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Antworten zu Fragen der „Umsiedlung“
© April 2005 von Asher Intrater

Einige meiner geliebten Freunde denken heute, dass die Umsiedlung aus Gaza ein Verrat von Gottes Mandat für das jüdische Volk sei, das Land Israel wieder in Besitz zu nehmen. Es ist immer schmerzhaft und schwierig, wenn Brüder im Herrn nicht dieselbe Sicht über ein bestimmtes Thema haben. Alles was wir tun können ist, mit beten fortzufahren, die Schrift zu erforschen, uns zu demütigen und „Seinen Willen zu suchen, nicht unseren“.

Hier sind einige Antworten auf Fragen die bekümmern könnten, bezüglich Sharon’s Umsiedlungsplan:

1. Siedler Krise – Wir sympatisieren mit den Protesten der Siedler im Gaza und in Samaria, dass sie aus ihren Häusern herausgerissen werden. Ihre Situation ist herzzerbrechend. So lange die Proteste friedlich sind, werden wir sie unterstützen. Die Welt muss den Preis sehen den Israel zahlt. Jedoch - an meine Brüder unter den messianischen Juden, christlichen Zionisten und aus den charismatisch, prophetischen Kreisen -  wir müssen einige andere Dimensionen der aktuellen Krise erwägen.

2. Sharon’s Standhaftigkeit – Premierminister Sharon ist tapfer und mit Integrität festgestanden. Er stand gegen die Manipulation einer Gruppe innerhalb der Likud, gegen Konkurenten, welche versuchten politischen Vorteil aus dem Thema des Volksentscheides zu schlagen, gegen die Ulta-orthodoxen, welche versuchten Geld zu bekommen für ihre „Pendel-Stimmen“, gegen die Arbeiterpartei (Labor), welche mit ihm für den Umsiedlungsplan, jedoch gegen den Finanzplan war, gegen die Shinui Partei, welche mit ihm sowohl für den Finanzplan als auch für den Umsiedlungsplan war, aber gegen ihn, weil sie aus der Regierung ausschieden.  Er stand auch fest gegen die Vorderungen von europäischen und amerikanischen Liberalen, von Arabern und Palästinensern, und von israelischen Linken, dass er noch zusätzliche Zugeständnisse machen müsste.

3. No Holocaust Vergleich – Den Vergleich zwischen  8'000 Gaza Settler, die 20 Kilometer weiter nördlich an die Küste in luxuröse Villen umziehen, gemäss dem  israelischen Volksentscheid und der Regierung (Knesset), als strategisches Interesse für unser Land, und dem Holocaust zu machen, (in welchem eine grosse Anzahl meiner Familie durch die Nazis ermordet wurden) ist grotesk.

4. Öffentliche Unterstützung – Die meisten Umfragen zeigen, dass bis zu 70 Prozent der israelischen Öffentlichkeit und 60 Prozent der Knessetmitglieder für einen Rückzug aus dem Gaza sind. In israelischer Politik mit 11 politischen Parteien, ist das eine überwältigende Zahl.

5. Ausgeglichene Politik – In moderner israelischer Geschichte, neigen links gerichtete Premierministerkandidaten dazu, sich zur Rechten zu bewegen, wenn sie gewählt werden und rechts gerichtete Kandidaten neigen dazu sich zur Linken zu bewegen, wenn sie gewählt werden. Der Grund ist, dass die Realitäten der Situation moralische Verantwortung verlangt, wenn jemand einer tatsächlichen Entscheidung auf einer praktischen Ebene gegenübergestellt wird. Jeder kann Extremistenslogan schreien, während er nicht im Dienst ist. Wenn er dann dem Thema gegenübergestellt ist, was wirklich zu tun wäre, muss eine verantwortliche Person die Slogans mässigen.  

