstaltete ein Trinkgelage, bei dem ein junges Mädchen fast ums Leben kam. Die Auswirkungen des Streikes auf unsere Jugend sind verheerend. Betet für Lösungen, die für die Lehrer, Schüler und die Nation am besten sind.

Bitte BETET für unsere Arbeit in Israel: Für die Evangelisation unter Einheimischen, die Gründung von Messianischen Gemeinden, die Jüngerschaftsschule, prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.


Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.