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Eine Messianisch, Jüdische Tagesschule
©Januar 2004 von Asher Intrater

Gemäss 5.Mose 6 ist eine unserer obersten Prioritäten im Glauben, unsere Kinder zu unterrichten. Hier ist ein Auszug eines Briefes, den Asher kürzlich mit Gemeindeleitern in Israel teilte, betreffend der Not, einer messianisch, jüdischen Tagesschule als Alternative.

1. Ein Gebet eines Zwölf-jährigen:
Chaim Birnbaum ist ein israelisch, messianischer Jude. Er ist der Sohn des Pastors Shmuel und Chaya Birnbaum. Er ist 12 jährig und in der 7. Klasse. Ein wunderbarer junger Mann und ein guter Einfluss für unsern Sohn Amiel, welcher in der 6.Klasse ist.
Letztes Chanukah haben er und Ami Zeit miteinander verbracht und beteten zusammen. Sie sprachen über die Herausforderungen die beide - in der Schule - erleben. Sie sprachen über Drogengebrauch, sexuelle Unmoral, über Hass auf Gott und physische und emotionale Gewalt. (Ganz zu schweigen von Okultismus und Rebellion). Nicht „ihr“ Problem, aber das was sie unter Gleichaltrigen in der Schule erleben.
In der SECHSTEN (!) Klasse.

2. Gemeindewachstum und Kinder:
Wir sind in der Tiferet Yeshua- Gemeinde während des letzten Jahres, mit einer bedeutsamen Anzahl neuer Sabras (Jüdische Einheimische), die zum Glauben an Yeshua gefunden haben gesegnet worden. Einige davon sind junge Familien mit kleinen Kindern.
Am Sabbat, dem ersten Tag des Chanukafestes hatten wir 50 Kinder in unserem Kinderprogramm. Welcher Segen! Nun, ja und nein.
Es gab uns eine Ahnung der Zukunft. Wir sahen, wie geschädigt die Kinder sind in unserer Generation. Diese Kinder leiden und sind so ausser Kontrolle und so unerzogen und so unmoralisch und so undiszipliniert und so ungeliebt (viele haben nie ihren Vater gekannt und viele, die einen Vater haben, hatten schreckliche Erfahrungen mit ihm).

3. Sicht in die Zukunft:
Lasst uns annehmen, dass in allen israelischen Gemeinden wirklich Evangelisation greift, - und dass wir viele neue Familien und viele neue Kinder haben. Denken wir wirklich, dass 45 Minuten während einer Sabbatschullektion reichen, um gegen sechs Tage der Woche im sekularen Schulsystem zu kämpfen? Selbst die besten vier- Tages „Bibelfreizeiten“ sind kein Ersatz für die tägliche Erziehung.
Können Sie sich eine ultra-orthodoxe, jüdische Familie vorstellen, die ihre Kinder in ein sekulares Schulsystem schickt und sagt, „Wir werden ihnen die religiösen Werte zu Hause geben“?
Wir, wie viele andere messianische Eltern waren immer dafür, unsere Kinder in die öffentlichen Schulen zu „integrieren“. Schliesslich, sagten wir, früher oder später müssen sie sich diesen Schwierigkeiten von Sünde und Satan sowieso stellen. Und natürlich, sagten wir, kommt die wirkliche Verantwortung für Moral und geistliche Erziehung von Zuhause. Einverstanden.
Wir haben vier Kinder durch das israelische Schulsystem gebracht. Wir haben jede Möglichkeit sekularer oder religiöser Schulen versucht. Das Schulsystem ist in den letzten fünfzehn Jahren massiv verfallen. Da die Umstände verschieden sind, müssen wir vielleicht einen Paradigmawechsel vollziehen, um damit umzugehen.

4. Was sind die Alternativen?
Eine Lösung ist, unsere Kinder in die enorm teure, von Fremden geleitete Privatschule zu schicken. Aber das ist finanziell für 99 Prozent israelischer Familien unmöglich. Und in diesem Fall kommt das Problem auf, dass sie sozial gettoisiert werden.

Eine andere Option ist ein gemeinschaftliches Netzwerk in „Home schooling“ (die Kinder werden Zuhause unterrichtet. Anm. der Übersetzung) Das wäre möglich, aber das würde in Abhängigkeit von fremdem Schulmaterial führen und verlangt, dass die Mutter das Programm vollzeitlich unterrichtet. Ausser für einige ausländische Familien, ist diese Lösung sehr unpraktisch.
Die einzige andere Alternative ist eine „messianische Tagesschule“. Eine solche Schule müsste, 1. in Hebräisch gesprochen unterrichten, 2. hohe moralische und geistliche Werte haben, 3. eine hohe Qualität an Unterricht haben 4. die Kinder auf die nationalen Schlussexamen und auf den Wehrdienst vorbereiten.

5. Was sind die Herausforderungen?
Soviel wir wissen gibt es zwei Neulinge und kämpfende Tagesschulen, eine in Jerusalem (Makor Hatikva) und eine in Tiberias (Peniel).
Was diese Schulen brauchen ist Unterstützung: Finanzielle Unterstützung, Mitarbeiter, Gebäude, Lehrer, pastoraler Rückhalt etc.. Fast alle Probleme, die die israelisch, messianischen Tagesschulen zu bewältigen hätten, könnte durch Gebet, finanzieller Unterstützung und Rückhalt durch Gemeinden gedeckt werden.
Das Problem ist Erstens, eine Veränderung der Weltansicht. Das Zweite, die Unterstützung durch Pastoren. Und das Dritte ist Geld. Viel Geld. Es benötigt Geld um eine Familie zu ernähren. Es benötigt Geld um eine Tagesschule zu betreiben.
Da sind besondere Herausforderungen zwischen der siebten und zwölften Klasse. Wir können nicht mit der sechsten Klasse aufhören, denn in der siebten beginnen die stärkeren moralischen Versuchungen. Wir müssen unseren Kindern eine Alternative vom Kindergarten bis zum Schulabschluss anbieten.

6. Es gibt Vorteile:
Stellen Sie sich vor, wenn es starke messianische Tagesschulen in allen grossen Städten im Land gäbe; und dann als Erweiterung in allen andern Lebenszentren. Dies könnte Arbeitsstellen, Einheit unter den Gläubigen, Stärke für die Gemeinden und es könnte eine Generation von jungen Kämpfern aufwachsen, bereit um Segen und Erweckung in die ganze Nation Israel zu bringen.
Die Frage ist nicht, ob unsere Kinder in einer israelisch, sekularen Schule „überleben“, sondern eher den besten Weg zu wählen, um unsere Kinder in „Heiligkeit und Ermahnung“ des Herrn aufwachsen zu sehen.


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