6. Unwahrscheinliches Ergebnis – Die Premierminister (PM) haben sich nicht nur zu einer mehr moderaten Stellung verschoben, die mehr rechts gerichteten PM waren diejenigen, die Landkonzessionen für Frieden eingegangen sind, während die linksgerichteten  PM öfter einen Krieg eingehen und sogar Gebiet erobern. Gottes unsichtbar leitende Hand kann oft überraschend für uns sein. Es ist Gott der bestimmt, ob die Grenzen erweitert oder verkleinert werden und Seine Gründe basieren auf geistlichen und moralischen Bereichen und nicht auf Politischen und Militärischen. (5.Mose 19,8).

7. Gaza Strategien – Die Bevölkerung der Gegend hat sich in den letzten 30 Jahren verändert. Das Problem mit Gaza ist, dass dort ungefähr 8'000 Siedler inmitten von 1'000'000 Arabern sind. Wir geben Gaza nicht zurück, aber wir ziehen uns aus einer Enklave inmitten arabisch kontrolliertem und dicht besiedeltem Gebiet zurück.

8. Militärische Strategie – Wenn Sie denken, dass es richtig ist für uns Gaza mit Gewalt zu erobern – das ist eine Möglichkeit. Jedoch, um das zu tun – d.h. eine Million Araber aus dem kleinen Gazastreifen auszuweisen – würde man nicht ein paar tausend Siedler in eine millitärisch unhaltbare Stellung bringen, sondern sie sofort entfernen und  einen Grossangriff starten. Siedlungen in umgebenen Enklaven zu unterstützen ist strategisch unlogisch und biblisch unvernünftig. Es ist so wie der Teufel Yeshua aufforderte, von der Temelzinne zu springen und sehen, ob er von den Engeln aufgefangen würde (Luk. 4).

9. Erschütterung im Nahen Osten – Beide, Bush und Sharon, haben durch ihre starke Leiterschaft viel dazu beigetragen um eine Erschütterung in den moslemischen Diktaturen des Nahen Ostens auszulösen. Die Medien machen sich lächerlich über beide, aber das reflektiert nur den Geist der Rebellion in den Medien. (Psalm 2). Bush’s Aktionen im Irak und  in Afghanistan verursachte, dass alle Tyrannen des Nahen Ostens ihre Positionen zu überdenken haben. Der gegenwärtige Rückzug Syriens aus dem Libanon ist ein Beispiel. Sharons Standhaftigkeit gegen Terrorismus und für die Gazaumsiedlung verändert auch die israelisch - arabische Beziehungen.

10. Rebellion und Extremismus – Rebellion im Nahen Osten ist durch Extremismus demonstriert (im Gegensatz  zum Westen, wo sie durch liberalen, sekularen Humanismus demonstriert ist). Der mächtigste Extremismus im Nahen Osten ist Islam und Terrorismus, welcher millitärisch, geistlich (Gebet und Evanglisation und Prophetie), und erzieherisch bekämpft werden muss.

11. Israelischer Extremismus – Dieser rebellische Extremismus ist jedoch auch  innerhalb der israelischen Gesellschaft offenbar. Dieser Extremismus hat drei grundlegende Formen: Linker Extremismus, Extremismus des rechten Flügels und religiöser Extremismus. Diese drei Kräfte haben immer wieder Teilungen in der israelischen Gesellschaft und Regierung bewirkt. Nach meiner Meinung representieren sie einen demonischen Geist, der versucht das „Königreich“ Israels zu fall zu bringen (nach Lukas 11).

12. Strategie nicht Idealismus – Sharon’s Entscheidung für den Umsiedlungsplan war kein selbsttäuschender Glaube in einem utopischen „Neuen Nahen Osten“. Es war eher das Gegenteil. Er kam zur Schlussfolgerung, mit der Mehrheit der israelisch, öffentlichen Meinung während der 2000 – 2005 Intifada, dass da keine Hoffnung für wirklichen Frieden ist unter der gegebenen Situation für die absehbare Zukunft. Deshalb hatten wir einseitig Schritte zu nehmen, die strategisch korrekt sind, um fähig zu sein den Kampf um unsere Existenz und Sicherheit fortzufahren, für die nächsten Jahre, die noch kommen werden.

