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Rabin, Gibson und die Antisemitische Verbindung
© Januar 2004 von Asher Intrater

Das wahrscheinlich geballte Geschehen in der israelischen Gesellschaft im letzten Jahrzehnt war die Ermordung von Yitzak Rabin. In der christlichen Gemeinde könnte es wahrscheinlich die Veröffentlichung „Die Passion“ von Mel Gibson sein und in der Politik würde es bestimmt der Anschlag auf die Twin Towers sein. Interessanterweise gibt es eine Verbindung zwischen allen Dreien bezüglich Antisemitismus.

Es gibt eine symbolische Parallele zwischen der Ermordung Rabin’s und der Kreuzigung Yeshua’s. Rabin, als Permierminister von Israel, kann als eine Figur Yeshua’s (Jesu) gesehen werden, der König Israels. Yigal Amir (der Mörder) kann als Parallele von Judas Ischariot gesehen werden, welcher Yeshua verriet.

Als Rabin getötet wurde war der Grossteil von Israels Bevölkerung, nicht nur wütend über Amir, sondern auch mit der ganzen rechten, ultra-orthodoxen Gesellschaft, welche Amir die psychologische und religiöse Rechtfertigung für seine Verbrechen gab. Ihre Rabiner behaupteten, dass der Mord ein isolierter Fall wäre, der keine Verbindung mit ihren Glaubenssätzen hätte. Wie auch immer, alles was Amir sagte, zeigte auf die Tatsache hin, dass seine einzige Motivation, seine religiösen Überzeugungen zu erfüllen, war.

Als die liberale, sekulare Gesellschaft, gegenüber der rechten Religiösen kritischer wurde, fingen einige der Rabiner an zu kontern, dass die Sekularen antiseminisch wären. Ihre Argumentation war, dass die „gottlosen“ sekularen Juden so gegen rabinisches Judentum wären, dass sie die Ermordung ausnützen würden, um ihren antijüdischen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Diese Logik, zwingt jedoch dazu, dass die sekularen Juden nicht „wirklich“ jüdisch definiert werden und die Ultraorthodoxie das einzige „wahre“ Judentum ist. In ihren Augen ist jede Kritik gegen Ultraorthodoxie antijüdisch und deshalb antisemitisch. Um die Behauptungen, dass die Kritiker von Amir’s religiösen Überzeugungen antisemitisch wären zu rechtfertigen, müsste jemand tatsächlich das Judentum Rabin’s verleugnen.

Die sozialen und geistlichen Bedingungen die zur Ermordung Rabin’s führten, sind komplex. Sie könnten auf der einen Seite auf ernsthafte Probleme im religiösen Nationalismus und in der liberalen, sekularen Gesellschaft auf der anderen, hinweisen. Trotzdem sind beide, die Liberalen und die orthodoxen Rabiner jüdisch, die Behauptung des „Antisemitismus“ sind nicht berechtigt.

Eine ähnliche Analyse kann bezüglich der Behauptungen, dass Gibson’s Film (oder die Kreuzigung Yeshuas) antisemitisch wäre. Kritik der religiösen Institution des ersten Jahrhunderts, welches das geistliche Klima schuf und Yeshua ablehnten, ist nicht notwendigerweise antisemitisch, noch sind die Schilderungen von Judas Ischariot, sowie Yigal Amir, verächtliche Figuren.

Die Kreuzigung Yeshua’s als antisemitische Vorderungen zu betrachten, fordert, das Judentum Yeshua’s, all seine Jünger und Mengen von Israelis, welche Yeshua willkommen heissen, zu verleugnen. Es würde ein Monopoly von einem Teil der jüdisch, religiösen Leiterschaft verlangen, um die Rechte des Standpunktes zu definieren, was das einzig „wahre“ Judentum wäre.

Zu behaupten, dass die Kreuzigung Yeshua’s antisemitisch ist, ist dasselbe wie zu behaupten, dass Kritik an Yigal Amir, der Rabin umgebracht hat, antisemitisch ist.
Auf der anderen Seite, wenn Nichtjuden (ob liberale Humanisten, Musleme oder sogenannte „Chisten“), die Geschichte des Evangeliums gebrauchen, um radikale Diskriminierung und sogar Völkermord gegen Juden zu rechtfertigen, dies ist auf jeden Fall antisemitisch. (Das wäre so, wie wenn Musleme die Unstimmigkeiten über Rabin’s Ermordung aus dem Kontext nehmen würden, um Terroranschläge zu rechtfertigen).

Um die Behauptung des Antisemitismus als Ausrede zu benutzen, um nicht die gültige Botschaft des Evangeliums in Betracht ziehen zu müssen, ist unlogisch und ungerechtfertigt. Um jedoch die Geschichte des Evangelium zu verdrehen, um wirklichen Antisemitismus zu rechtfertigen, Nazismus, oder islamischer Terrorismus, das ist verächtlich und giftig.

Die irregeleitete Behauptung des Antisemitismus ist der Haupteinwand, durch den heute die religiöse Institution die Bedeutung des Evangelisums ablehnt. Dennoch, auf der anderen Seite besteht ein schrecklich realer Antisemitismus, der in der Wurzel des islamischen Fundamentalismus und Terrorismus (und in der internationalen Kritik gegen Israel, das sich gegen Terror verteidigt) liegt.

