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Gebet fr die Regierung
September 2004 von Asher Intrater

Teil Eins: Einleitung zur Autorität in der Regierung
Während dieses Abends von Rosh HaShana ( Fest der Trompeten), 2004, wurde ich zum anhaltenden Gebet, für  jene in Autorität in der Regierung gedrängt: in jeder Nation der Welt und besonders für den Präsidenten der Vereinigten Staaten und insbesondere für  den Premierminister Israels.

1. Timotheus 2,1-2
 „So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, ....“

Dies würde den Papst, den Sekretär der UN, Geschäftsleute in führender Stellung, usw. einbeziehen. Es würde auch jene einbeziehen, mit denen wir übereinstimmen und jene mit denen wir nicht übereinstimmen. Als Gläubige in Yeshua (Jesus) der letztendliche König, anerkennen wir Gottes souveräne Regierung über allen Regierungen und gegenwärtigen politischen Leitern, welche eine zeitliche Aufgabe ausführen, Sein Königreich repräsentierend und mit delegierter Autorität.

Römer 13,1-2
"Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die ber ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt. Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes; die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst die Verurteilung zu."

Da Yeshua sowohl König der Könige und König Israels ist, haben der Präsident der USA ( als das Haupt der stärksten Weltmacht in unserer Generation)  und der israelische Premierminister (als „König der Juden“), eine besondere Rolle im repräsentieren Seiner delegierten Autorität auf der Erde, und verdienen deshalb besondere Aufmerksamkeit im Gebet.

Es gibt einen inneren Konflikt in dieser Hierarchie der regierenden Autoritäten, seitdem alle Menschen gesündigt haben und die menschliche Rasse im allgemeinen gegen Gott rebelliert. Viele politische Führer sind besonders eigensinnig im Anführen dieser Rebellion.

Psalm 2,1-2
"Warum toben die Heiden und ersinnen die Vlker Nichtiges? Die Knige der Erde lehnen sich auf, und die Frsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten (Messias)".

Wir haben eine prophetische Berufung um jene in regierender Autorität zu unterstützen, da sie Gottes gerechte Autorität repräsentieren und Irrtümer aufzudecken, wenn sie sich in Rebellion bewegen. Dies erfordert Unterscheidungsvermögen des Geistes und ein ausgewogenes Wissen von biblischen Prinzipien. Es erfordert zudem Demut und die Furcht des Herrn.

Manche haben eine spottende oder lächerlich machende Haltung, die sich gegen George Bush und Ariel Sharon gerichtet hat, welche aus meiner Sicht, ein rebellischer Geist ist, der sich gegen die delegierte Autorität des gesalbten Messias richtet. Es provoziert möglicherweise den Zorn Gottes. (Psalm 2,5-6).

Wir sollten ein gesundes Grad von Respekt haben, wenn wir von diesen zwei Ämtern reden: der Präsident der USA – sei es Reagan oder Carter, Clinton oder Bush; und der israelische Premierminister – ob es Rabin oder Peres, Netanyahu oder Sharon ist. Dieser Respekt kommt durch die Anerkennung der göttlichen Autorität hervor, die ihre Ämter repräsentieren und aus der Anerkennung der enormen Schwierigkeit undVerantwortung, die ihre Stellungen mit sich bringen.

In diesem Augenblick der Geschichte, in dem der Präsident der USA mutig seinen Glauben an Yeshua verkündet hat,  sichfür moralische Familienwerte einsetzt und Krieg gegen Weltterrorismus führt; und wenn der israelische Premierminister gegen terroristische Infrastruktur kämpft und sich gegen die Anklagen der UN, bezüglich des Sicherheitszaunes stellt, und die Korruption und Nötigung der ultra-orthodoxen Parteien aus der Regierung entfernt; so sollten wir uns ihnen in unseren Gebeten und Einschätzungen in einer tiefgreifenden Achtung zuwenden.

Teil Zwei: Dschihad
Fest der Trompeten 2004, die Welt wird mit dem gewaltigsten internationalen Übel, dem islamischen Terrorismus konfrontiert. Diese neue Welle des Terrorismus begann am Fest der Trompeten 2000, als Arafat zur Intifada (Terroristenkrieg)  gegen  Israel aufrief, und eine Vielzahl von Shahids (Suizidterroristen) ermutigte gegen Jerusalem aufzustehen, um es „zu befreien“. Bemerkung: der Aufruf der Intifada kam in der Folge von Ariel Sharons Besuch des Tempelbergs, indem er auf seinem Recht bestand, als Jude diesen besuchen zu dürfen.