13. Verteidigungsfähige Grenzen – Die korrekte Strategie für langfristige Anstrengungen ist das, was Netanyahu „Verteidigungsfähige Grenzen“ genannt hat. Wir werden keine wirklich verteidigungsfähige Grenzen bekommen durch den europäischen und arabischen Hass auf Israel. Jedoch sah Sharon, mit den meisten Israelis, zwei Bereiche, zu denen wir uns einseitig (unilateral) zu einer mehr verteidigungsfähigeren Grenze bewegen konnten; Der grössere in Gaza, und der kleinere in den paar isolierten Siedlungen im Norden Samarias. (Der rechte Flügel, der linke Flügel und die Hauptströmung sehen es alle. Die extreme Linke sagt, wir müssen mehr zurückgeben. Die extreme Rechte sagt, wir können von keiner der  Siedlungen abziehen).

14. Informationsquellen – Eine der Herausforderungen für Englischsprachige ist, direkte und richtige Informationen zu bekommen. Zum Beispiel, in der Wochenausgabe der „Yediot“ (die grösste israelische Zeitung) war ein Interview mit Sharon, in dem er viele Fragen bezüglich seiner Gefühle über den Umsiedlungsplan beantwortete. Da war auch eine Diskussion mit einigen der Rabbiner aus Gasa und Samaria und ein anderes Interview mit dem General der mit der Ausführung des Umsiedlungsplans beauftragt ist. All dieses Material ist packend. Die Diskussionen innerhalb der israelischen Gesellschaft sind tief und selbstanalythisch. (Einige aufrichtige Gläubige lesen nur Arutz 7 und denken sie erhalten wahrheitsgetreue Nachrichten. Das ist ziemlich unausgeglichen).

15. Wiederherstellungsmethodik – In Apg. 1,6-8 fragen die Jünger Yeshua, ob Er dabei sei das Königreich David’s in Israel wiederherzustellen. Er antwortet, dass sie Geduld haben müssten. Dass David’s Königreich wiederhergestellt würde. Aber, dass die Wiederherstellung ein Teil eines grösseren Plans sein wird, welches alle Nationen der Welt einschliessen wird. Die hauptsächliche Methode wird zweifältig sein: Lass die Gemeinde des Glaubens die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, und danach, lass die Gemeinschaft der Welt das Evangelium empfangen. Das gibt uns ein einfaches Model: 1. Kraft des Heiligen Geistes (für die Gläubigen), 2. Weltevangelisation (der Ungläubigen), und 3. Wiederherstellung des Königreichs (Israels und somit aller Nationen ).

16. Moderate Konservative – Als Gläubige sind wir Extremisten in moralischen Bereichen, bezüglich der Gegenwart des Heiligen Geistes, des Predigens des Evangliums und im Helfen der Armen. Doch sind wir etwas gemässigt in politischen Bereichen. Wir sind nicht marxistische Revolutionäre, noch reaktionäre Freiheitskämpfer, noch politische Zeloten. Wir sind konservativ in der Weltanschauung und arbeiten für Weltveränderung hauptsächlich darin, Herzen der Menschen zu verändern. Moderat konservativ sehen wir uns generell hier in Israel. (im Zusammenhang mit der humanistisch, liberalen westlichen Gesellschaft, wirkt diese biblische Mässigung normalerweise wie ultra-rechts Konservativ. Jedoch im Zusammenhang mit isalmischer Unterdrückung oder Unterdrückung im Nahen Osten, wirkt sie oft wie ultra-linke Befreiungstheologie).
 
17. Autorität in der Regierung - Ein bestimmender Faktor ist wie wir Gottes Autorität in dieser Welt verstehen. Röm. 13 und 1. Tim. 2 beschreiben Gottes wirken durch Regierungen. Hier beziehe ich mich auf die US und die israelische Regierung, welche beide gewisse „Bundes“-Grundlagen haben. In den Angriffen von einigen Christen und Messianischen Juden heute, gegen Bush und Sharon, äussert sich ein Mangel von Respekt und sogar ein herabsetzten von Gottes Amt der Regierung. (Judas 8). Dies könnte ein tieferes Problem, bezüglich geistlicher Autorität auf allen Ebenen reflektieren – zu Hause, in der Gemeinde, am Arbeitsplatz, in der Regierung etc.

