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Revive Israel Ministerien

Gibson und Vaanunu
©April 2004 von Asher Intrater

I. Gibson: Ja; Vaanunu: Nein
Die Titelseite der Yediot Acharonot (der grössten israelischen, hebräischen Zeitung) hatte eine riesige Schlagzeile heute, „Vaanunu der Christ“. Leider ist dies genau die entgegengesetzte Art von Zeugnis, wofür wir messianischen Juden hoffen.

Mordecai Vaanunu wurde 1986 verhaftet, wegen Spionage gegen die Nation Israel. Er sass 18 Jahre im Gefängnis und wurde gestern entlassen. Vaanunu arbeitete zuvor im Atomkraftwerk in Dimona. Er kam zu Informationen bezüglich Israels Atomwaffenstärke. Er arbeitete dann daran, diese „Geheimnisse“ aufzudecken und wurde durch den israelischen Mossad entführt und von Spionage  überführt.

Vaanunu ist ein gebürtiger Israeli. Während der Zeit in der er Israels Atomwaffengeheimnisse aufdeckte, „konvertierte“ er angeblich zur anglikanischen Kirche. Er sah sich auf einem Feldzug für den Weltfrieden. Er wurde sehr wütend gegen Israel. Ob er nun echten Glauben in Yeshua hat oder nicht, ist nicht meine Sache zu beurteilen, aber sicher scheinen seine Rebellion, Hass gegen Israel, Überheblichkeit und Wut, alle gegen den Geist des Evangeliums zu sein.

Auf jeden Fall hat die Verbindung zwischen seinem Verrat gegen die Nation Israel und seiner sogenannten Kovertierung zum Christentum der Öffentlichkeit ein schreckliches Zeugnis und Schaden versetzt, um das wahre Evangelium hier im Land weiterzugeben. Zusätzlich brachte die internationale Berichterstattung Israel in Verruf in ihrer Stellung gegen Terrorismus und Islam.

Bitte betet dass die Auswirkungen dieses negativen Zeugnisses rückgängig gemacht werden.

Während derselben Zeit setzte sich eine laufende Diskussion um den Gibson Film „Die Passion“ auch in den israelischen Zeitungen fort. Heute Morgen wurde berichtet, dass das Cinematek Kino in Tel Aviv die Rechte für mindestens eine Filmvorführung erhielt. Während der Grossteil der Diskussion Anschuldigungen sind, dass der Film antisemitisch ist, so waren auch ein guter Teil davon possitive Fragen und Analysen.

Diese Woche las ich einen Artikel eines israelischen Filmkritikers, der sagte, obwohl er dem zustimme, dass der Film antisemitisch wäre, trotzdem finde er es sei ein ausgezeichneter Film. Er sagte, dass die jüngere Generation sich auf die Person Yeshua im Film beziehen könne, so ähnlich wie sie einen Bezug zu „Neo“ im Film „The Matrix“ habe. Er sah Yeshua als eine Art „ Neo für die Matrix-Generation“.

Ein anderer Artikel eines sehr respektierten Schreibers, erwähnte, dass er den Film nicht als antisemitisch betrachte, da die meiste Gewalt im Film von den Römern ausgeführt wurde. Er fuhr fort, dass Antisemitismus nicht von der Tatsache ausging, dass wir Juden Jesus gekreuzigt hätten, sondern eher, dass wir Ihn geboren haben. Genial.
Unsere Strafe von Gott mag mit unserer Ablehnung Yeshuas zusammenhängen, aber die Ursache von Antisemitismus ist die Eifersucht der Heiden, dass wir das erwählte Volk sind und dass Jesus selbst jüdisch ist.

Betet, dass die „Passion“ hier in Israel positiv empfangen wird.

Mein neues Traktat in hebräisch welches die öffentliche Diskussion, ob der Gibson Film antisemitisch ist oder nicht, benutzt, geht diese Woche in Druck.
Betet für eine breite Verteilung und für possitive Reaktionen auf das neue Traktat.

II. Antisemitismus und das Evangelium
Wir müssen gegen falsche Behauptungen kämpfen, dass das Evangelium antisemitisch wäre, als gäbe es keinen wirklichen Antisemitismus.

Wir müssen gegen wirklichen Antisemitismus ankämpfen, als gäbe es keine falschen antisemitische Behauptungen bezüglich das Evangeliums.

Wir müssen das Evangelium predigen, als gäbe es keinen Antisemitismus.

Wir müssen Antisemitismus bekämpfen, als gäbe es kein Evangelium.

Tatsächlich ist es so, dass dies beides Teile der Botschaft Yeshua’s sind: Eine bezüglich seines ersten Kommens, und die andere bezüglich seines zweiten Kommens.

Antisemitismus hat die böse Absicht, das jüdische Volk vom Evangelium der Errettung fernzuhalten, welche Yeshua am Kreuz bei seinem ersten Kommen vorsah.
Antisemitismus hat eine andere böse Absicht, und zwar Christen von Yeshua fernzuhalten, der als erobernder König kommt, der bei Seinem zweiten Kommen für Jerusalem kämpft.

Beim ersten Kommen wiesen religiöse, jüdische Führer Yeshua’s Anspruch, der Messias zu sein und ewiges Leben zu geben, ab.

Beim zweiten Kommen werden Führer der nicht-jüdischen Nationen, Yeshua’s Autorität über ihnen, als König in Jerusalem, ablehnen.

