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Revive Israel Ministerien

3,000
August 2006 Asher Intrater

Über 3000 Raketen wurden in diesem Monat von der Hisbollah auf Israel abgeschossen – jedes einzelne davon wurde mit Absicht auf stark bevölkerte Orte gerichtet. (Dies ist das exakte Gegenteil der israelischen Strategie, deren erklärtes Ziel es ist, Orte mit vielen Zivilisten möglichst zu vermeiden.)

Auf der einen Seite ist die Anzahl der Opfer in Israel wie durch ein Wunder sehr klein geblieben. Auf der anderen Seite mussten aber fast eine Million Menschen ihr Zuhause verlassen, in Schutzräumen leben, oder zusehen wie ihre Geschäfte zerstört wurden. Familien leiden; Kinder nässen ihre Betten; Teenager fangen an Drogen zu nehmen; Eltern weinen; Alte Menschen stehen unter Schock und Trauma.

Am Samstagabend trafen zwei grössere Raketen ihr Ziel, eine schlug im Dorf Gilady ein und eine zweite im Zentrum von Haifa. 12 Menschen wurde getötet an diesem Tag. Es schien wie ein Glücksspiel, früher oder später musste eine Rakete treffen.

Sinioras Tränen

An einem Treffen am Montag mit arabischen Staatsmännern brach der libanesische Präsident Siniora zweimal in Tränen aus, in Trauer über die Zerstörung seines Landes. Wir fühlen gleich. Wir weinen mit ihm und all jenen, die im Libanon wirklich traurig sind. (Bemerkung: Diese Definition schliesst Nasrallah aus, der nicht ein einziges Mal Mitgefühl für das libanesische Volk gezeigt hat, sie jedoch weiter in die Zerstörung treibt.)

Warum?

Die Frage muss gestellt werden: “Warum geschieht dieser Krieg? Warum hat er begonnen?” Die Antwort ist klar und bleibt immer die gleiche: Die Welt des islamischen Djihad glaubt an die totale Zerstörung Israels. Welche andere Erklärung könnte es geben für den Hisbollah Angriff auf Israel aus dem Libanon?

Warum würden sie etwas tun, das dem Libanon offensichtlich solche Zerstörung bringt? Ein Grund ist, dass sie irregeführt worden sind von der Gehirnwäsche des Djihad, die besagt, dass Juden getötet werden müssen, die Welt erobert werden soll und der Martyrertod wünschenswert ist. Ein weiterer Grund ist ihre Ausrüstung mit Waffen, Finanzen und allem Nötigen von Syrien und dem Iran. Sie sind eigentlich die Frontlinie der iranischen Armee. Ohne Ahmadinedschads Ermutigungen hätte dieser Krieg nicht begonnen und er würde auch keinen Tag länger andauern.

So muss Israel reagieren auf einen absichtlichen internationalen Angriff, der seine Zerstörung zum Ziel hat. Wenn man das bedenkt, war Israels Reaktion nicht unverhältnismässig stark, sondern erstaunlich sanft. Das könnte sich jedoch ändern.

Verstärkte Bodentruppen

Wegen der verstärkten Attacken mit Katjuscha Raketen in dieser Woche, hat Israels Ministerkabinett einem weiteren Vorrücken gegen Norden der israelischen Bodentruppen zugestimmt. Während das mehr Verluste für Israel bedeutet, sollte es weniger Verletzte unter den libanesischen Zivilisten geben, wie durch Luft- oder Artillerieangriffe. Es ist auch die einzige Möglichkeit die Hisbollahtruppen weiter weg von der Grenze zu treiben. Wenn die Hisbollah weiter weggetrieben wird und all ihre Infrastruktur zerstört wird, dann wird es vielleicht eine Waffenruhe geben und Hoffnung für die libanesische Regierung, die Kontrolle über ihr Land wieder zurück zu gewinnen.

Mazlat

Ein Mazlat ist ein kleines, unbemanntes Flugzeug, das für die Überwachung oder für Sprengstoffe benutzt werden kann. Es wird durch ein ausgeklügeltes GPS System gesteuert. Gestern sandte die Hisbollah ein solches Flugzeug Richtung Israel. Es flog hinaus über den Ozean, ungefähr 10km von der Küste entfernt und flog nahe über der Wasseroberfläche, damit es nicht von Radaren entdeckt werden konnte. Es bewegte sich mit 150km/h in Richtung Haifa. Gott sei Dank wurde es von der Israelischen Abwehr erfasst und über dem Wasser abgeschossen.

Drei Arten von Artillerie

Die Hisbollah benützt viele Kurzstrecken-Raketenwerfer, die in der Hand gehalten werden können. Es ist fast unmöglich sie zu lokalisieren. Sie müssen von nahe der Grenze abgeschossen werden und der Schaden, den sie anrichten ist zum Glück begrenzt.

Die stärkere Art von Raketen, wird von Lastwagen abgeschossen. Die Strategie der Hisbollah besteht darin, vom Lastwagen zu schiessen und ihn dann sofort in ein ziviles Gebäude zu fahren. Diese Geschosse verursachen grösseren Schaden und sind leichter zu lokalisieren als die von Hand abgeschossenen.

Die gefährlichste Art von Geschossen ist grösser und muss von befestigten Raketenwerfern abgeschossen werden. Sie verursachen grossen Schaden, sind aber einfach zu lokalisieren. Der grosse Angriff auf Haifa in dieser Woche geschah mit so einer Rakete.