18. Prophetischer Ungehorsam – Es gibt Zeiten, in denen respektvoll Ungehorsam gegenüber der Regierung geleistet werden kann (Apg. 4,19), aber das ist allgemein verbunden mit dem Recht das Evangelium zu predigen. Tatsächlich ist das das Hauptproblem mit dem wir uns im Nahen Osten auseinandersetzen, wo die religiösen Autoritäten des Islams, der Griechisch Orthodoxen, des Rabinischen Judaismus agressiv gegen das Predigen des Evangliums reagieren. Settler aus dem Gaza umzusiedeln, kommt nicht einmal nahe an die Art von Situationen heran, welche prophetischen Ungehorsam rechtfertigen würde. (Die andere Art von biblischem, zivilem Ungehorsam hat damit zu tun, unschuldiges Leben zu retten).

19. Evanglisationsherausforderung – Evanglisation kann ziemlich schwierig sein hier in Israel und dem Nahen Osten. Wenn jemand geistlichen Eifer hat und frustriert ist über die Unfähigkeit das Evanglium effektiv weiterzugeben, da ist eine Tendenz, entweder die jüdisch, kulturelle Tradition, oder das Problem der Landeroberungen zu stark zu betonen. Ich bin für beides, jüdische Tradition und die Wiederherstellung des Landes, aber ich sehe es als Teil eines allumfassenden Bildes, welches eine starke Betonung auf Evanglisation, Jüngerschaft, Heiligkeit und Wiederherstellung einbezieht.

20. Apostelgeschichte 1 Modell – Apg. 1 gibt uns die Prioritäten: 1) Kraft des Heiligen Geistes, 2) Weltevangelisation, 3) die Wiederherstellung Israels. Eine der ersten zwei zu überspringen führt zu einem ungöttlichen Zelotismus. Die dritte zu überspringen führt zu ungöttlichem „ Ersatz“- Christentum, das sich abgesondert hat von den israelischen Grundlagen des Königtums Gottes. Jemanden dazu zu bringen sich in Israel anzusiedeln, aber ewige Errettung zu verpassen, wäre sinnlos. Auf der andern Seite, Errettung überall in der Welt zu predigen und nie in Gottes Königreich hier auf Erden zu einzutreffen, wäre auch vergeblich. Deshalb herrscht im Nahen Osten ein zweifacher geistlicher Kampf – erstens bezüglich des Evangeliums weitergeben und zweitens, bezüglich Israel’s Recht im Land zu leben.

21. Exil und Landbesitz – Alles Land Israel’s gehört dem jüdischen  Volk durch den göttlichen Bund (1, Mo. 12, 13, 15 etc.) Der Anspruch der Mosleme und Araber  auf den Besitz des Heiligen Landes ist moralisch verwerflich, historisch ungenau und biblisch unkorrekt. Die grossen apokalyptische Kämpfe der Endzeit werden eine direkte Konfrontation sein dessen, wer das Land besitzt. (Joel 2-3, Sach. 12-14, Hes. 38-39). Jedoch für die meisten der vergangenen 2000 Jahre lebte unser Volk im Exil von diesem Land durch Gottes Urteil als Strafe für unsere Sünden und für die Ablehnung des Messias. Gotttes Wiederherstellung findet in Stufen statt. Deshalb brauchen wir Unterscheidungsvermögen darüber, wie wir an dieser Wiedereinsetzung teilhaben können.