Nach dem Beginn der Intifada gegen Israel am Fest der Trompeten 2000, kam der Twin Tower Anschlag am Fest der Trompeten 2001. Bis zum Jahr 2004 haben die meisten Länder Europas und andere rund um die Welt das bittere Gift des Suizidterrors geschmeckt.

Wir müssen verstehen, dass die Intifada und Shahid religiöse Bezeichnungen sind, die mit dem Konzept des islamischen Dschihad verbunden sind. Die Tat von Suizidterror ist eine kriminelle Tat von Mord. Es ist jedoch mehr als ein Verbrechen im klassischen Sinne des Wortes. Dschihad ist religiöser Krieg, absichtlich geplant, um die Welt zum Islam zu konvertieren und jeden zu ermorden, der den Islam nicht akzeptiert; die westliche Welt  zu zerstören; jeden Ort und jedes Symbol das mit Christentum und Judentum verbunden ist zu erniedrigen und Israel als Nation auszulöschen.

Während die westliche Welt erst am Erwachen ist bezüglich der Gefahren des Terrorismus, sind sie sich noch nicht der Alpträume des islamischen Dschihad’s bewusst. Das erfordert ein noch grösseres Beispiel an Veränderung.

Terroristen können von jeglichem Sektor kommen. Trotzdem sind zur Zeit fast alle Terroristen der Welt Muslime. Während alle Nationen ein Ziel von Terrorismus sein können, ist Israel bei weitem das grösste Ziel und Amerika das Zweite. (Bemerkung:  Dies reflektiert eine umgekehrte Wahrheit des Könireiches Gottes. Jede Nation hat eine göttliche Vorsehung. So wie jede Nation eine Vorsehung hat, so hat insbesondere die USA, welches das Land ist, mit dem man, rund um die Welt, die „christlichen Werte“ am meisten identifiziert. Wieviel mehr hat Israel eine nationale Vorsehung, da es der Ort ist, an den Yeshua zurückkehren wird, um es als Zentrum des irdischen, messianischen Königreichs aufzurichten).

Für Israel ist dies ein physischer Überlebenskampf. Wenn man auf eine Karte des Mittleren Ostens schaut, sieht man Israel als eine winzige Insel, inmitten eines riesigen Meeres von gewalttätigem Islam, der auf ihre Zerstörung ausgerichtet ist. Wenn sich islamischer Dschihad mit einer nachgiebigen humanistischen UN verbindet, könnten wir gefährlich nahe der Situation sein, dass die meisten Nationen der Welt sich in einem Angriff gegen Israel vereinen.
Sacharja 12,9; 14,2; 14,12

Und es wird geschehen an jenem Tag, daß ich danach trachten werde, alle Heidenvölker zu vertilgen, die gegen Jerusalem anrücken...

Da werde ich alle Heidenvölker bei Jerusalem zum Krieg versammeln....

Das aber wird die Plage sein, mit welcher der Herr alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem Krieg geführt haben...

Diese Prophetien eines weltweiten Angriffs gegen Jerusalem (siehe auch Joel 3, Hes. 38-39, Is. 13, Offb. 19 usw.) sind das Gegenteil der Absicht des Königreich Gottes, die Nationen der Welt nach Jerusalem zu bringen, um in Frieden den König in der Regierung des Messias anzubeten. (Is. 11,1-5; Hes. 40-48; Micha 4,1-5; Joel 3,18-21; Offb. 21,21 usw.)

Ob wir es mögen oder nicht, der weltweite islamische Krieg des Dschihad reflektiert die geistlichen Kämpfe der Endzeit, vorausgesagt vor zwei bis dreitausend Jahren, in der hebräischen Bibel und dem Neuen Testament.

