logo
Revive Israel Ministerien

Saddams Tod
©Asher Intrater Januar 2007

Sollten wir uns über die Hinrichtung von Saddam Hussein freuen? Die Antwort lautet: Nein, Ja und Ja. Lasst uns ein paar Tatsachen kurz anschauen:

Nein – Wir freuen uns nicht über den Sturz eines Menschen und auch nicht über seine Bestrafung. Gott liebt jades menschliche Wesen und wünscht sich, dass alle Busse tun und von der Rettung durch Yeshua erfahren. Es gibt un skein “Hochgefühl”, wenn unser Feind getötet wird, egal wie böse er war. Hesekiel 33, 11: – "Spricht Gott der Herr: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen."

Ja – Wir freuen uns, wenn ein gerechtes Urteil gefällt und durchgesetzt wird. Gerechtigkeit heisst einfach die Bösen zu bestrafen und die Unschuldigen freizusprechen. Unglücklicherweise sehen wir in der Welt heute oft das Gegenteil: die Menschen wollen die Unschuldigen verurteilen und die Schuldigen gerecht sprechen. Sprüche 17, 15 – "Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig, die sind beide dem HERRN ein Greuel." Saddam Hussein war einer der schlimmsten Diktatoren und Mörder unserer Generation. Die Tatsache, dass er gerecht verurteilt wurde, ist ein Grund für Dankbarkeit und Lobpreis.

Die Gerichte des Herrn sind hunderte Male in der Bibel erwähnt, immer auf positive Art und Weise. Offenbarung 15, 4 – "Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? ... denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden." Offenbarung 16, 7 – "Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht." Offenbarung 19, 2 - "Halleluja...denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte." Die Rechtspflege wird als ein offenbar gewordenes Werk eines moralischen Gottes angesehen und ist deshalb lobenswert.

Ja – Wir freuen uns auch an den Resultaten der Gerechtigkeit für das Volk. Die Iraker selbst freuen sich an der Möglichkeit einer noch nie dagewesenen Freiheit. Die Hinrichtung Saddams bedeutet auch für die Kurden im Norden des Iraks Freiheit und Gerechtigkeit. Sprüche 11, 10 – "Eine Stadt freut sich, wenns den Gerechten wohlgeht, und wenn die Gottlosen umkommen, wird man froh." Wir freuen uns gemeinsam mit denen, die von Bedrückung und Leid befreit wurden.

Würde – Wenn Menschen, so wie Saddam, schreckliche Verbrechen begehen, so müssen sie eine Kapitalstrafe (Todesstrafe) erhalten. So wird es in der Bibel vorgeschrieben. 1. Mose 9, 6 – "Wer Menschenblut vergiesst, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht." Es wird jedoch auch vorgeschrieben, dass der Mörder respektiert wird, sogar während der Verhandlung und der Hinrichtung (5. Mose 21, 23; Josua 8, 29). Beide diese Gesetze entstanden aus der Tatsache, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Wer einen Mord begeht, begeht ein Kapitalverbrechen, was eine Kapitalstrafe verdient. Trotzdem ist selbst der Mörder ein Mensch im Ebenbild Gottes und hat das Recht würdevoll behandelt zu werden.

Verhandlung – ein weiterer Aspekt der Gerechtigkeit ist es, dass jeder Angeklagte das Recht auf eine Verhandlung hat, bei der alle Beweise untersucht werden. So wie Nikodemus sagte: "Richtet denn unser Gesetz einen Menschen, ehe man ihn verhört und erkannt hat, was er tut (Johannes 7, 51)" Der Zweck einer Verhandlung ist es, sicherzustellen, dass der verurteilende Beweis gültig ist, und dass kein potentiell entlastender Beweis übersehen wurde. Diese zwei Dinge wurden sicher erfüllt während Saddams Verhandlung, wie zögerlich und ungeschickt ihr Ablauf auch gewesen sein mag.


Zurück zu den Artikeln des Jahres 2007

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.