(Ben Gurion wurde zitiert, dass er sagte, wir müssen Nazismus bekämpfen, als gäbe es kein britisches Mandat (das während dieser Zeit das jüdische Volk davon abhielt nach Israel zu immigrieren), während wir zur selben Zeit gegen das Britische Mandat kämpfen, als gäbe es keinen Nazismus.)

III. Sharon’s Umsiedlungsplan
Heute Nachmittag war eine hitzige Debatte (wie gewöhnlich) in der israelischen Knesset bezüglich Sharon’s „Umsiedlungsplan“ aus Gaza. Tatsächlich unterstützen eine grosse Anzahl von Parlamentarier den Plan. Wenn ich sage „unterstützen“ meine ich widerwillige Unterstützung. Alle Israelis glauben, dass alles Land ihnen gehört und dass ein friedliches Zusammenleben mit den Arabern besser sein würde als eine unilaterale Umsiedlung. Wie auch immer, die Realität des Terrorismus unter den Palästinensern und die Hirnwäsche des fanatischen Islam haben idealistische Lösungen und friedliche Regelungen unmöglich gemacht.

Meine Ansicht ist, dass Sharon’s Plan ein schrecklicher Plan ist. Jedoch ist er auch der zur Zeit einzig verfügbare Plan. Deshalb ist er auch der beste Plan.

Es ist auch möglich, dass der Plan nie ausgeführt wird. Die bizarren Reaktionen der Terroristen könnte eine andere Lösung erzwingen, bevor dieser je ausgeführt wird. Auch wenn er nie ausgeführt wird, muss der Umsiedlungsplan gegenwärtig durch die israelische Regierung angenommen werden, weil es die einzige durchführbare Strategie unter den gegebenen Umständen ist.

Während der heutigen Diskussion in der Knesset gab es zwei kleine Gruppen von Zwischenrufer: Die muslemischen, arabischen Parlamentarier und die ultra-rechten, orthodoxen, jüdischen Siedler. Es ist ironisch und typisch im Nahen Osten, dass diese zwei Gruppen in Opposition gegen den gleichen Plan sein würden.

Die kürzliche Aussage von Bush unterstützt den Umsiedlungsplan, welcher ihm weitverbreitete Anerkennung in Israel brachte, als der am meisten unterstützende US Präsident überhaupt. Die hohe Wertschätzung für Bush hat mit den folgenden Aussagen zu tun:
1. Verpflichtung mit Israel als Verbündeter zu stehen.
2. Verpflichtung Terrorismus zu bekämpfen und Israels Bemühungen Terrorismus zu               bekämpfen, zu unterstützen
3. Bestätigung, dass die grösseren Siedlungen in der „West Bank“ in Israels Hand bleiben.
4. Bestätigung, dass die Lösung der palästinensischen „Flüchtlinge“ innerhalb der palästinensischen Gebiete gefunden werden muss und nicht innerhalb israelischen Landes zurückkehren.
5. Bedingung, eines verantwortlichen Regierungsapparates innerhalb der Palästinenser, damit ein dauerndes Abkommen zustandekommt.

Letztendlich wird alles Land Israels zurück in die Hand des jüdischen Volkes fallen.
- dafür dienen unsere Kinder in der israelischen Armee.
Letztendlich wird die ganze Nation Israel gläubig werden in Yeshua den Messias.
- dafür verbreiten wir ständig das Evangelium in Israel.
Letztendlich werden alle Nationen (Israel einbezogen) miteinander in Frieden leben.
- dafür beten wir und arbeiten für die Versöhnung.

Lasst uns inzwischen die enormen praktischen, sozialen, ökonomischen und militärischen Probleme verstehen, denen der israelische Permierminister und der  amerikanische Präsident gegenüberstehen. Aus meiner Sicht haben beide Stärke und moralischer Mut in ihrer Leiterschaft demonstriert.

Lasst uns für Weisheit und Führung beten, für George Bush und Ariel Sharon, um eine friedfertige und ordnungsliebende Gesellschaft hervorzubringen, so dass das Evangelium weitergegeben werden kann (gemäss 1.Tim. 2,1-6).

IV. JÜNGERSCHAFTS-TRAININGSZENTRUM
Unsere Pläne für ein neues Jüngerschafts-Trainingszentrum nehmen Form an. Unsere Mitarbeiter und unser Team wird wunderbar zusammengeführt. Das ist begeisternd!

Wir brauchen Führung vom Herrn bezüglich unserer Beziehung zu lokalen Pastoren in Tel Aviv und Jerusalem und Versorgung vom Herrn, bezüglich Eigentum und Gebäude für die Schule, den Mitarbeitern und den Studenten.

Jakobus 1,5-6 sagt uns, dass wenn wir um Weisheit bitten mit einmütigem Glauben, wird Er es uns sicherlich geben. 5.Mose 6,11-12 sagt uns, dass der Herr uns mit allem Eigentum und Wohraum versorgen wird, den wir hier in Israel brauchen. Wenn wir diese zwei Verse zusammennehmen, können wir die Gnade des Herrn wirken sehen.

Betet für die rechten Beziehungen mit israelischen Pastoren für das Jüngerschafts-Trainingzenterum und die rechte Versorgung für Land und Gebäude, gemäss Jakobus 1 und 5.Mose 6.

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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.