Teil Drei: Strategien des biblischen Gebets
Ein umfassender Bereich von biblischen Prinzipien und Strategien müssen berücksichtigt werden, um für Staatsoberhäupter zu beten. Lasst uns einige von ihnen auflisten:

  1. Priorität um für Staatsoberhäupter zu beten – 1.Timotheus 2,1 – bereits in Teil Eins behandelt.
  2. Für eine stabile Gesellschaft – 1.Timotheus 2,2 – "dass wir ein stilles und friedvolles Leben". Wenn wir fr Staatsoberhupter beten fhrt es zur sozialen Reform.
  3. Vermehrte Möglichkeiten zur Evangelisation – 1.Timotheus 2,4 – "welcher will, dass alle Menschen gerettet werden". Einige prophetische Frbitter konzentrieren sich so sehr auf einen bestimmten politischen oder theologischen Punkt, dass sie die oberste Prioritt, nmlich das Evangelium zu verbreiten, um die unglubigen Gruppierungen zu erreichen, verpassen. Freiheit das Evangelium zu predigen, scheint in manchen Lndern selbstverstndlich sein, aber fr viele Menschen, machen religiser Zwang und politischer Druck, es sehr schwierig, im Glauben zu empfangen und zu wachsen. Yeshuas Leben und Predigt beinhaltete eine stndige Herausforderung fr die religisen und politischen Krfte seiner Zeit. Er "kippte die Tische" der Religisen um, und reprsentierte sich als "Knig anders als Csar" vor den Politikern.
  4. Für Einheit – Johannes 17,21 – "Dass sie eins seien". Yeshua betete dieses Gebet fr seine Jnger, aber das Prinzip entspricht auch fr politische Fraktionen. Die Gruppe, welche du erfolgreich sehen willst, braucht unser Gebet um vereint zu bleiben. In der entsprechenden Situation in Israel untersttze ich Ariel Sharons Verlangen eine vereinte Hauptstrmungsregierung aufzurichten und die Extremisten auf beiden Seiten zu entfernen.
  5. Uneinigkeit der Feinde – Lukas 11,17-18 - "Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwstet... Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen?" Wir beten fr die Uneinigkeit der demonischen Mchte, die hinter ungerechten sozialen/politischen Bewegungen stehen. Ich bete, dass die demonischen Mchte die den liberalen, sekularen Humanismus, organisiertes Verbrechen, satanischen Kult, mystische, religlse Gruppen, Prostiution, Drogen, Pornographie, militanten Islam, islamische Terroristengruppen und Widerstand gegen das Evangelium in orthodoxem Katolizismus und Judaismus befhigen, uneins werden.
  6. Eingreifen von Engeln, die der Armee helfen, Terroranschäge zu stoppen - Einschliesslich Irak, Aphganistan, Israel und weltweit.
  7. Eingreifen von Engeln die den Politikern helfen Kriminalität zu stoppen - Kriminalitt ist das Werk des Teufels.
  8. Geistliche Kampfführung – Epheser 6,12 – "denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten". Wenn wir zum Beispiel gegen den islamischen Dschihad kmpfen, dann verstehen wir, dass es nicht nur eine Sache von militrischen Waffen ist (2.Kor. 10,4), sondern von geistlichen Mächten, welche die öffentliche Meinung bilden. Wir beten nicht gegen Araber. Wir lieben die Araber, so wie wir alle Menschen lieben. Wenn wir gegen rabbinische Angriffe gegen die messianischen Juden beten, so beten wir nicht gegen die Rabbiner, welche wir mit unserem ganzen Herzen lieben, (Röm. 11,28) sondern gegen die geistliche Blindheit, welche sie uns als böse sehen lässt. (Vers 25).
  9. Den Geist der Rebellion gegen die gottesfürchtigen Leiter brechen – Psalm 2 – bereits in Teil Drei besprochen.
  10. Die Welt unter gottesfürchtige Autorität bringen – Römer 13 - bereits in Teil Eins besprochen.
  11. Das erzieherische  System verbessern – 5. Mose 6,7 – „du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden“. Wir müssen für jede Nation dieser Welt für Verbesserung der Qualität und des Inhalts in den Schulen, für die richtige Disziplin und moralischen Werte und für die Errichtung von gottgefälligen erzieherischen Alternativen und Ergänzungen für unsere Kinder beten. Leider hat sich das Schulsystem in Israel in den letzten 15 Jahren ständig verschlechtert. Budgetgelder und Disziplinarstandarte müssen verbessert werden. Ich bete für die Stärkung der messianischen Schulen in Israel, zum Beispiel Makor Programme. Die Erziehung der Kinder von heute bringt die Politiker, Unternehmer, und religiösen Leiter der nächsten Generation hervor.
  12. Soziale Gerechtigkeit – Amos 5,15 und 24 - " ...gebt dem Recht seinen Platz im Tor... Es soll aber das Recht einherfluten wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein unversiegbarer Strom!" Dies ist ein fundamentales Mantat fr prophetische Menschen. Wir mssen fr Integritt in der Regierung beten, Gerechtigkeit im Gerichtswesen, damit korrekte Gesetze verabschiedet werden. Damit wir die Nachricht der Bibel nicht bloss zu einem "sozialen Evangelium" entwerten, ist die Notwendigkeit fr soziale Gerechtigkeit ein wesetlicher Teil des Knigreich Gottes.
  13. konomische Verbesserung fr die Armen - Amos 2,6-7; 5,12 - "Weil sie den Gerechten um Geld verkaufen und den Armen fr ein Paar Schuhe. ...weil sie selbst nach dem Erdenstaub auf den Kpfen der Geringen gierig sind. ... Bestechung annehmt und die Armen im Tor unterdrckt!" Wir mssen fr die Hilfe der Armen beten (und auch dafr arbeiten und geben...) und auch fr die Bedrftigen in jeder Gesellschaft. Wir beten, dass die Arbeitslosigkeit, Bestechung, Bedrckung der Armen, ungerechte Bankgeschfte und Steuerverfahren verschwinden. Wir beten dafr, dass die Armen aus der Armut herausgeholt werden, die Arbeitsbedingungen verbessert werden und die Wirtschaft verbessert wird. Wehe uns, wenn wir durch Gottes finanziellen Segen in unseren Leben gefhllos gegenber der misslichen Lage von Millionen und Abermillionen Armen und von Armut Betroffenen werden.
  14. Zivile Rechte und Selbstbestimmung – 2. Mose 23,9 - "Und bedrcke den Fremdling nicht; denn ihr wit, wie es den Fremdlingen zumute ist; denn ihr seid Fremdlinge gewesen im Land gypten." 5. Mose 15,15 - "Und denke daran, da du ein Knecht warst im Land gypten." Obwohl die sogenannten "zivilen Rechte" im Westen zum Gesptt wurden und als Verheimlichung von Unmoral benutzt wurden, das wirkliche Thema von zivilen Rechten ist auf jeden Fall biblisch und ein moralischer Befehl. Obwohl Gott das Land dem jdischen Volk gegeben hat, mssen wir uns trotzdem um die palestinensische Bevlkerung kmmern, damit sie ihre Selbstbestimmung bernehmen. Obwohl Terroristen (darunter jede Art von Kriminellen) jede Anspruch von zivilen Rechten verlieren, so mssen wir Israelis und Zionisten, uns trotzdem um die Rechte der Unschuldigen unter den Arabern kmmern. Obwohl die Bibel nicht ausdrcklich Demokratie als die einzig richtige Form von Regierung vorgibt, so sind wir dazu angehalten, die Rechte voneinander zu respektieren.

