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Revive Israel Ministerien

Die Philadelphia Route und Geistlicher Kampf
©Mai 2004 von Asher Intrater

Teil Eins:
Israel grenzt im Westen an das Mittelmeer, im Süden an Ägypten (dem Sinai), im Osten an Jordanien und im Norden an Syrien (und den durch Syrien dominierten Libanon). In den Kriegen von 1967 und 1973 kämpfte Israel  gegen diese drei arabischen Länder: Syrien, Jordanien und Ägypten.

Der Krieg 1967 wurde schnell und gewandt durch Israel gewonnen. Der Krieg 1973, der am jüdischen Feiertag des Jom Kippur begonnen wurde, überraschte Israel und endete fast in der völligen Zerstörung  der Nation Israels. Die meisten Analytiker sind sich einig, dass sich Israel in einer betrügerischen Selbstsicherheit nach dem Krieg 1967 befand, und sie unvorbereitet für den 1973 Angriff zurückliess.

Obwohl der Jom Kippur Krieg schlussendlich in einem Sieg Israels endete, so waren die anfänglichen Verluste erschreckend. Viele Israelis, die schwer in die Kämpfe involviert waren (die heute in ihren 50-ern und 60-ern sind) tragen immer noch psychische Wunden und Alpträume mit sich herum.

Um den Amerikanern etwas Perspektive zu geben, so decken sich diese zwei Kriege mehr oder weniger mit dem Beginn und Ende des Hauptteils des Vietnamkrieges. Golda Meir war die Premierministerin, Moshe Dayan der Verteidigungsminister und Richard Nixon der President der USA. (Golda Meir wurde zitiert, dass sie gesagt haben soll, wenn Nixon nicht mit einer Notfallluftbrücke mit Nachschub geholfen hätte, so hätte Israel den Kreig verloren).

Trotz der schweren Verluste hat der Krieg 1973 im Sieg Israels mit vielem Landgewinn geendet (der Sinai von Ägypten, der Golan von Syrien und Übernahme des Westjordanlandes von Jordanien). Der Held der Panzerbrigade im Süden, welcher dem Angriff der Ägypter widerstand und letzlich den Sinai eroberte war General Ariel Sharon. Es sollte beachtet werden, dass es nie eine Zeit gab, in der Land von den „Palästinensern“ besessen wurde. Alle Landeinnahme und Kämpfe fand mit Ägypten, Syrien und Jordanien statt.

In den folgenden Jahren nach 1973, entschied sich Anwar Sadat, Präsident von Ägypten dafür, in der strategischen Entscheidung, Frieden mit Israel zu schliessen. 1978 wurden die Camp David Verträge mit Sadat, Jimmy Carter und Menachim Begin unterzeichnet. In jenen Jahren sind neue israelische Siedlungen auf der früheren ägyptischen Seite der Grenze gebaut worden, ein Ort Yanit genannt. Die Bedingungen der Friedensverträge waren, völliger israelischer Rückzug, im Gegenzug für völligen Frieden mit Ägypten. Die Siedler von Yanit weigerten sich zu gehen und mussten letztendlich, in einer schmerzvollen und peinlichen Episode zwangsevakuiert werden.

Hat dieser Friedensvertrag gehalten? Grundsätzlich ja, im Sinne, dass danach keine Kriege mehr mit Ägypten geführt wurden. Israelis reisen über die Grenze und campieren nahe von Eilat an den Stränden und in den Bergen der Sinaihalbinsel. Sie und ihre Shekels sind von den Beduinen, die am unteren Ende des Sinais, nahe am Roten Meer leben, willkommen. Jedoch gibt es viel Hass gegen Israelis im restlichen Teil Ägyptens, Kairo eingeschlossen. Keine wirkliche Beziehungen haben sich entwickelt. Die Ägypter haben sich nicht erkenntlich gezeigt.

Der Teil Israels der am nächsten zu Ägypten liegt, die oberste Seite der Halbinsel, an das Mittelmeer grenzend, ist Gaza. Bis zu den Kriegen in 67 und 73 war Gaza in den Händen der Ägypter. Nach den Camp David Verträgen, blieb Gaza in den Händen Israels, obwohl das Gebiet mit Arabern bevölkert war. Während dieser Zeit begannen die israelischen Siedlungen zu wachsen und zählen heute 7'500 Siedler.

Die Philadelphia Route ist ein Streifen innerhalb des Gazas, der an der israelischen Seite der Grenze mit Ägypten entlangführt. Ein Grund dass es so intensive Kämpfe in diesem Streifen gegeben hat ist, da Tunnel von der ägyptischen Seite nach Gaza gegraben wurden, für den Transport von Waffen für Hamas und Jihad. Rafiah ist die Stadt in Gaza an der Grenze zu Ägypten. Sie wurde zum Zentrum des Waffenhandels und das Hauptquartier der Terroristen dort.

