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Der sechste Mord und die Plünderung des Libanon
November 2006 Asher Intrater

Gestern, am 21. November 2006, um 15:30 in Beirut: Pierre Jumayel befindet sich auf dem Nachhauseweg von der Gemeinde nach einem Kondolenzbesuch. Ein Land Rover fährt auf gleiche Höhe mit seinem Wagen. Drei Mörder eröffnen mit Gewehren mit Schalldämpfer das Feuer. Sechsundzwanzig (26) Kugeln durchschlagen das Fahrerfenster. Der Fahrer ist sofort tot. Der Sicherheitsbeamte auf dem Rücksitz wird lebensgefährlich verletzt. Jumayel treffen drei Kugeln, zwei in den Kopf, eine in den Bauch. Bei der Ankunft im Spital wird er für tot erklärt.

Pierre Jumayel, 34, libanesisches Kabinett- und Parlamentsmitglied, war einer der führenden Leiter der pro-libanesischen “christlichen” Partei. Dies ist die SECHSTE (6) Ermordung dieser Art in den letzten ZWEI (2) Jahren! Die anderen Opfer waren der nationale Führer Raphik Hariri, der Parlamentarier Basel Felihan, der Journalist Samir Kasir, der Anführer der kommunistischen Partei George Havai, und der Journalist und Parlamentarier Jebran Tavini. Nicht eingerechnet sind die schief gegangenen Mordanschläge auf das Kabinettmitglied Maruan Hamadah und den populären Nachrichtensprecher May Shidiak.

Was hatten alle diese Menschen gemeinsam? Sie waren Gegner der Hisbollah und der syrischen Übernahme ihres geliebten Landes. Der libanesische Premierminister Fouad Seniora rief aus: “Prinz Pierre, dein Blut wurde nicht umsonst vergossen.” Und er sprach von denjenigen, die hinter Jumayels Ermordung stehen, als diejenigen, “die nichts ausser der Sprache des Bösen und der Gewalt kennen.” Saad Hariri (Rafiks Sohn und der aktuelle Anführer der Mehrheitspartei in der libanesischen Regierung) beschuldigte Syrien und sagte: “Sie bringen jeden um, der für die Freiheit aufsteht.“

Der Libanon war das Juwel des Mittleren Ostens, eine Bastion der Freiheit, eine blühende, weltoffene Kultur und Wirtschaft und die einzige arabisch-christliche Nation weltweit – auf jeden Fall bis heute. Das Land wurde von drei verschiedenen muslimischen Kräften übernommen und zerstört: von der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), von Hisbollah Terroristen (unterstützt vom Iran) und von der syrischen Geheimpolizei und Miliz.

[Bemerkung: die PLO wurde im Jahre 1964 von Yassir Arafat gegründet. Ihr Ziel war die Befreiung Palästinas. Jedoch waren zu diesem Zeitpunkt ALLE sogenannten palästinensischen Gebiete in der Westbank und in Gaza in arabischen Händen. Was also meinten sie mit „Palästina befreien“? – Offensichtlich wollten sie ganz Israel, so wie vor 1967 war, zerstören. Im Jahr 1967 floh die PLO mit vielen Palästinensern während dem Sechstagekrieg nach Jordanien. Ihr Verhalten in Jordanien war so verwerflich, dass König Hussein sie nicht weiter dulden konnte, und während des berühmten “Schwarzer September” Angriffs 1970 hetzte er die jordanische Armee auf sie, wobei viele massakriert und die PLO Anführer gezwungen wurden, in den Libanon zu fliehen. Anfang der 70er Jahre baute die PLO Trainingslager im Südlibanon auf, erfand das moderne Konzept des Terrorismus und brachte es in die ganze Welt.]

Die Einwanderung dieser fremden muslimischen Kräfte verursachte in den späten 70er Jahren einen Bürgerkrieg, der den Libanon spaltete. Pierre Jumayels Grossvater (der denselben Namen trug) gründete die Christlich Libanesischen Phalangen um gegen die muslimische Invasion zu kämpfen. Seine Söhne Amin und Bashir wurden beide Premierminister. Bashir (der Onkel von Pierre Junior) wurde 1983 ebenfalls ermordet von muslimischen Terroristen.

Einfach ausgedrückt, ist dies die Taktik der Muslimisch-Syrisch-Iranischen-Hisbollah Plünderung des Libanon: Bringe jeden um, der im Weg steht, jeden, der kritisiert, jeden, der ein christlicher Anführer ist, jeder, der sich der islamischen Übernahme entgegen steht. Dies ist die Taktik des islamischen Djihad auf der ganzen Welt. Möge der Herr uns die Gnade gewähren, dass die Welt aufwacht und diese Gefahr erkennt.

Spezielle Gebete für den Libanon sind in dieser Woche nötig, da wahrscheinlich Millionen von Menschen auf beiden Seiten im Protest auf die Strassen gehen werden. Dies ist ein Wendepunkt in der Geschichte. Deine Gebete können eine Unterschied machen!

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