Teil Vier: Umsiedlung und Umstrukturierung
Sharons momentane Strategie ist von Gaza umzusiedeln, eine Einheitsregierung zu bilden und die ökonomischen und militärischen Mittel strategischer zu strukturieren. Unter Berücksichtigung der vielen oben genannten biblischen Prinzipien, glaube ich, wir sollten ihn in jenen Entscheidungen duch unsere Gebete unterstützen. (In der heutigen „Yediot Achoronot“, der grössten israelischen Zeitung, wurde ein Bericht veröffentlicht, dass 58% der Bevölkerung dafür sind, sich aus Gaza zurück zu ziehen, 27% sind dagegen und 15% sind unentschieden).

Sharon hat NICHT gesagt, dass er dafür ist, sich aus allen diskutierten Gebieten zurück zu ziehen; eher das Gegenteil. Er hat Terrorismus konsequenter bekämpft, als jeder Andere in der Geschichte. Er fordert Rechte in Gebieten von Judea und Samaria, wo bedeutende jüdische Siedlungen bestehen. Er sagt, man soll sich aus folgenden Gebieten zurückziehen: Aus den isolierten Siedlungen in Gaza und dem nördlichen Samaria, wo es unweise, oder sogar unmöglich ist, die Bürger zu verteidigen.