Fast jedes Mal, dass die Hisbollah von so einem Raketenwerfer aus Israel beschossen hat, konnten wir ihn innerhalb weniger Stunden zerstören. In kurzer Zeit wurde die Kampfstärke der Hisbollah so langsam aber sicher vermindert. (Und Nasrallah, trotz seiner grossen Reden, weiss das.)

Reuters Entschuldigung

Reuters internationaler Pressedienst formulierte eine Entschuldigung für die Veränderung von zwei Bildern mittels Photoshop, die den Schaden in Beirut zeigen. Durch die Veränderung sah der Schaden schlimmer aus, als er ist. Das Problem hierbei ist, dass die Bilder von dem muslimischen Fotografen stammen, der auch an der Geschichte über Kana gearbeitet hatte, die mehr als jeder andere Zwischenfall dazu gedient hatte, die Weltmeinung gegen Israel zu beeinflussen. Dabei wurde berichtet, dass 56 Menschen ums Leben kamen und später wurde festgestellt, dass es in Wahrheit nur 28 waren (was auch schon ein Desaster ist).

Was ich sagen will, ist dass das ganze Konzept von “du sollst nicht lügen” Teil einer jüdisch-christlichen Weltanschauung ist (zusammen mit “du sollst nicht töten”). Terrorismus und falsche Propaganda sind für unsere Gewissen zwei sehr verpönte Dinge, aber nicht unbedingt für jene, die nicht an biblische Moral glauben.

Jeremia, Daniel and Johannes

Jeremia lebte in Israel vor der Zerstörung des ersten Tempels. Er prophezeite über Israel und Babylon (der heutige Irak). Er besass geistliche Autorität von Gott um über historische Ereignisse in den Nationen der Welt zu prophezeien. "Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreissen und einreissen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.” – Jeremia 1, 10.

Daniel lebte in der folgenden Generation. Er las die Schriften von Jeremia und prophezeite selbst über Nationen und die Geschichte, vor allem über Persien (der heutige Iran). "In diesem ersten Jahr seiner Herrschaft achtete ich, Daniel, in den Büchern auf die Zahl der Jahre, von denen der Herr geredet hatte zum Propheten Jeremia, dass nämlich Jerusalem siebzig Jahre wüst liegen sollte. Und ich kehrte mich zu Gott, dem Herrn, um zu beten und zu flehen unter Fasten und in Sack und Asche.“ – Daniel 9, 2-3.

Nach 21 Tagen der Fürbitte erschien ihm der Engel des Herrn. „Aber der Engelfürst des Königreichs Persien hat mir 21 Tage widerstanden; und siehe, Michael, einer der Ersten unter den Engelfürsten, kam mir zu Hilfe, und ihm überliess ich den Kampf mit dem Engelfürsten des Königreichs Persien.“ – Daniel 10, 13.

Jochanan (Johannes, der Geliebte des neuen Testaments) las sowohl Jeremia wie auch Daniel und fuhr in der gleichen geistlichen Autorität fort. „Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.” – Offb. 10, 11.

Aber Jeremia, Daniel und Johannes sind heute nicht mehr hier. Wir, die wir wiedergeboren wurden und den Geist Gottes empfangen haben, haben die Möglichkeit ihre Aufgabe der prophetischen Fürbitte, des Gebets und des Fastens fortzusetzen. Durch Yeshua ist uns dieselbe Autorität über Mächte und Gewalten zugänglich (Eph. 1, 19-21; 2, 5; 6, 12; Lukas 10, 19; 2. Kor. 10, 4). Wir müssen diese Autorität empfangen, den Mantel anziehen und uns an die Arbeit machen.

Die UNO und der Geist von Griechenland

Auf(Mittwoch wurde eine grössere UNO Sicherheitsratsdiskussion über eine mögliche Waffenruhe angesagt. Diese Diskussion sollte nicht nur die militärischen und politischen Aspekte einer Übereinkunft beinhalten, sondern auch die Konfrontation der Weltanschauungen und Philosophien hinter der Auseinandersetzung. Bis heute haben lediglich Präsident Bush und Premierminister Blair versucht darauf zu beharren, dass jedes Abkommen auch über die Restriktionen für und die Entwaffnung der Hisbollah sprechen muss. Es ist wichtig, dass wir beten, dass Gottes Wille geschehe in diesem Sicherheitsrat.

Es scheint also ob die Prinzipien von Babylon und Persien heute fortgesetzt werden im Terrorismus und Antisemitismus der Sunniten und Schiiten.

Es war dazumals aber auch ein anderer Geist am Wirken, genannt der König von Griechenland (siehe Daniel 8, 21; 10, 20; 11, 2; Sacharja 9, 13). Dieser scheint sich heute in den linkspolitischen Medien und in den atheistischen und humanistischen Äusserungen Europas und des Westens zu manifestieren.

In anderen Worten, dieselben geistlichen Kämpfe von Jeremia, Daniel und Johannes sind immer noch aktuell in unserer Zeit, sogar auf höherer Ebene und in grösserem Ausmass. Was auch immer die Ergebnisse des Sicherheitsrates sind, wir müssen im Gebet diese bösen Geister und Dämonen von Bavel (Babylon), Paras (Persien) und Yavan (Griechenland) binden, die hinter den Kulissen am Werk sind. (Dies wäre auch ein guter Tag um zu fasten).

Betet jetzt, betet kraftvoll, bleibt dran. Verpasst nicht diesen historischen Wendepunkt.

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