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Das Schwert tragen
© Februar 2006 Asher Intrater

Die Bibel macht einen klaren Unterschied zwischen “zu den Waffen greifen“ und „Waffen tragen“. Wenn wir diesen Unterschied verstehen, so hat das grosse Auswirkungen auf unsere Sicht der politischen Situation im Mittleren Osten.
Yeshua (Jesus) warnte seine Jünger in Matthäus 26, 52: “Wer zum Schwert greift, der soll durchs Schwert umkommen.” Bewaffneter Aufstand ist nicht die richtige Art und Weise um das Königreich Gottes herbeizuführen.
Das Prinzip der Heiligen Schrift ist, dass jegliche Macht immer der gesetzten Obrigkeit unterstellt werden muss. Waffen sind eine Art von Macht und sie müssen folglich der gesetzten Obrigkeit unterstellt werden.

In der Zeit der Zerstörung des Zweiten Tempels (der Generation der Jünger Jesu) haben sich Gruppen von Zeloten rebellisch gegen das römische Kaiserreich erhoben. Obwohl diese Anstrengungen patriotisch, zionistisch und messianisch schienen, waren sie nicht von Gott.
Sie können verglichen werden mit den Rebellen in der Zeit von Jeremia, die sich gegen das babylonische Reich erhoben und sogar Gedalja, den ernannten Statthalter von Juda, ermordeten (Jeremia 41). Falsch ausgerichteter religiöser Eifer kann schlussendlich sogar den Zorn Gottes herausfordern.

Auf der anderen Seite gehören rechtmässige Polizei- und Militärkräfte zu den Dienern von Gottes Königreich. „Denn sie (die Obrigkeit) ist Gottes Dienerin, dir zugute…; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst” – Römer 13,4. Alle unsere Kinder dienen in der israelischen Armee und wir betrachten das als einen Teil ihres Dienstes für Gott. Eine der Eigenschaften von terroristischen Gruppierungen ist die, dass sie sich weigern, ihre Waffen der Obrigkeit zu unterstellen, sogar derjenigen ihrer eigenen Regierung.

Die Polizei hat Waffen und die Kriminellen haben welche. Nur gibt es keine moralische Gleichwertigkeit zwischen ihnen. Das heisst aber natürlich nicht, dass Regierungen nicht moralisch verwerflich handeln können. Wenn die Regierung böse ist, wird auch ihr Militär böse sein.
Eine böswillige Regierung und ihr Militär führen vielleicht einen Krieg herbei und sie werden durch diesen Krieg gerichtet werden. Jedoch gibt es einen Unterschied zwischen einer solchen böswilligen Regierung, die gestürzt werden muss und der Notwendigkeit einer rechtmässigen Obrigkeit, die Auslieferung von Waffen zu verlangen.
Als Israel ein Staat wurde, verlangte Premierminister Ben Gurion, dass alle unabhängigen Bürgermilizen in Israel ihre Waffen der neu geformten Armee aushändigen sollten. Während dem berühmten Vorfall rund um das Schiff Altalena, befahl Ben Gurion sogar dieses Schiff, das unter der Kontrolle von Menachem Begin stand zu bombardieren und versenken, weil sie sich weigerten, ihre Waffen der Regierung auszuhändigen.

Dänische Karikaturen und der Islamische Djihad
Falls sie einen Blick auf die 12 dänischen Karikaturen werfen möchten (http://michellemalkin.com/archives/004413.htm), werden sie erstaunt sein, wie gnädig und harmlos sie sind. Einige mögen sagen, dass sie geschmacklos sind, aber sie waren bestimmt im Bereich der akzeptablen, modernen, politischen Satire. Wenn man sie vergleicht mit den bösartigen Karikaturen gegen Israel und Amerika, die man in der arabischen Presse findet, scheinen sie sogar noch harmloser zu sein.
Die verärgerte Reaktion von hysterischen muslimischen Mobs ist ein weiterer Alarmruf für den Westen.
Es ist lächerlich zu denken, dass diese Karikaturen Schiessereien, Aufstände und Brandanschläge auf Botschaften rechtfertigen. Das Ziel des islamischen Djihad ist es, die westliche Gesellschaft zu zerstören, jede Nation mit Gewalt zu erobern und zum Islam zu bekehren und schlussendlich die Schari’a (islamisch – religiöses Gesetz) als das allgemeingültige Gesetz des Landes einzuführen.

Es ist darum eine Farce, sich für die dänischen Karikaturen zu entschuldigen. Der Djihad muss bekämpft werden – mit Gebet und auf politischer, militärischer und intellektueller Ebene.

Scharfe Kritik an US-Präsident Bush
Es ist zu erwarten, dass meine liberalen, humanistischen Freunde Präsident Bush scharf kritisieren, weil er als radikaler, politisch rechts denkender, religiöser Fanatiker gilt.
Hingegen finde ich es ein wenig unlogisch, wenn einige meiner christlichen und messianischen Freunde in diese Kritik einstimmen, denn

  1. Er hat die zwei schlimmsten Tyrannen unserer Generation bekämpft – Saddam Hussein und Osama Bin Laden.
  2. Er hat dazu beigetragen, dass die Taliban Regierung in Afghanistan ersetzt wurde.
  3. Er leitet die amerikanischen Streitkräfte dazu an, gegen den Zusammenschluss von internationalen Terroristengruppen zu kämpfen, die sich im Irak versammelten.
  4. Er unterstützte Israel ebenso sehr oder gar mehr, als jeder andere Präsident oder jedes andere Staatsoberhaupt in der heutigen Zeit. (Das würde auch jede Meinungsumfrage in Israel bestätigen)
  5. Er hat sich zugunsten von familiären Werten ausgesprochen.
  6. Er hat konservative Kandidaten, die solche Werte unterstützen, in den Obersten Gerichtshof berufen.
  7. Er hat die gute Botschaft der Bibel vor zahlreichen hohen politischen Führern rund um den Globus bezeugt.
  8. Er hat sich gegen die Vereinten Nationen erhoben.
  9. Er hat Bibelstudium und Gebet im Weissen Haus eingeführt.
  10. Er ist die von liberalen Humanisten und islamischen Radikalen am meisten gehasste Person der Welt.

Da er die mächtigste politische Position der Welt innehält, denke ich, sollte er in unseren Gebeten Unterstützung erhalten. (Denn, wenn seine Stellung untergraben wird, was denken die Evangelischen, wäre die Alternative?)


Zurck zu den Artikeln des Jahres 2006

Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.