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Anbetung
©Januar 2004 von Asher Intrater

Unsere oberste Priorität im Leben ist Gott anzubeten. Gott hat uns gemacht, um Ihn anzubeten. Anbetung ist ein Lebensstil  der Herzenshingabe an Gott.

Liebe
Es gibt eine Verbindung zwischen Anbetung und Liebe.

5. Mose 6,4-5
Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit aller deiner Kraft!

Was ist Anbetung? Es ist Gott zu lieben. Es bedeutet unsere Liebe Ihm gegenüber auszudrücken. Wir singen nicht nur Lieder über Gott, wir sagen Ihm persönlich, dass wir Ihn lieben. Anbetung ist am besten in der ersten Person ausgedrückt, nicht in der Dritten.“Wir lieben dich Gott“, ist das Wesentliche von Anbetung.

Das grösste Gebot ist Gott zu lieben. Nun, wie tun wir das? Wir giessen unsere Zuneigung über Ihm aus und Er tut dasselbe mit uns in Erwiederung. Anbetung ist eine Strasse hin und zurück. Wir müssen Gott nicht nur sagen, dass wir Ihn lieben, sondern wir müssen unsere Herzen öffnen, damit Er uns zur selben Zeit lieben kann.

Schönheit
Es gibt eine Verbindung zwischen Schönheit und Anbetung. Gott hat uns mit Augen geschaffen, in einer Weise, dass es uns Freude bereitet, wenn wir etwas schönes sehen. Und tatsächlich hat er uns zwei Paar Augen gegeben, Physische und Geistliche.

Teil der Anbetung ist zu Gott hin schauen und Ihn mit den Augen unseres Herzens anschauen. Anbetung sollte Freude bereiten, weil wir die Schönheit des Herrn anschauen (Psalm 27, 4). Seine Schönheit ist über aller Schönheit und deshalb ist die Freude in Anbetung schliesslich die Freude über allen Freuden.

Einer meiner liebsten Anbetungsverse ist Psalm 45,2; welche die Schönheit Yeshuas, des Königes in Seiner verherrlichten Form beschreibt.

„Du bist schöner als die Menschenkinder“.

Das Wort für schön in Hebräisch ist eine poetisch, grammatikalische Form, in der die Wurzel verdoppelt wurde. Das entsprechende Wort in Deutsch könnte dies sein: wunder-wunder-schön. Wenn ich mit Lust der Augen versucht werde, wende ich mich an Yeshua und sage: „Du bist schöner als irgend etwas, das ich auf dieser Welt anschauen könnte“.

Verlangen
Teil des Problems mit der Lust der Welt ist, dass sie den Geist der Menschen, besonders der Männer, von der Freude, den Herrn anzuschauen, wegzieht. So, wie es eine Lust des Fleisches gibt, so gibt es da auch eine Lust der Augen (1. Joh. 2,16). Die Lust der Augen ist die satanische Fälschung, der Schönheit Gott anzubeten.

Lust ist eine Art von Verlangen, ein Verlangen Freude zu erfahren. Anbetung ist, eine höhere Art von Freude zu wählen. Teil der Anbetung ist deshalb Verlangen. Geistliches Verlangen ist eine gute Sache, eigentlich die Notwendigkeit für wahre Anbetung.

Gott wünscht sich, dass wir Ihn anbeten. (Joh. 4,23-24). Unser Verlangen ist für Ihn und Sein Verlangen ist für uns (Hohel. 7,10). Das Einzige wofür wir Verlangen haben sollen, über allem, ist Ihn anzubeten (Ps. 27,4) Gesegnet sind die, die danach hungert, Gott zu kennen (Math. 5,6).

Wir sollen diese Art von Verlangen nähren und entwickeln. Um anzubeten, müssen wir Lust überwinden und umgekehrt, Gott anzubeten ist die beste Methode, um Lust zu überwinden.

Sandwich-Gebete
Es gibt eine Tendenz, wenn wir beten, Gott eine lange Liste von „Nöten“ zu geben. Yeshua sagte, wir sollen nicht so beten; „Einkaufslisten“-Gebete sind ein Zeichen von Unglauben Weltlichkeit (Math. 6,7-8)

Stattdessen lehrte Er uns unsere Gebete mit Anbetung zu beginnen; „Unser Vater der Du bist in dem Himmel, geheiligt werde Dein Name (Vers 9)“ und dann sie mit Anbetung zu beenden; Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! (Vers 13)“. Diese Methode, unsere Gebete dazwischenzuschieben – Beginn und Ende mit Anbetung – ist eine gute Gewohnheit den richtigen Fokus auf Ihn zu halten, anstelle unserer Nöte.

Schmerz
Wir können Gott anbeten, wenn wir uns am schlimmsten fühlen. Paulus wurde übernatürlich aus dem Gefängnis befreit, als er und Silas um Mitternacht, nachdem sie geschlagen wurden, Gott anbeteten (Apg. 16).

Ein anderes Beispiel ist Hiob. Nachdem er brutal vom Teufel angegriffen wurde, und alles was er hatte verlor, finden wir diesen erstaunlichen Akt des Glaubens:

Hiob 1, 20
„Da stand Hiob auf und zerriß sein Kleid und schor sein Haupt und fiel zur Erde nieder und betete an“.

Wir können die schlimmste Situation in einen Altar wenden, wo wir absichtlich, hartnäckig, aufopfernd Gott anbeten können. Wir können mit kleinen Enttäuschungen beginnen, zum Beispiel einen Verkehrsstau, als eine Möglichkeit zu segnen, anstelle von fluchen. Schwierige Situationen in der Familie, in der Gemeinde, in Finanzen – können alle als Sprungbrett gebraucht werden, um Gott anzubeten.

Am Kreuz schrie Yeshua: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du mich verlassen? (Math. 27,46)“. Es gibt viele Gründe, warum Er dies sagte. Eine davon hat mit Anbetung zu tun. Yeshua hat aus Psalm 22 zitiert. In Vers 3 heisst es:

Psalm 22, 3
„Aber du, der Heilige, bleibst Israels Lobgesang!“.

In diesem Moment des Schmerzes und der Erniedrigung, schrie Yeshua mit lauter Stimme, zitierte die Schrift und pries Seinen himmlischen Vater. Seine Anbetung war ein Akt des Glaubens über widrige Umstände. Das Ergebnis kennen wir – Sieg über Sünde und Satan.


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