22. Eigentum mit Bedingung – Bedenken Sie Jer. 25, 5 – „Kehrt doch um ein jeder von seinem bösen Wege und von euren schlimmen Taten, damit ihr bleiben könnt in dem Lande, welches der HERR euch und euren Vätern gegeben hat, von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ Gott sagt uns, dass wenn wir umkehren (shuvu), dann werden wir bleiben (ushvu) im Land. Dieses biblische Wortspiel (wenn wir „shuvu“, dann können wir „ushvu“) beinhaltet eine tiefe Wahrheit, dass die Versprechen  von Gottes Segnungen von unserem Gehorsam abhängig sind. Trotzdem, derselbe Vers sagt aus, dass Gott uns dieses Land bereits gegeben hat, für immer und ewig. Es gibt einen Unterschied zwischen den Bundesrechten auf das Land – welche ewig, unwiderruflich und bedingungslos dem jüdischen Volk gegeben sind – und der in Besitznahme des Bundeslandes – welche geistliche und moralische Bedingungen hat.

23. Regierungsentscheidungen  - Somit, wer entscheidet darüber, wie und wann wir kämpfen? Ganz einfach, es ist die Regierung des Staates Israels. Das schliesst das Volk, die Knesset und den Premierminister ein. In diesem besonderen Fall unterstützten alle drei den Umsiedlungsplan von Gaza. Nichtjüdische Christen und Messianische Juden müssen Gottes Mandat an die israelische Regierung anerkennen, welche die Armee führen und seine Grenzen bestimmen. Sie sollten vorsichtig darin sein, Israel anzugreifen, weil es nicht genug Zugeständnisse macht, oder darin Israel angreifen, zuviele Zugeständnisse zu machen. Beide Seiten dieser „Attacken“ gegen Israel könnten ein Element von Ersatztheologie oder geistlichem Stolz haben. (d.h. es ist Selbsttäuschung, wenn ein Christ versucht ein grösserer Zionist als Ariel Sharon zu sein.).

24. Bereiche von Autorität – Ich respektiere die israelische Regierung, die Entscheidungen , innerhalb vernünftiger Grenzen trifft. Ich bin nicht so sehr „für“ den Umsiedlungsplan, wie ich „für“ mein Volk und mein Land bin. Wenn die Regierung und der Premierminister sagen, dass wir im Gaza bleiben müssen, werde ich diese Entscheidung unterstützen. Soldaten und Einwohner müssen die Linien von Autorität respektieren. (Als Vergleich, wenn ich in einer Gemeinde eines Pastors spreche, respektiere ich seine Leiterschaft in dieser Kirche. Ich respektiere die Autorität der Eltern gegenüber ihren eigenen Kindern). Um Gottes Königreich in diesen Endzeiten zu verstehen, müssen wir unterscheiden, wo die Bereiche der geistlichen Autorität liegen.
 
25. Prophetische Stimme – Eine der Rollen der Propheten im alten Israel war, der Regierung und den geistlichen Leitern Kritik zu bringen. Das meiste ihrer Kritik war, dass die Regierung nicht mit moralischen Problemen und sozialer Gerechtigkeit gehandelt hat. (Amos 5,24) und dass die religiösen Institutionen  korrupt und heuchlerisch waren (Jes. 1,13-17). Selten klagten die Propheten die Regierung darin an, dass sie nicht genügend eifrig waren mehr Land zu erobern. (mit der klaren Ausnahme von Josua und die frühen Richter). Ich glaube, dass Gott eine neue Generation von Propheten aufrichten wird, unter den jungen israelischen Gläubigen, welche mit Offenbarungserkenntnis über die Ereignisse im Nahen Osten sprechen werden.

26. Wiedereinsetzung der israelischen Gesellschaft – Eine unter den selbstanalytischen Diskussionen innerhalb Israel’s ist, wie man gegenwärtig mit den sozio-ökonomischen Problemen im Land umgeht. Die moderne israelische Gesellschaft hat verzweifelt Heilung nötig in den Bereichen von Arbeitslosigkeit, Armut, erzieherischer Verfall, sexueller Missbrauch und Perversion, Drogenmissbrauch, Immigrationsprobleme, religiöse Heuchlerei, politische Korruption, Rassismus, okkulte Gruppen, etc. Die Polizei ist überarbeitet. Die Ärzte und Krankenschwestern sind überarbeitet. Da sind psychologische und emotionelle Verletzungen von Jahren von Terrorismus und Krieg. Dieses Land braucht Wiederherstellung und Erweckung, nicht religiösen Fanatismus. Diejenigen, die sagen, dass sie Israel lieben, müssen ein grundlegendes Mitleid für die Nöte dieses Volkes und seiner Gesellschaft haben.

