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Vollmond in Jerusalem
©Asher Intrater September 2007

Die letzten zwei Abende sassen die Menschen in Israel in ihren Hütten, auf ihren Balkonen oder in ihren Gärten um mit einem gemeinsamen Essen den Beginn des Laubhüttenfestes zu feiern. Als die Sonne im Westen unterging, erhob sich ein wunderschöner Vollmond im Osten, der den Nachhimmel erleuchtete. Die Lufttemperatur lag ein oder zwei Grad unter Zimmertemperatur, genau richtig und angenehm erfrischend.

Der jüdische Kalender beruht auf einem Mondkalender: Der erste Tag jedes Monats ist immer der Neumond und der 14. oder 15. jedes Monats ist der Vollmond. Der biblische Jahreskalender beginnt Anfang Frühling, so fällt der erste Monat zusammen mit den ersten Knospen (April) und der siebte Monat (in unserem September/Oktober) liegt am Ende der Erntezeit.

Es gibt zwei einfach perfekte Anlässe für abendliche Essen: der Vollmond im ersten Monat und der Vollmond im siebten Monat. Und genau diese beiden Tage sind die in der Bibel angeordneten grossen Festtage: Pessach und Laubhüttenfest. Ein Monat früher oder ein Monat später wäre zu früh oder zu spät. An diesen zwei Tagen stimmt alles: die landwirtschaftliche Saison, die Wetterverhältnisse und die Mondphasen.

Die christliche Welt gründet ihre Feste auf dem Sonnenkalender, die jüdische auf dem Mondkalender. Gott kombinierte die beiden in Seinem Plan. Die biblischen Feste haben auch eine geistliche Bedeutung. Die einen im Auszug aus Ägypten, die anderen in den Geschehnissen der Evangelien und die dritten in der zukünftigen Endzeit. Gott bezieht alle diese Elemente, sowohl himmlisch, wie auch irdisch, in Seinen grossen Plan mit ein.

Das biblische Wort für “Fest” ist mo'ed, was soviel heisst wie “eine festgesetzte Zeit für ein Treffen“. Diesen Stamm kann man auch in Amos 3, 3 finden: „Mögen auch zwei miteinander wandeln, sie seien denn eins untereinander (über die Zeit, in der sie sich treffen)?“ Gott lässt alles übereinstimmen für Seinen vorherbestimmten Plan. Sein Plan ist erfüllt in Yeshua (Jesus), aufgeschrieben in der Schrift, offenbart durch den Heiligen Geist, dargestellt in den Festen des Volkes Israel und sogar auf die Zyklen von Mond, Sonne und der Natur abgestimmt.

Gebetsanliegen für die Zeit des Laubhüttenfestes: Im Moment besteht viel Uneinigkeit und geistlicher Kampf über:

  1. Messianische Einsätze an New Age Anlässen,
  2. Messianische Gemeinden, die die jüdischen Feste feiern,
  3. Messianische Vertretung beim Laubhüttenfest der Christlichen Botschaft (Asher wird dort am Sonntag sprechen).

Ahmadinedschad in den U.S.A. und der UNO

Viele waren überrascht über die Themen, über die und die Art, wie der Iranische Präsident Ahmadinedschad in den U.S.A. gesprochen hat. Meiner Meinung nach, kam er um zu evangelisieren. Er sieht sich selbst als ein muslimischer Prophet, sogar als der potentielle muslimische Messias, Al Mahdi. Es war, als wäre Billy Graham gekommen um im Iranischen Parlament zu sprechen. Ahmadinedschad möchte die Menschen von Amerika zum Islam bekehren.

Offenbarung 13, 11 spricht von einem, der wie ein Lamm kommt, aber wie ein Ungeheuer spricht. 2. Korinther 11, 14 und Matthäus 7, 15 sprechen von einem falschen Propheten, der in einem Schafsgewand kommt. Wenn jemand das wirkliche Lamm (Yeshua) kennt, so wird er nicht auf ein falsches Lamm hereinfallen. Wenn aber jemand das richtige Lamm nicht kennt, so ist er empfänglich für die Täuschung.

Karnit Goldvasser, die Frau von Udi Goldvasser (einem der drei von der Hamas oder Hisbollah entführten Israelischen Soldaten) konfrontierte Ahmadinedschad als Reporterin an einer Pressekonferenz in New York. Sie forderte ihn heraus, Stellung zu nehmen zur Weigerung der muslimischen Kidnapper, grundlegendste humanitäre Hilfe oder das Rote Kreuz zu den Gefangenen vorzulassen.

Betet, dass der Geist des islamischen Djihad durch Uneinigkeit zerstört wird. Und dass der Besuch von Ahmadinedschad das Gegenteil bewirkt, nämlich dass Menschen anfangen den wahren Glauben in Yeshua zu suchen.

Schneerson ist Gott

Wenn wir schon von falschen Messiassen sprechen: Eine Sekte der Lubavitch Bewegung hat in der grössten hebräischen Zeitung Israels, Yediot, eine Anzeige geschaltet. Diese Anzeige behauptete nicht nur, dass ihr Rabbi, Schneerson, wirklich der Messias ist, sondern sogar Gott! Er ist nicht nur Gott, sondern es ist auch zulässig, zu ihm zu beten. (2. Thessalonicher 2, 4 spricht vom Antichrist, der “sich selbst Gott nennt”.) Ich musste die Anzeige zweimal lesen, um sicher zu sein, dass ich mich nicht täusche.

Vor etwa zwei Jahren gab es eine theologische Konferenz von messianischen Leitern in Israel, in der diskutiert wurde, ob wir Yeshua „Gott“ nennen sollten und ob wir zu ihm beten sollten, oder nur zum Vater (90% bestätigten dabei die vollständige Göttlichkeit). Es scheint als ob die Lubavitch Bewegung unser Problem für uns gelöst hat, indem sie erklären, dass ihr Rabbi Gott ist und so die Idee von einem göttlichen Messias in die Jüdisch Rabbinische Diskussion bringen.

Betet dafür, dass Gott die Herzen der orthodoxen Juden vorbereitet für die Offenbarung eines wahren Messias.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.