2.Samuel 10,9-10
Als nun Joab sah, daß ihm von vorn und hinten ein Angriff drohte, traf er eine Auswahl unter der Mannschaft in Israel und stellte sich gegen die Aramäer auf. Das übrige Volk aber übergab er dem Befehl seines Bruders Abisai, damit er sich gegen die Ammoniter aufstellte“.

Israel ist heute in einer Position von verrückten Muslimen und Fanatiker an allen Seiten umgeben zu sein. Wir sind hier um zu bleiben. Wir werden bis zum Tod kämpfen. Letztlich wird ein weltweiter Kampf  gegen uns ausbrechen und der Herr wird uns beschützen.

Doch müssen wir strategisch und intelligent kämpfen. Wenn Sharon, vielleicht Israels grösster General je zuvor sagt, dass es unweise ist zu versuchen 8'000 Siedler in Gaza, inmitten von 800'000 Palästinensern zu verteidigen und es besser wäre, die Truppen an einer Grenze zu stationieren, die zu verteidigen ist, würde ich es mir zweimal überlegen, ihm zu widersprechen.

Leider haben viele gutgemeinte messianische Juden und christliche Zionisten gegen Sharon gebetet. Wir könnten (meiner Meinung nach) die Auswirkungen dieser falsch gelenkten Gebete darin sehen, dass sie die Position der Regierung schwächt.

Wenn sie geschwächt ist, gibt das den Ultra-orthodoxen innerhalb der Regierung mehr Macht, um die Steuergelder zu stehlen und die religiöse Freiheit anzugreifen. Falls geschwächt, wird die Position der Rechten und Linken Fanatiker zunehmen und bringt grössere Trennung und Schwächung in der Regierung.

Sharons Plan erlaubt der Armee besser stationiert zu sein und bremst Terroranschläge auf Bevölkerungszentren. Das bedeutet für die Polizei mehr Kräfte gegen Kriminalität einzusetzen zu können. Es bedeutet auch, dass mehr Steuern für Schulen genutzt und um Arbeitsstellen zu schaffen werden können. Eine Regierung mit mehr Einheit gibt ihr grössere Stärke, um innere und äussere Angriffe besser in den Griff zu bekommen.

Es geht nicht darum, ob oder ob nicht zu kämpfen, sondern wie man weise kämpfen kann. Es geht nicht darum, Land zurück zu geben, sondern darum, wie wir uns verteidigen  können, auf dem Land das wir haben. Sharon täuscht sich nicht, indem er denkt, er hätte einen Partner für Frieden in Arafat – im Gegenteil – er entschied sich dafür, dass sich Israel unilateral umstrukturieren muss, weil er annahm, dass man zur Zeit, niemanden innerhalb der palästinensischen Autorität  durch Verhandlungen vertrauen kann.

Die Forderungen der UN, dass Israel Land zurück geben soll ist eine Freveltat (Joel 3,2). Alles Land gehört unserem Volk durch den Bund  mit Gott (1.Mose 12,7; 13,5; 15,18; 17,8; 24,7; 26,3; 28,13; 35,12; 48,4). Dass ein „Weltgerichtshof“ in Den Haag erklärt, dass ein Sicherheitszaun gegen Terrorismus eine Verletztung der Menschenrechte sei, aber nichts gegen den Terrorismus sagt, ist bizarr, unlogisch und unmoralisch. Das heisst also, dass die Terroristen ein Recht haben uns zu töten, aber wir kein Recht haben einen Zaun zu bauen, der die Terroristen aufhält?

Natürlich sollten wir auch fanatischer Glauben und Fanatismus vermeiden. Wir müssen für Verantwortung in der Regierung beten. Dies verlangt viel Unterscheidungsvermögen. Moses bat das Volk zuerst Kanaan zu erobern und sie weigerten sich. Dann forderten sie, anzugreifen, als er „Nein“ sagte. Dies ist ein Geist von „Horma“ (4.Mose 14,40-45). Derselbe Zelotismus kann man in Saul finden (2.Sam. 21,2) und Joab (1.Kö. 2,5) in ihrer Sturheit gegen den Willen König Davids.

Lasst uns von der „Horma“ –Haltung überdüssig werden. Wenn unser Oberbefehlshaber sagt: „Greift an“, lasst uns angreifen. Wenn er sagt: „Umstationieren“, dass lasst uns umstationieren.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.