Es ist ein unvermeidlicher Ort für Konfrontation. Israel entfernte Häuser aus dieser Zone um die Waffentunnel aufzudecken, das wiederum hat eine Anzahl palästinensische Familien vertrieben. Diese Woche hat islamischer Jihad eine „Demonstration“ oder „Anschlag“ organisiert, je nach dem wie man es betrachtet. Eine grosse Gruppe von Zivilisten, angeführt durch bewaffnete, maskierte Terroristen in der Mitte, begannen die Strasse hinunter zu gehen, auf einen israelischen Posten zu. Was soll man in einer solchen Situation tun? Schwierige Frage.

Israel brachte Kampfhelikopter herein und schoss eine Rakete in ein leeres Feld nahe der Demonstranten, als Warnung, in der Hoffnung sie abzuschrecken. Dann wurde ein Panzer hergebracht, der mehrere Kanonenschüsse  in ein verlassenes Haus auf der Seite der Menge abfeuerte. Leider, ein oder mehrere Schüsse (Nachforschungen sind noch in Abklärung) flogen durch das Haus in die Menge.
Einige wurden getötet und verletzt. Eine klare Tragödie. Die internationale Presse stürzte sich auf die Geschichte. Die Anzahl der Getöteten und Verletzten wurde mehr als doppelt. ( Nach den Nachforschungen, wenn die wahren Zahlen herauskommen, kümmert sich niemand mehr darum). Die israelische Regierung und die militärischen Beamten veröffentlichten eine Erklärung des Bedauerns für dieses Vorkommnis, bestehen jedoch auf des Recht Waffen und Zellen von Terroristen auszuräumen.

Die Operation („Regenbogen in den Wolken“ genannt) wurde noch 5 Tage fortgesetzt, in intensiver Haus zu Haus Suche und im Kampf. Insgesamt wurden 31 Terroristen und 11 Zivilisten in diesem Kampf unter den Palästinensern getötet. In der Givati Brigade, welche diese Operation für Israel ausführte, wurden 15 Soldaten getötet. Dies war einer der schlimmsten Kämpfe und Verlust von Leben in Jahren und kommt auf den Fersen der Verwirrung der isralischen Regierung, nach der Wahl der Likud Partei gegen Sharons Plan, von Gaza umzusiedeln.

Eine wichtige Sache hier ist die Rolle Ägyptens. Wenn sie einen Friedensvertrag mit Israel haben, warum stoppen sie die Waffentunnel nicht von ihrer Seite der Grenze? Da Gaza an die Grenze Ägyptens grenzt, sollten sie nicht in irgend einer Art von Regelung einbezogen werden, um in der Zukunft den Waffenzustrom zu überwachen?

Israel ist beklagenswert wirkungslos gewesen im Umgang mit den Medien und den Propagandaaspekten bezüglich seinen Anstrengungen mit Terrorismus. Terrorismus war von Anfang an eine Manipulation der öffentlichen Meinung, vielmehr, als ein direkter Kampf. Da sind geistliche, religiöse und Medienaspekte des Konfliktes, die zu diesem Zeitpunkt über Israels Fähigkeiten und Verständnis hinausgehen. Vielleicht ist das ein Bereich, wo Gebet und Unterstützung der internationalen, evangelikalen Christen von Hilfe sein können.

Sowohl Bush als auch Sharon „kämpfen für ihre Leben“, sozusagen, in einem politischen Empfinden. Ein anscheinend kleiner aber wichtiger Faktor ist, die Einheit innerhalb ihrer eigenen Regierungen. Während Netanyahu Sharon nicht widerstanden hat, hat sich aber auch nicht in voller Unterstützung gezeigt, wenn man bedenkt, dass seine Position  Nummer 2 in der Likud ist, so hält es die Regierung auf, vorwärts zu gehen. Während ich nicht so bewandert bin mit der amerikanisch, politischen Szene, ist es doch möglich, dass selbst eine kleine Trennung zwischen Bush und Powell die Einheit in Bushs Regierung schädigt.

Wir müssen inständig beten, dass Gottes Wille geschehe in diesen Dingen. Der Krieg gegen Terrorismus und für die Errichtung der grundsätzlichen moralischen Werte, sind sehr komplex. Lasst uns nicht passiv werden in unseren Gebeten.

Teil zwei:
Das Buch der Offenbarung beschreibt zwei grosse geistliche Feinde in der Endzeit. Der eine ist die „Hure“ und der andere das „Biest“. Ich sehe diese zwei als demonische Kräfte; die erste als der Geist der sexuellen Unmoral und Dekadenz, vorwiegend aus dem liberalen, westlichen Humanismus kommend, die zweite als der Geist der Gewalt und der Rache, vorwiegend aus dem heutigen Islam und Terrorismus kommend.