27. Wiedereinsetzung der palästinensischen Gesellschaft – Dies alles geschah ohne die Probleme des Leidens auf der palästinensischen Seite. Die Wurzel ihres Leidens ist der blinde Hass des Islams gegen alles was israelisch oder jüdisch ist, welcher ihr Volk in eine verrückte und selbstzerstörerische Politik des Terrorismus gebracht hat. Das bedeutet jedoch nicht, ihre grosse Armut und Leiden zu übersehen. Erzieherische, volkswirtschaftliche und legislative Institutionen müssen gebildet werden. Eine der schwierigsten Probleme ist, wie man den mehr als 3 Millionen Arabern, die im Westen des Jordansflusses leben, Stimmrechte und Staatsangehörigkeit bieten kann.

28. Eins im Messias – Ein wunderbares Zeugnis in Mitten all dieses Hasses ist, die Liebe zwischen israelisch, Messianischen Juden und Palästinensischen Christen (Eph. 2). Diese Liebe hat die harsche politische Situation um uns überwunden, selbst dann, wenn wir keine Antworten für diese Probleme haben.Teil der Demonstration der Kraft des Kreuzes ist , dass es Wiederherstellung mit schlimmsten Feinden und zwischen den schlimmsten rassistischen Unterschieden bringen kann. Wiederherstellung zwischen Arabern und Juden ist Teil der Gesamtwiederherstellung des Königreiches Israels.

29. Das Horma Syndrom – Die biblische Geschichte von Horma (4. Mo. 14) zeigt, dass derselbe Geist der Sturköpfigkeit am einen Tag das Volk zurückhalten kann, von dem was Gott ihnen sagt zu tun und dann am nächsten Tag darauf bestehen kann, voreilig gegen die Anweisungen der Leiterschaft vorzugehen. Im frühen 1900 Jahrhundert herrschte Widerstand von den ultra-orthodoxen Rabinern in Osteuropa und den liberalen, jüdischen Leitern in Westeuropa gegen die Botschaft der Zionisten, aus Europa zu entkommen. Danach entstand Widerstand in den 40ger und 50ger Jahren, gegen einen neuen israelischen Staat. Dann verweigerten einige in der Armee zu dienen, während den Kriegen, in denen Israel um ihr Überleben kämpfte. In kürzlichen Jahren entstand Widerstand in den diplomatischen Bemühungen mit den Palästinenern und jetzt zum Umsiedlungsplan. Wir müssen wissen, wie der Leiterschaft richtig zu folgen – zu wissen, wann zu folgen und wann  sich zurückzuhalten.

30. Geistlicher Patriotismus – Heute müssen wir aus Gaza abziehen. Morgen könnte es sein, dass wir gegen die ganze Welt kämpfen. Wir werden damit fortfahren, unsere Nation zu beschützen – beides, militärisch und geistlich – durch die grossen Kämpfe der Endzeiten hindurch, bis zum Kommen Yeshua’s. (Offb. 19; Sach. 14). Alle Nationen der Welt mögen uns widerstehen, aber wir müssen fest stehen. (in 2005 hatten wir drei unserer Kinder in der israelischen Armee). Mittlerweile werden wir eine Kraft sein, die die Liebe Yeshua’s weitergibt und die Gerechtigkeit des Königreiches Gottes. Zusätzlich werden wir für die israelische Regierung beten, damit sie die rechten Entscheidungen darin treffen, wie unser Land zu verteidigen ist und korrekte militärische und diplomatische Strategien entwickeln.


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