Im Anschlag gegen die Twin Towers in New York haben die Terroristen den Anschlag mit  Amerikas Unterstützung  Israels verknüpft. Terrorismus mag als Jihad gegen alle westlichen nichtmoslemischen Gesellschaften aussehen. Dennoch kann es auch als ein Versuch gesehen werden, um die Loyalität evangelischer Christen  zu Israel, zu entziehen. Terroranschläge rund um die Welt sind normalerweise mit antijüdischer Propaganda verbunden. (Natürlich ist Terrorismus auch ein Versuch, um die Menschen aller Nationen zu erschrecken, und sie zum islamischen Triumphalismus zu unterwerfen).

2.Korinther 10,5
und jede Höhe, die sich wider die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangennehmen zum Gehorsam gegen Christus.

Wir müssen geduldig fortfahren Missverständnisse, Lügen und falsche Argumente auf allen Seiten zu bekämpfen.

In all diesen Fällen sind die Schlüssel, die jüdische Identität Yeshuas, und die jüdischen Wurzeln des Evangeliums zu verstehen, um diese Lügen aufzugeben. (Dan Juster’s Heft, Judentum und Jesus, (geschrieben vor fast 30 Jahren) berührt das Herzstück des Problems, sowie auch der einfache JFJ (Juden für Jesus) Aufkelber „Jesus ist jüdisch“.

Die einzige Art, wie entweder nichtjüdische Antisemiten oder Juden, die Yeshua ablehnen behaupten können, dass der Gibson-Film antisemitisch sei, ist der Beweis, dass Yeshua selbst jüdisch ist, zu ignorieren. (In der Geschichte des Evangeliums sind 99% der „guten“ Kerle jüdisch...). Ironischerweise bekräftigen die heutigen jüdischen Leiter, welche behaupten, dass der Gibson-Film antisemitisch sei, die gleiche falsche Interpretation des Evangeliums, die die wirklichen Antisemiten vertreten. Dadurch stärken sie die Hände der Feinde des jüdischen Volkes.

All diese Behauptungen und Gegenbehauptungen haben eine geistliche Verbindung mit dem zweiten Kommen Yeshuas. Der Beweis, dass Yeshua jüdisch ist, ist beinahe unwichtig um „errettet zu werden“. (Vergebung der Sünde und in den Himmel kommen). Jedoch die Tatsache, dass Yeshua bald wiederkommt, inmitten eines Kampfes über Jerusalem (Sach. 14,2) um Sein Königreich auf Erden aufzurichten, ist unabdingbar mit Seinem Jüdisch-sein verbunden.

Weltweiter Antisemitismus ist der zunehmende Trend aller Nationen, um gegen Jerusalem in diesem letzten Kampf anzutreten. Die Behauptung, dass das Evangelium antisemitisch sei, zielt darauf, das jüdische Volk von Yeshua fern zu halten (welches umgekehrt auch mit dem zweiten Kommen Yeshuas verbunden ist, da einer der notwendigen Ereignisse, das zu Seinem zweiten Kommen führt, eine Erweckung der Juden in Jerusalem, die an Yeshua glauben werden (Math. 23, 37-39) ist.

Sowohl Antisemitismus und die Trennung des jüdischen Volkes vom Evangelium sind ein Anschlag auf das „Jüdisch-sein“ von Jesus. Da das Jüdisch-sein von Jesus mit Seinem Wiederkommen verbunden ist, dann sind die Themen des Antisemitismus im Grunde mit der Autorität Yeshuas, zurückzukommen und zu regieren, verbunden.

Gott gab David und seinen Nachkommen göttliches Recht über die Erde von Jerusalem aus zu regieren. (Er regiert im Himmel als Sohn Gottes, aber auf Erden als Sohn Davids). Der Bund durch den Yeshua wiederkommen und aus Jerusalem regieren wird, kommt durch Sein Samen- Davids- Sein – in anderen Worten, jüdisch-sein. Wenn in Jesus kein Jüdisch-sein ist, dann hat Er keine Autorität auf dem Planet Erde.

Während ich keinen Antisemitismus in Gibson Flim sehe, sehe ich jedoch die Beliebtheit der Filmserie „Left behind“ mit der Entrückung vor der Trübsal als offenkundig antisemitisch (und indirekt „anti“ das wirkliche, zweite Wiederkommen). Entrückung vor der Trübsal ist auf der falschen Theologie gegründet, in der alle guten Dinge den Nichtjüdischen Christen geschehen, während alle schlechten Dinge den Juden geschehen. Wenn der Endzeitkampf um Jerusalem in der Trübsalszeit stattfindet, das würde heissen, dass alle Christen nicht da sein würden während dieser Zeit, und  somit geschieden würden von dem biblischen Mandat mit Israel zu stehen, während der Kampf herannaht.

An das Kreuz zu glauben, heisst in Yeshua und Seine Herrschaft glauben. Teil Seiner Herrschaft ist, dass Er zurückkehren und aus Jerusalem regieren wird. Das Jüdisch-sein Jesu ist mit Jerusalem verbunden und deshalb auch Sein Wiederkommen und schliesslich Seine Autorität auf dem Planeten Erde. Deshalb wird dieses Thema des Antisemitismus auch nicht einfach verschwinden.


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