Beide dieser Feinde müssen zur selben Zeit bekämpft werden. Die schrecklichen Bilder des „El Ghraib“ Gefängnisses in Bagdad sind besonders beschämend, wegen der sexuell, perversen Elementen inbegriffen. Die amerikanische und israelische Gesellschaft müssen gegen die sexuelle Verdorbenheit und Dekadenz genauso innerhalb ihres Landes kämpfen, wie sie gegen Terrorismus von aussen kämpfen. Die israelischen Zeitungen von dieser Woche berichteten, neben der Berichterstattung der Kämpfe in Gaza, von einer Geschichte, reichlich mit grossen Farbfotos, über die „Striptease“ Show mit professionellen Prostituierten, an einer Geburtstagsparty eines 12-jährigen, die ihren „Akt“ am Geburtstags- Jungen ausführten.

Lasst uns für einen tiefen Geist der Busse und Reinheit beten, sowohl in Israel als auch in der Gemeinde. Wenn wir uns in den moralischen Dingen demütigen, wird Gott die Demütigung zur Demut verändern und uns Sieg geben. Gott ist nicht verlegen, wenn wir unsere Sünden bereuen. Und es mangelt Ihm nicht an Kraft, eine schreckliche Niederlage in einen historischen Wendepunkt des Sieges zu verwandeln.

Eine andere Version dieses Doppelproblemes der Dekadenz und Gewalt sah man diese letzte Woche in den „Millionen“ Arafats. Forbes Magazine berichtete, dass sie Arafats persönlichen Reichtum auf 200 Millionen Dollar (aus den Geldern genommen, die zur Hilfe seines Volkes gedacht waren). Dieselbe Woche filmte die israelische Presse eine Rede Arafats in Arabisch in welcher er „Millionen“ von Palästinensern, als Suizidterroristen aufrief, Jerusalem anzugreifen (zu befreien). Wir müssen tiefbekümmert über die Lage des palästinensischen Volkes sein und doch entschlossen, jede Form von Terrorismus auszmerzen.

Meine Frau Betty las ein Buch in dieser Woche mit dem Titel „ An Evil Cradling“ (soviel wie „Eine böse Umarmung“) (Penguin Books 1992) über die Gefangenschaft von  Brian Keean im Libanon,  während fast 5 Jahren, durch die Islamische Jihad. Hier ein Zitat seiner Analyse der jungen muslemischen Männer, die als seine Wächter dienten:

„Wir sprachen öfters darüber, wie die Gewalt der Männer, wie unsere Wächter, zumindest teilweise bedingt war durch die Fülle von amerikanischen Gewaltvideos und wie ihre verdrehten, gequälten Sorgen über Sexualität, teilweise eine Antwort auf den Sumpf von Nacktheit der westlichen Filme, die sie sahen, war. Auf unsere eigene Art, waren wir der Gewalt und der Perversion unterworfen, bedingt durch die Produkte des Westens“.

Betty’s Kommentar: „Obwohl die Unwissenheit und Brutalität der Wächter des islamischen Jihads in ihrer eigenen Sünde gewurzelt sind, halfen die westlichen Filme, die gesehen werden, welche als „Meinungsfreiheit“ erachtet werden, das Feuer anzufachen. Wir sind ignorant, wenn wir denken, dass dieser Teil unserer Kultur nicht die Reaktion der islamischen Welt beinflussen würde“.

Betty bemerkte auch Keemans Komentar der Unfähigkeit der Wächter kritisch zu denken oder sogar zu lesen. Es war überhaupt keinen analytischen Gedankenprozess vorhanden, nur eine Reaktion aus dem Bauch, kombiniert mit religiöser Hirnwäsche. Ich sehe eine paralelle darin in der Welt der westlichen Unmoral. Um sexuelle Unmoral voranzubringen, muss  eine Hirnwäsche der Frauen stattfinden, die darin beteiligt sind. Gelächter. „Nun, alles was ich tun möchte ist, etwas Spass haben“. Was denken Teenagemädchen oder Hollywood Sexstars, wenn sie soweit provozieren, bis es letztlich sie selber schmerzt und den Rest der Frauen der Gesellschaft? Nichts. Das ist genau der Punkt. Sie überlegen sich nichts!

Wie kann sich jemand mit kritischem Denken in Drogenmissbrauch, sexueller Unmoral, Homosexualität usw. beteiligen? Sicherlich ist dasselbe auch wahr bezüglich Terrorismus und Rassismus. Nachdenken und analytische Fragen stellen ist eine gute Sache. Gott hat uns ein Hirn gegeben. Geistlicher Kampf hat mit unseren Gedanken zu tun. Wir sollen auch jeden Gedanken gefangen nehmen, in den Gehorsam Christi und Propoganda und Philosophien herunterreissen, die entgegen dem Wort Gottes stehen. (2.Kor. 10,3-5)

Um klar zu denken, müssen wir von intellektuellem Stolz Busse tun. Trotzdem heisst das nicht, dass wir nicht denken sollen. Glaube beeinhaltet über alle Aspekte nachzudenken und sie anhand von moralischen Prinzipien und des Standartes Gottes, welche in der Bibel gefunden werden zu analysieren. Wir stehen für Glaube und nicht für religiöse Hirnwäsche. Demut, klares Denken und im Gebet bewegtes Abwägen der Dinge sind Teil davon, die den Unterschied machen.


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